DE166040C - - Google Patents
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- DE166040C DE166040C DENDAT166040D DE166040DA DE166040C DE 166040 C DE166040 C DE 166040C DE NDAT166040 D DENDAT166040 D DE NDAT166040D DE 166040D A DE166040D A DE 166040DA DE 166040 C DE166040 C DE 166040C
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- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 7
- 210000003811 finger Anatomy 0.000 description 8
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H9/00—Registering, e.g. orientating, articles; Devices therefor
- B65H9/10—Pusher and like movable registers; Pusher or gripper devices which move articles into registered position
- B65H9/101—Pusher and like movable registers; Pusher or gripper devices which move articles into registered position acting on the edge of the article
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Description
PATENTAMT.
- JVI 166040 -KLASSE 15e.
mit Vorschubscheiben.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Geradführung der Bogen für
Bogenzuführungsvorrichtungen mit Vorschubscheiben, bei welcher als Finger ausgebildete
Ausgleichvorrichtungen vorgesehen sind, die an den Seitenkanten des Bogenstapels schräg
abwärts geneigt angeordnet sind, derart, daß sie eine Einkeilung etwaiger schrägliegender
oberer Bogen gegen den geneigten Finger
ίο herbeiführen und dadurch eine erhöhteBremswirkung
auf die durch die entsprechende Vorschubscheibe zu rasch vorwärts bewegten
Bogen ausüben. . Es sind Geradführungen für die Papierbogen bei Bogenanlegern bekannt,
welche derart eingerichtet sind, daß an den Seitenkanten des Stapels in der Nähe der
Vorderkante desselben Führungsrollen angeordnet sind, durch die infolge ihrer Drehung
bezweckt wird, bei feststehenden Führungs-
ao wangen den Reibungswiderstand zu verringern.
Bei vorliegender Erfindung, welche sich auf solche Bogenzuführungsvorrichtungen bezieht,
welche zwei zu beiden Seiten der Mittellinie des Bogens arbeitende Vorschubscheiben
verwenden, kommt es dagegen darauf an, die Ausgleichvorrichtungen so anzuordnen und
wirken zu lassen, daß die zu beiden Seiten der Mittellinie des Bogenstapels wirkenden
Vorschubscheiben den Bogen mit gleicher Geschwindigkeit vorschieben und sie so dessen
seitliches Verschieben verhindern.
Jede Vorschubscheibe wird in bekannter Weise unabhängig von der anderen außer
Wirkung gesetzt, wenn die \^orderkante des Bogens an dieser Seite in die entsprechende
richtige Lage gekommen ist. Die Vorschubscheiben werden gewöhnlich mit der gleichen
Geschwindigkeit angetrieben, und demgemäß werden die oben liegenden Bogen zu jeder
Seite der Mittellinie auch mit gleicher Geschwindigkeit vorwärts getrieben, wenn die
Oberfläche der Blätter an beiden Seiten des Stapels von gleicher Eigenschaft ist. Ist dies
nicht der Fall, so werden die oben liegenden Bogen auf der einen Seite mit größerer Geschwindigkeit
als auf der anderen Seite vor-" gerückt. Wenn aber die Wirkung der Vorschubscheiben
ungleichmäßig ist, so werden die oberen Bogen des Stapels nach derjenigen Seite hin verschoben, wo die Vorwärtsbewegung
der Bogen rascher vor sich geht. Die Ausgleichvorrichtungen nach vorliegender Erfindung sind nun nach der Kante des
Bogenstapels zu geneigt. Dadurch veranlassen sie eine Einkeilung der oberen Bogen
zwischen sich, üben eine erhöhte Bremswirkung auf die durch die entsprechende Vorschubscheibe
zu rasch bewegten Bogen aus und verhindern so eine seitliche Verschiebung derselben.
Diese Ausgleichvorrichtungen können bei einer besonderen Ausführungsform an den die
zweiten Bogen festhaltenden Klemmen sitzen.
Die Vorrichtung und ihre Wirkung ist auf der Zeichnung näher veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung.
Fig. 2 zeigt dieselbe von oben gesehen. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1 nach links gesehen.
Fig. 4 ist eine schematische Darstellung, welche die ungleichartige Wirkung der Vorschubscheiben
veranschaulicht.
Bei der dargestellten Einrichtung liegen die Bogen in einem Stapel auf einem senkrecht
beweglichen Tisch A; sie unterliegen der Wirkung zweier Vorschubscheiben B, B1,
welche zu beiden Seiten der Mittellinie des Bogens zur geeigneten Zeit angreifen. Diese
Vorschubscheiben werden durch irgend eine bekannte Ausrückvorrichtung außer Wirkung
gesetzt, worauf der oben liegende Bogen durch geeignete, nicht dargestellte Abzugsvorrichtungen
weiter befördert wird. Während der Wirkung dieser Vorrichtung wirken die Klemmen C, C1 gegen den zweitobersten Bogen
und verhindern ein Vorrücken der übrigen Bogen.
Solange die Vorschubscheiben B1B1 wirken,
um die Blätter mit derselben Geschwindigkeit zu beiden Seiten vorzurücken, werden die
Blätter ohne seitliche Verschiebung des Stapels vorgerückt. Nimmt man dagegen an, daß
die Oberfläche der Blätter an den beiden Seiten verschieden und daß z.B. die Vorschubscheibe
B1 bestrebt ist, die Bogen rascher als die Vorschubscheibe B vorzurücken,
so schieben sie den oben liegenden Bogen außer Flucht mit den übrigen, wie dies mit dem Bogen 5 in Fig. 4 angedeutet
ist. Wenn nun die Vorderkante des Bogens, veranlaßt durch die vorlaufende Vorschubscheibe
B1, an der entsprechenden Vorderecke vorauseilt, so wird diese Vorschubscheibe
außer Wirkung gesetzt, dagegen setzt die Vorschubscheibe B ihre Tätigkeit fort, bis
die Vorderkante des Bogens wieder in die richtige Lage gerückt ist. Der Bogen wird
also in die in Fig. 4 durch punktierte Linien dargestellte Lage geschwenkt.
Ein gleiches Vorrücken und eine seitliche Verschiebung findet, wenn auch in geringem
Maße, in einer Anzahl von unter dem oberen liegenden Bogen statt. Die vorlaufende Vorschubscheibe
B1 versucht also, die oberen Bogen des Stapels nach der Seite zu zu verdrehen.
Wenn die oberen Blätter beginnen, sich nach der durch S in Fig. 4 bezeichneten
Lage zu bewegen, so stoßen sie gegen einen Ausgleichfinger D1, der schräg gegen die
Kante des Stapels geneigt ist und bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel hinter der
Vorschubscheibe B1 (Fig. 3) liegt, so daß die Vorwärtsbewegung der Bogen an dieser Seite
durch die Reibung der Bogen an diesem Finger D1 verhindert wird. Diese Reibung
ist proportional dem Bestreben der Bogen, sich seitwärts zu bewegen, und der Finger Z)1
wirkt deshalb anf die Blätter so lange ein und hält sie an ihrer Vorwärtsförderung so
lange zurück, bis die durch die Vorschubscheibe B1 verursachte rasche Vorschiebung
des Bogens gleich ist der Vorschubbewegung der Vorschubscheibe B. Von da ab werden
die Bogen wieder ohne weitere seitliche Verschiebung vorwärts geschoben. In dem Falle,
daß die Vorschubscheibe B die Blätter rascher als die Vorschubscheibe B1 vorwärts schieben
will, stoßen und stauen sich die Bogen gegen einen Ausgleichfinger D, der an der Seite des
Stapels hinter der Vorschubscheibe B angeordnet ist; auch dieses Anstauen hält so lange
an, bis die durch den Finger bewirkte Verzögerung genügt, die Vorschubscheiben wieder
gleichmäßig wirken zu lassen.
Behufs Vereinfachung der Einrichtung werden die Ausgleichfinger D, D1 von den Klemmen
C, C1 gehalten und diese bleiben in Berührung mit dem Stapel sowohl während des
Ergreifens des oberen Bogens durch die Vorschubscheiben als auch während der Zeit,
wo sie den Stapel festklemmen und das Verschieben der Bogen verhindern, während der
oberste Bogen fortgenommen wird. Die Klemmen C, C1 sind derart angeordnet, daß
sie auf der Oberfläche des Stapels aufruhen. Sie werden zum Halten und Freilassen der
Bogen durch Gabeln E, E1 bewegt, die an Büchsen F, F1 sitzen. Diese Büchsen sitzen
lose auf der auch die Klemmen C, C1 tragenden Welle G. Die Klemmen sitzen zwischen
den Armen der Gabeln E, E1 und sind mit den Gabeln E, E1 auf der Welle G verstellbar,
so daß sie für verschiedene Blattgrößen eingestellt werden können. Die Gabeln E, E1
sind mit Stellschrauben H, H1 versehen, die sich gegen die Klemmen stützen. Die
Büchsen F, F1 stehen unter der Einwirkung von Schraubenfedern I, I1, die dieGabeln E1E1
gegen die Klemmen und dadurch diese fest auf die Oberfläche des Stapels drücken. Die
Gabeln E, E1 werden außer Eingriff mit den Klemmen unter Spannung der Federn I, I1
durch einen auf der Welle G befestigten Ring / gehalten, dessen Nasen sich gegen
Anschläge F2 der Büchsen F, F1 legen. Die
Welle G schwingt hin und her, um entweder die Gabeln E, E1 von den Klemmen abzuheben
oder die Gabeln frei zu geben, so daß sie durch die Federn /, 71 gegen die Klemmen
gepreßt werden. Diese Schwingung der Welle G erfolgt durch den darauf befestigten
Arm G1, dessen freies Ende auf einer senkrecht beweglichen, in der Längsrichtung der
Maschine liegenden Stange K aufruht. Die Stange K wird von Armen K1 der Schwingwelle
K2 getragen; letztere schwingt in geeigneten Zwischenräumen, indem die auf der
Welle Ks sitzende Daumenscheibe Ks den
auf Schwungwelle K2 sitzenden Arm K1 bewegt.
Die Drehung der Welle wird so geregelt, daß die Stange K gehoben wird, wenn
die Vorschubscheiben in Wirkung treten, und
ίο daß die Stange K gesenkt wird und dadurch
die Federn I, I1 auf die Klemmen drücken, wenn die Vorrichtungen zum Fortnehmen des
oberen Bogens in Tätigkeit treten.
Damit die Klemmen C, C1 für Bogen von
verschiedener Länge eingestellt werden können, ist die Welle G in Böcken L gelagert, die
auf den Zahnstangen L1 gleiten. Die Böcke werden auf den Zahnstangen mittels der auf
einer Querwelle L3 sitzenden und in die Zahnstange eingreifenden Zahntriebe L2 verstellt.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Geradführung der Bogen für Bogenzuführungsvorrichtungen
mit Vorschubscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hinterende des Stapels Finger (D, D1J angeordnet sind,
welche sich mit schrägen Flächen gegen die Seitenkanten des Bogenstapels anlegen,
zu dem Zweck, eine Einkeilung der durch eine Vorschubscheibe etwa zu rasch vorwärts
bewegten oberen.Bogen gegen den geneigten Finger herbeizuführen, dadurch
eine erhöhte Bremswirkung auf dieselben auszuüben und die seitliche Verschiebung
der Bogen zu verhindern.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Finger (D, D1J an den die folgenden
Bogen
(C, C1) sitzen.
(C, C1) sitzen.
festhaltenden Klemmen
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166040C true DE166040C (de) |
Family
ID=431478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166040D Active DE166040C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166040C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2488835A1 (fr) * | 1980-08-25 | 1982-02-26 | Espanola Comunicaciones Inform | Dispositif d'introduction correcte de documents en tete de machines imprimantes |
-
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- DE DENDAT166040D patent/DE166040C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2488835A1 (fr) * | 1980-08-25 | 1982-02-26 | Espanola Comunicaciones Inform | Dispositif d'introduction correcte de documents en tete de machines imprimantes |
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