DE1656C - Justirvorrichtung für Waagen. (Zusatz zu dem Patent Nr. 889.) - Google Patents
Justirvorrichtung für Waagen. (Zusatz zu dem Patent Nr. 889.)Info
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Description
1877.
Klasse 42.
HERMANN HASEMANN in BERLIN. lustirvorrichtung für Waagen.
Zusatz - Patent zu No. 889 vom 2. Juli 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. December 1877 ab.
Längste Dauer: 7. September 1891.
Diese Verbesserung bezieht sich auf den Theil der Justirvorrichtimg für Waagen, der speciell
zur Herstellung der Gleichschenkligkeit dient.
Bisher bestand dieser Theil in einem gehärteten Anschlage, der die ringförmige Schleifscheibe
nach innen begrenzte, und gegen den sich die Schneide beim Schleifen der letzten
Fläche selbst anlegte.
Veranlassung zur Veränderung dieser Einrichtung gaben folgende Mängel:
Erstens kann der Anschlag nicht direct an der Scheibe anliegen, da ihn der dazwischentretende
Schmirgel abschleifen würde. Die Schneide mufs daher ein Stück über den Rand der Scheibe hinaustreten, ehe sie den Anschlag
berührt. Das über den Rand hinaustretende Stück der Schneide bildet eine Erhöhung auf
derselben.'
Ist es nun aus irgend einem Grunde nöthig, die Schneide noch einmal um ein Geringes
nachzuschleifen, so ist man gezwungen, die Erhöhung, wenn sie nicht die Scheibe beschädigen
soll, jedesmal sehr sorgfältig abzuschleifen, was gewisse Schwierigkeiten hat.
Ein weiterer Mangel ist es, dafs die Scheibe hauptsächlich nur an der Seite des Anschlages,
also einseitig abgenutzt wird.
Der Hauptunterschied der neuen Einrichtung von der alten besteht darin, dafs sich statt der
Schneide ein am Waagebalken befestigter Stift gegen einen Anschlag legt, und dafs letzterer
vor der Scheibe angebracht ist und verstellt werden kann.
Wie bei der früheren Einrichtung bleibt der Schieber mit den Ecken für die Mittelschneide
während des Schleifens der entsprechenden Flächen in derselben Stellung.
Fig. ι diene zur theoretischen Erklärung. Sind A die Mittelschneide, CC1 und DD' die
entsprechenden äufseren und inneren Flächen der Endschneiden, B B' die Spitzen der von A
gleich weit entfernten Stifte und E der Anschlag, so ist klar, dafs, wenn B und B1 während des
Schleifens beider Flächen der Schneide, der Anschlag E während des Schleifens zweier entsprechender
Flächen unverrückt bleibt und die Flächen D D * zuerst geschliffen werden, die
Lage von D zu A B gleich der von D' zu A B'
ist, und später die von C zu D A B gleich der von C1 zu D1AB1 ist; hieraus folgt, dafs die
Schnittpunkte der Flächen, die Endschneiden, gleich weit von A, der Mittelschneide, entfernt
sind.
Die constructive Ausführung der Einrichtung ist folgende: Der Anschlag B, Fig. 2 und 3,
ist an einer Supportführimg verstellbar, und besteht aus einer gehärteten Stahlplatte, deren
Flächen parallel zueinander geschliffen sind. Die Flächen sind aufserdem einerseits parallel zu den
Kanten, welche die Mittelschneide halten, andererseits ungefähr parallel zur Lage des Waagebalkens
gerichtet. Es ist dies deshalb der Fall, damit eine etwaige Ungleichheit in der Entfernung
der Stifte von A, der Mittelschneide, oder auch eine seitlich verschiedene Lage derselben, auf
den Kippungsgrad des Waagebalkens keinen Einflufs hat.
Die Beschaffenheit der Stifte, sowie die Befestigungsweise derselben am Waagebalken ist
in Fig. 4 zu erkennen. Der Stift B besteht aus einer Schraube mit gerändeltem Kopfe und abgerundeter
und gehärteter Spitze; sie läuft in der einen Backe einer Schraubzwinge, welche am Waagebalken angeschraubt wird. Die Mutter F
dient zur Sicherung des Stiftes nach erfolgter Einstellung desselben.
Das Verfahren beim Justiren ist folgendes: Nachdem der Waagebalken in die Maschine
eingesetzt ist, so dafs die Endschneide an einer beliebigen Stelle auf der Scheibe aufliegt, wird
der Stift an ersteren provisorisch befestigt, und sodann der Anschlag an diesen herangeschraubt.
Der Stift wird hierauf genau auf eine Marke, die auf dem Anschlage in Gestalt eines Tintenpunktes
angebracht ist, gerichtet und festgestellt.. Ist dies geschehen, so stellt man den Anschlag
wieder um soviel zurück, als man die Axe zu schleifen gedenkt, und schleift dann, bis ihn der
Stift wieder berührt. Vor dem Schleifen der entsprechenden Fläche der anderen Schneide
bleibt der Anschlag in der alten Stellung, ein Spielraum zwischen Stift und Anschlag wird
durch ein Zurückschrauben des ersteren erreicht. Beim Schleifen der beiden anderen Flächen
bleiben die Stifte in der alten Stellung, bei der ersten wird' der Anschlag eingestellt, bei der
zweiten bleibt auch dieser unverändert.
Pas Justiren/mit dieser Einrichtung ist allerdings
, infolge des Einstellens der Stifte und des Anschlages etwas umständlicher, wie das. mit dei;
früheren; die Mängel sind jedoch beseitigt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1656T | 1877-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1656C true DE1656C (de) |
Family
ID=70860683
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1656DA Expired - Lifetime DE1656C (de) | 1877-12-24 | 1877-12-24 | Justirvorrichtung für Waagen. (Zusatz zu dem Patent Nr. 889.) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1656C (de) |
-
1877
- 1877-12-24 DE DE1656DA patent/DE1656C/de not_active Expired - Lifetime
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