DE520499C - Vorrichtung zum Biegen von Pappe, Fiber u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Biegen von Pappe, Fiber u. dgl.

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DE520499C
DE520499C DEE39861D DEE0039861D DE520499C DE 520499 C DE520499 C DE 520499C DE E39861 D DEE39861 D DE E39861D DE E0039861 D DEE0039861 D DE E0039861D DE 520499 C DE520499 C DE 520499C
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Description

  • Vorrichtung zum Biegen von Pappe, Fiber u. dgl. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Biegen von Pappe, Fiber u. dgl. Die bisher bekannten Biegewerkzeuge zeigen insofern gewisse Nachteile, als beim Biegen von scharfen Kanten leicht ein Reißen oder Brechen des Materials an den Kanten eintritt. Dieser Nachteil zeigt sich besonders bei kleineren Biegeradien, besonders bei schlechteren Materialien, insbesondere bei Hartpappe. Aber auch das Fibermaterial zeigt oft ein Brechen oder Reißen an den Biegekanten. Man hat diesen übelstand dadurch zu beseitigen versucht, daß man unter das zu biegende Werkstück eine nachgiebige oder elastische Beilage, wie Gummi o. dgl., gelegt hat. Dabei kommt das Werkstück nur mit dem einen Werkzeug in Berührung, gegenüber dem anderen Werkzeug ist es durch die elastische Beilage abgedeckt. Eine derartige Anordnung besitzt den Nachteil, daß das Material, insbesondere die Pappe oder Fiber, nach dem Biegevorgang bestrebt ist, wieder in seine alte Lage, d. h. die gestreckte Lage, zurückzugehen. Demgegenüber kennzeichnet sich die Erfindung darin, daß das Werkstück mit dem Unter- und Oberwerkzeug in Berührung kommt. Erfindungsgemäß besitzt das eine der beiden Werkzeuge einen an sich bekannten abgefederten Teil, der vom Beginn des Biegevorganges durch das dazugehörende Werkzeug an sich auf das Werkzeug an der Biegekante aufsetzt, mit Vorwärtsschreiten des Biegevorganges in sein Werkzeug zurücktritt und schließlich einen Teil des Werkzeuges bildet. Dabei kann dieser abgefederte Teil eine nachgiebige Beilage in Form von Kork. Gummi o. dgl. tragen. Das Werkstück bleibt immer zwischen dem einen Werkzeug und dem abgefederten Teil des anderen Werkzeuges, während es gleichzeitig durch die Backen dieses letzteren Werkzeuges gebogen wird.
  • Bei Biegekanten mit geringerem Biegewinkel kann der abgefederte Teil von vornherein in seiner Gestaltung angepaßt werden. Bei scharfen Biegekanten dagegen wird die elastische Beilage eingeschaltet, um nicht durch die Gestaltung des abgefederten Teiles das Werkstück zu sehr zu beanspruchen. Mit dem Vorwärtsschreiten des Biegevorganges paßt sich dann das elastische Material von selbst der gewünschten Biegeform an. Schließlich sitzt das Material fest zwischen Unterwerkzeug und Oberwerkzeug, nur die Biegekante selbst ist noch elastisch bzw. abgefedert von dem einen Werkzeug gestützt, so daß ein Brechen oder Reißen des Materials nicht eintreten kann.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in den Abbildungen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht der Biegevorrichtung mit dem oberen Werkzeugteil im Schnitt. Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht dazu. Die Abb. 3 und q. zeigen Vorderansichten entsprechend Fig.i in den einzelnen Arbeitsstellungen.
  • i ist der Unterteil des Biegewerkzeuges, 2 das zu biegende Werkstück und 3 der Oberteil des Werkzeuges. Der Oberteil des Werkzeuges geht im vorliegenden Ausführungsbeispiel nieder und besitzt die Biegekanten q," die beliebige Gestalt besitzen können. Im Oberteil 3 ist ein Gegendruckstück 5 vorgesehen, das unter der Wirkung der Druckfeder 6 steht. Ein Bolzen 7, der sich in einem Schlitz 8 des Oberwerkzeugteiles bewegt, begrenzt die Bewegung des Gegendruckstückes 5 nach unten. Das Gegendruckstück 5 besitzt noch eine elastische Auflage 9 aus Kork, Gummi o. dgl.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Beim Niedergehen des Werkzeugoberteiles 3 tritt . dieses gleichzeitig mit dem Gegendruckhalter 5 auf das Werkstück 2 auf (Abb. 3). Beim weiteren Niedergehen tritt das Gegendruckstück 5 entsprechend in den oberen Werkzeugteil 3 zur'ü'ck. Gleichzeitig wird aber das Werlcstück 2 zwischen dem unteren Werkzeugteil i und dem Gegendruckstück 5 bzw. der elastischen Auflage 9 in der ganzen Länge der Biegekante gehalten. Dadurch wird ein Reißen bzw. Brechen des Materi,als 2 verhindert. Das Gegendruckstück 5 bzw. die Auflage 9 kann sich in ihrer Gestaltung der Form der herzustellenden Biegekante anpassen. Die Anordnung kann auch umgekehrt sein, derart, daß sich der untere Werkzeugteil i nach oben bewegt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Biegen von Pappe, Fiber u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das eine der beiden Werkzeuge einen bekannten abgefederten Teil besitzt, der vom Beginn des Biegevorganges durch das zugehörende Werkzeug an sich auf das Werkstück an der Biegekante aufsetzt, mit Vorwärtsschreiten des Biegevorganges in sein Werkzeug zurücktritt und schließlich einen Teil des Werkzeuges bildet.
  2. 2. Vorrichtung zum Biegen von Pappe, Fiber u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der abgefederte Teil der beiden Werkzeuge eine nachgiebige Beilage in Form von Kork, Leder, Gummi o. dgl. besitzt.
DEE39861D 1929-09-14 1929-09-14 Vorrichtung zum Biegen von Pappe, Fiber u. dgl. Expired DE520499C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6951646B1 (en) 1998-07-21 2005-10-04 Genmab A/S Anti hepatitis C virus antibody and uses thereof
CN105459444A (zh) * 2015-12-29 2016-04-06 杭州中亚机械股份有限公司 一种纸板成形装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6951646B1 (en) 1998-07-21 2005-10-04 Genmab A/S Anti hepatitis C virus antibody and uses thereof
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