DE165077C - - Google Patents
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- DE165077C DE165077C DENDAT165077D DE165077DA DE165077C DE 165077 C DE165077 C DE 165077C DE NDAT165077 D DENDAT165077 D DE NDAT165077D DE 165077D A DE165077D A DE 165077DA DE 165077 C DE165077 C DE 165077C
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- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L7/00—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
- B61L7/02—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
- B61L7/025—Bracing or compensating arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Heat Treatment Of Strip Materials And Filament Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JYI 165077 KLASSE 2Oi.
A^orliegende Erfindung bezieht sich auf
eine Drahtzugspannvorrichtung für Weichen, Signale, Schlagbäume, Weichenriegel und
dergl.
Bekanntlich sind die Längenänderungen ■ der bei diesen Vorrichtungen zur Verwendung
kommenden Drahtzüge oft sehr bedeutend. Die hieraus sich ergebende Verschiedenheit
der Lagen der pendelnd angeordneten und an ίο der Drahtbewegung teilnehmenden Führungsrollen hat zur Folge, daß ζ. Β. bei hoher
Temperatur sowohl im Ruhezustande der Spannvorrichtung als auch während des Umstejlens
der Weichen oder dergl. erhebliche Widerstände auftreten, welche die Umstellbewegung
erschweren und das Bestreben haben, die Lage der pendelnden Teile in störender Weise zu verändern.
Vorliegende Erfindung sucht diesen Ubelstand dadurch zu beseitigen, daß die lose
Scheibe ebenfalls mit den übrigen. Rollen pendelnd angeordnet wird, derart, daß die
in der Ausgleichvorrichtung auftretenden Kräfte kein Drehmoment, um die Pendelachse
besitzen.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele. der vorliegenden Erfindung
dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Oberansicht der allgemeinen Anordnung.
Fig. 4 zeigt den Pendelarm in größerem Maßstab, während die in den Fig. 5 bis 11
wiedergegebenen Ausführungsformen sich für besondere Fälle eignen.
Beide Läufe des Drahtzuges a, d führen über die zwischen dem Stellhebel und dem Signal
der Weiche usw. gelegene Ausgleichvorrichtung, welche in einem Gerüst k angebracht
ist und im wesentlichen aus den beiden festgelagerten Scheiben b und der losen Scheibe c
besteht. Letztere ist an einer Kette I befestigt
, welche über eine Scheibe e zwischen den^ Führungsrollen f läuft und an ihrem
Ende das Spanngewicht h trägt.
Durch die Anordnung der losen Scheibe c am Pendelarm i der Ausgleichvorrichtung, an
welchem auch die festen Scheiben b angebracht sind, wird erreicht, daß die die
Drahtspannung infolge des Gewichtes h bewirkenden Kräfte, die sich auf die Rollen c
übertragen, stets durch die Achse j des Pendelarmes hindurchgehen, da die Mittellinie
der Achse j an dieser Stelle stets in der Ebene des Kettenzuges /, welcher die lose
Scheibe mit dem Gewicht h verbindet und durch letzteres gespannt wird, liegt, während
die lose Scheibe mit dem an ihr befestigten Teil des Kettenzuges an der pendelnden Bewegung
teilnimmt. Durch diese Anordnung ist es ausgeschlossen, daß die auftretenden Kräfte ein Drehmoment um die Pendelachse j
besitzen. Die Form des Pendelarmes sowie die Lagerung der Punkte j ist aus der Fig. 4
ersichtlich.
Zwischen dem Kettenzug / und dem Gewicht h ist die bekannte Klemmvorrichtung g
eingeschaltet, welche sich auf der Vierkantstange in bewegt und zur ,richtigen Zeit das
Spannungsgewicht h an der Stange m festlegt.
Wird das Signal oder die Weiche vermittels des Drahtzuges α umgestellt, so wird
einen Augenblick das Gegengewicht h gehoben, worauf alsbald die Klemmvorrichtungg
die Sperrstange m umfaßt, so daß beim weiteren Ziehen am Drahtzuge die ganze
Ausgleichvorrichtung um die Punkte./ pendelt und der Bewegung des Drahtes folgt, dessen
Hub gleich dem Ausschlag des Pendelarmes zwischen den Hubbegrenzern u ist. Der
Draht d wird gleichzeitig in entgegengesetzter
ίο Richtung der Bewegung des Drahtes α bewegt.
Eine zweite Ausführungsform der Spannvorrichtung ist in den Fig. 5 bis 7 dargestellt.
Das Spanngewicht h ist hier nicht unmittelbar an der Kette / aufgehängt, sondern wirkt
durch Vermittelung eines Hebels n, welcher im Punkte ο drehbar gelagert ist und an
welchem die Kette Z im Punkte s angreift, wobei die Scheibe e nicht im Pendelarm i,
sondern im Gerüst k gelagert ist.
Fig. 8. zeigt eine Anordnung, wobei die Scheibe e am Pendelarm i angeordnet ist,
während sich die Drehachse j am umgebogenen oberen Ende des Pendelarmes befindet.
Die Fig. 9 und 10 zeigen weitere Ausführungsformen, die in solchen Fällen Verwendung
finden, in denen die Drahtzüge a und d im rechten Winkel weiter geführt
werden sollen. Die Ausführungsformen eignen sich zur Aufstellung unter einem Stellwerk, wobei die Anordnung und Verbindung
des Umstellhebels t mit den Drahtzügen aus Fig. 10 ersichtlich ist.
Um den Drahtzug im rechten Winkel weiter führen zu können, sind außer der festen
Scheibe b noch zwei Führungsscheiben ρ und q für jeden Drahtzug vorgesehen, welche
sämtlich in den entsprechend ausgebildeten Armen i gelagert sind. Die Arme i sind
nach hinten verlängert und mit einem Gegengewicht r belastet, um die Stellungen der
Arme i in ihrer Ruhelage unverändert zu erhalten und bei Umstellung der Weichen,
des Signales oder dergl. das Eigengewicht der Arme mit den Rollen möglichst auszuschalten.
Im übrigen ist die Einrichtung und Anordnung dieselbe wie bei den zuvor bekannten
Drahtzugspannvorrichtungen. Der Draht a läuft über die lose Scheibe c, welche an der
Kette I befestigt ist, und die Kette / über die Scheibe e, wobei die Kette im Punkt 5
am Hebel η befestigt ist. Letzterer kann sich im Punkt 0 drehen und ist mit dem
Spanngewicht h belastet. Man findet auch hierbei wieder die Klemmvorrichtung g mit
der zugehörigen Sperrstange m.
" An Stelle der Scheiben e sind in Fig. 10 die Rollen f angeordnet, zwischen welchen die am Punkt 5 des Belastungshebels η befestigte Kette I geführt wird.
" An Stelle der Scheiben e sind in Fig. 10 die Rollen f angeordnet, zwischen welchen die am Punkt 5 des Belastungshebels η befestigte Kette I geführt wird.
Bei sämtlichen Ausführungsformen ist, wie bereits hervorgehoben wurde, die Lage
des Punktes j derart gewählt, daß die in der Ausgleichvorrichtung auftretenden Kräfte
kein Drehmoment um diesen Punkt erzeugen. Abgesehen von der Reibung der Rollen, die
bei Bewegung des Drahtzuges in den Achsen der Rollen entsteht, kann der Pendelarm i
somit frei und ungehindert durch den Drahtzug bewegt werden, ohne irgend welche Gegenkräfte überwinden zu müssen, wobei
er den gleichen Ausschlag erhält, als der Hub des Drahtzuges beträgt.
Die infolge der Temperatureinflüsse auftretenden Längenänderungen des Dfahtzuges
werden in bekannter Weise dadurch ausgeglichen , daß sich das Spanngewicht h solange
hebt oder senkt, bis die normale Spannung im Drahtzug wieder erreicht ist, wobei die Bewegung dieses Gewichtes vermittels
der Kette / und der losen Scheibe c auf den Drahtzug a, d übertragen wird.
Claims (2)
1. Drahtzugspannvorrichtung für Weichen- und Signalstellwerke, wei welcher
die den Draht zu einer belasteten und verschiebbaren Zwischenscheibe führenden Rollen pendelnd gelagert sind, so daß sie
an der Drahtbewegung teilnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Zwischenscheibe (c) pendelnd angeordnet
und die Achse (j) des Pendelarmes ft) derart gelagert ist, daß die Mittellinie derselben
in der Ebene des Kettenzuges (I), welcher die Scheibe (c) mit dem Gewichte
(h) oder dem Hebel (n) verbindet, gelegen ist, und zwar an der Stelle, an
welcher der mitpendelnde Teil des Kettenzuges anfängt, so daß die in der Ausgleichvorrichtung auftretenden Kräfte kein Drehmoment
um die Achse (j) des Pendelarmes ft) besitzen.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß der Pendelarm ft) zum Weiterführen des Drahtzuges unter rechtem Winkel außer der festen Scheibe (b) noch
mit zwei festen Führungsscheiben (p und q) versehen und mit einem Gegengewicht (r)
belastet ist, wobei die Kette (I) des Spannungsgewichtes entweder über eine
Scheibe (e) oder zwischen zwei gleichfalls im Pendelarm gelagerten Rollen (f)
geführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE165077C true DE165077C (de) |
Family
ID=430610
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT165077D Active DE165077C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE165077C (de) |
-
0
- DE DENDAT165077D patent/DE165077C/de active Active
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