DE166120C - - Google Patents
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- DE166120C DE166120C DENDAT166120D DE166120DA DE166120C DE 166120 C DE166120 C DE 166120C DE NDAT166120 D DENDAT166120 D DE NDAT166120D DE 166120D A DE166120D A DE 166120DA DE 166120 C DE166120 C DE 166120C
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- Germany
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- hectograph
- stencil
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41M—PRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
- B41M5/00—Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
- B41M5/025—Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by transferring ink from the master sheet
- B41M5/06—Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by transferring ink from the master sheet using master sheets coated with jelly-like materials, e.g. gelatin
Landscapes
- Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Xf
KLASSE
Bei den bisherigen Verfahren zur Herstellung hektographischer Abzüge wurde
stets ein mit hektographischer Tinte beschriebenes Original hergestellt und dieses
als Träger der Farbe benutzt, indem es mit der Schriftseite auf die Hektographenmasse
gepreßt und auf diese Weise die Farbe auf die Hektographenschicht übertragen wurde.
Die Vorteile des nachstehend zu beschreibenden Verfahrens beruhen darauf, daß bei
demselben die hektographische Farbe vermittels Schablone auf die Hektographenplatte
übertragen wird.
Das Verfahren wird wie folgt ausgeübt:
Es wird zunächst der zu vervielfältigende Gegenstand (Zeichnung, Schrift oder dergl.)
nach Art des bekannten Cyclostyle- oder Mimeograph-Prinzips oder auf sogenanntem
Stencilpapier, mit Hand oder mit der Schreibmaschine oder dergl. wiedergegeben, so daß
die Schrift oder dergl. sich auf dem Papier in Form teilweise durchschlagener, perforierter
Linien oder Flächen in bekannter Weise befindet.
Dieses Original, dessen Herstellung nicht Gegenstand vorliegenden Patentes ist, wird
nunmehr mit der Schriftseite auf die Hektographenfläche
gelegt, und es wird dann die Rückseite dieses Originals, welches dabei als Schablone dient, mittels Tampons oder
sonstiger geeigneten Mitteln mit der Hektographenfarbe eingerieben oder eingestäubt
oder so behandelt, daß durch die Perforation in der Originalschablone die Hektographenfarbe
hindurchdringt.
Infolge der Eigenart der Hektographenfarbe verbreitet sich diese in der Hektographenschicht
auch über die Stellen, an welchen in den Schriftzügen durch die Fasern der Zusammenhang der Papierteile aufrecht
erhalten ist, und man erhält im Gegensatz zu den Verfahren, bei denen diese Schablonen
bis jetzt benutzt worden sind und bei denen die Tinte durch die Schablone auf das unterliegende
Schreibmaterial aufgepreßt wurde, nicht schraffierte oder punktierte, sondern volle Linien.
Nachdem man dann die Schablone abgenommen hat, ist die Hektographenplatte
für die Abzüge fertig, welche nun in bekannter Weise hergestellt werden.
Das Zusammenfließen der durch die Schablone auf die Hektographenplatte aufgebrachten
farbigen Schriftzüge zu homogenen Linien wird noch dadurch mehr befördert, daß man vor dem Einfärben die
Schablone mit einer alkoholischen Blüssigkeit am besten mit durch Essigsäure angesäuertem
Alkohol überfährt. Es wird dadurch Kraft der Konturen erhalten.
Es ist zu bemerken, daß bei dem neuen Verfahren die Originalschablone für etwaige
wiederholte Benutzung erhalten bleibt, während bisher das Original für die hektographischen
Abzüge verloren war, so daß jetzt die Anzahl der von einem Original zu
gewinnenden Kopien praktisch unbegrenzt ist.
Claims (2)
- Pate nt-An Sprüche:i. Verfahren zur Herstellung hektographischer Druckformen, dadurch ge-kennzeichnet, daß zunächst in bekannter Weise eine Schablone mit perforierten Schriftzeichen hergestellt wird, diese mit der Schriftseite auf die Hektographenfläche gelegt und sodann von rückwärts mit einer für die Hektographie geeigneten Farbe behandelt wird.
- 2. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgang der Hektographenfarbe durch die Schablone durch Befeuchten der Schablone mittels einer zweckmäßig angesäuerten alkoholischen Flüssigkeit befördert wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166120C true DE166120C (de) |
Family
ID=431552
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166120D Active DE166120C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166120C (de) |
-
0
- DE DENDAT166120D patent/DE166120C/de active Active
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