DE165704C - - Google Patents
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- DE165704C DE165704C DENDAT165704D DE165704DA DE165704C DE 165704 C DE165704 C DE 165704C DE NDAT165704 D DENDAT165704 D DE NDAT165704D DE 165704D A DE165704D A DE 165704DA DE 165704 C DE165704 C DE 165704C
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B1/00—General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both
- D05B1/08—General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making multi-thread seams
- D05B1/18—Seams for protecting or securing edges
- D05B1/20—Overedge seams
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B85/00—Needles
- D05B85/006—Hooked needles
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D10—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
- D10B—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
- D10B2501/00—Wearing apparel
- D10B2501/06—Details of garments
- D10B2501/062—Buttonholes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 165704 KLASSE 52 a.
Die Erfindung betrifft eine Nähmaschine zur Herstellung überwendlicher Einfadennähte.
Es kommt dabei darauf an, daß jeder Stich der hergestellten Naht für sich geknotet
ist, so daß durch Auflösen eines Stiches der Naht noch nicht alle übrigen Stiche aufgelöst werden, weil bei jedem
Stich ein selbständiger Knoten gebildet wird, welcher auch ohne den Stoff noch als Knoten
ίο bestehen bleibt. Reißt also der Stoff an der
Stelle eines Stiches der überwendlichen Naht ein, so bildet der Faden hier beim Zusammenziehen
der Schlinge einen wirklichen Knoten, welcher das Auftrennen der Naht verhindert.
Dies wird dadurch erreicht, daß die von der Nadel durch den Stoff hindurchgezogene
Fadenschlinge um sich selbst gedreht wird, worauf dann das freie im Schiffchen untergebrachte
Ende des Fadens mittels des Scbiffchens durch die gedrehte Schlinge hindurchgeht,
bevor die Festziehung der Schlinge erfolgt. Es gelingt so, nach vorliegender Erfindung
mit einer Maschine Nähte herzustellen , welche die gleiche Festigkeit und Dauerhaftigkeit besitzen wie mit der Hand
hergestellte Nähte.
Bei den bisher bekannten Einfadennähmaschinen hingegen wird beim Zerreißen
einer einzigen Schlinge die ganze Naht aufgetrennt, und auch die meisten mit mehreren
Fäden arbeitenden Maschinen vermögen nicht Nähte herzustellen, bei welchen jeder Stich
für sich geknotet ist.
In der Zeichnung wird die Art der Her-Stellung solcher Stiche nach der vorliegenden
Erfindung durch die verschiedenen Phasen des Vorgangs erläutert.
1. (Fig. 1) Eine Hakennadel α, die an
einem Nadelhalter befestigt ist, durchdringt den Stoff c, welcher mit einer Borte versehen
oder an dem ein Knopfloch gesäumt werden soll, und ergreift den von einem Schiffchen b
getragenen Faden d.
2. (Fig. 2) Die Nadel α geht wieder zurück und nimmt dabei den Faden des Schiffchens
durch den Stoff hindurch mit. Hierauf macht sie in der durch den Pfeil veranschaulichten
Weise eine halbe Drehung um sich selbst und bewirkt so eine Verdrehung der Schlinge.
3. (Fig. 3) Nun findet eine Seitwärtsverschiebung der Nadel in bezug auf den Stoff
statt, und zwar senkrecht zum Stoffvorschub nach der Kante des Stoffes zu. Alsdann
führt die Nadel α die verdrehte Schlinge entweder in den Spalt des Knopfloches oder
über den Stoffrand unter den Stoff, je nachdem es sich um Herstellung einer Knopflochfassung
oder einer Borte handelt.
4. (Fig. 4) Das Schiffchen b tritt in die verdrehte Schlinge, welche die Nadel α ihm
darbietet, ein und durch dieselbe hindurch, indem es den Faden nach sich zieht. Damit
ist die Schlinge verknotet und der Stich fertiggestellt (Fig. 5).
5. Die Nadel λ und das Schiffchen b kehren
in ihre Ausgangsstellungen zurück, um, nachdem der Stoff weiter transportiert ist, einen
zweiten Stich der gleichen Art zu machen usw.
Alle geeigneten mechanischen Hilfsmittel
können für die Bewegung der Nadel und des Schiffchens benutzt werden.
Natürlich kann man auch das Schiffchen über den Stoff und die Nadel unter denselben
verlegen; auch kann man mit zwei oder mehreren Nadeln, die über oder unter
dem Stoff liegen, die gleiche Arbeit verrichten , welche in dem hier beschriebenen
Falle eine einzige Nadel besorgt. Ferner
ίο kann der Nadelhalter eine von der senkrechten
Bewegung und der Drehbewegung unabhängige Seitwärtsbewegung haben oder der Presserfuß, welcher den Stoff hält, kann
sich unabhängig von der Zugbewegung, welche jedem Stich folgt, seitwärts verschieben.
Endlich kann das Schiffchen drehbar sein oder hin- und hergehen und dergl.
mehr.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Nähmaschine zur Herstellung überwendlicher Einfadennähte, dadurch gekennzeichnet, daß geknotete Stiche, wie sie durch Nähen mit der Hand erzeugt werden , dadurch gebildet werden, daß eine Hakennadel durch den Stoff dringt, den vom Schiffchen getragenen Faden erfaßt, diesen beim Rückgange unter Schlingenbildung mit durch das Gewebe zieht, dann mindestens eine Vierteldrehung um sich selbst macht unter gleichzeitiger Seitwärtsbewegung" senkrecht zum Stoffvorschub, worauf die Schlinge mittels der Nadel über den Stoffrand hinweg unter den Stoff geführt und dort von dem in dem hin- und hergehenden Schiffchen untergebrachten Fadenende durchdrungen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE165704C true DE165704C (de) |
Family
ID=431175
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT165704D Active DE165704C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE165704C (de) |
-
0
- DE DENDAT165704D patent/DE165704C/de active Active
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