DE164751C - - Google Patents

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DE164751C
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
20. März 1883
Die Erfindung betrifft einen pneumatischen Antrieb für automatische Pianos und andere Musikinstrumente, deren Spiel durch ein durchlochtes Notenband geregelt wird, und besteht darin, daß die bisher aus Holz bestehenden Antriebswerke aus Metall hergegestellt werden, wodurch sich die Herstellungsund Unterhaltungskosten verringern, eine einfachere,, gedrungene und übersichtliche Gesamtanordnung ergibt und eine schnelle und einfache Auswechselung schadhaft gewordener Teile ermöglicht wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines solchen pneumatischen Antriebs- Werkes dargestellt und es zeigen Fig. 1 und 2 die Gesamtanordnung in Seiten- und \^orderansicht, Fig. 3 den Grundriß der eigentlichen, die pneumatische Steuerung enthaltenden Teile, Fig. 4 den Querschnitt der die pneumatische Steuerung für eine Taste enthaltenden Teile und Fig. 5 eine Einzelheit aus dem verbindenden Rohrgestänge.
In dem Gehäuse α sitzt eine Reihe von Metallbüchsen b b übereinander, welche, untereinander durch Flanschenrohre c in Verbindung stehen. Bolzen d halten dieselben zusammen. Die untere Büchse b steht durch eine Röhre e mit einer Luftabsaugevorrichtung in Verbindung, durch welche in den verschiedenen Büchsen ein teilweiser Unterdruck erzeugt wird.
Unter den Büchsen b und quer dazu verlaufen kurze Blechbüchsen f, die mit den Büchsen b durch mittels Ventile abgeschlossene Kanäle in Verbindung stehen. Sämtliche Büchsen f sind mit den entsprechenden Büchsen b vermittels einer zylindrischen Röhre g vereinigt, welche (Fig. 4) durch Löcher in den Büchsen b hindurchgeht. Die Röhre g hat an ihrem unteren Ende einen Flansch /2, welcher sich gegen die untere Seite der Büchse b legt. Das obere Ende der Röhre g ist mit Schraubengewinde versehen, so daß darüber eine mit einem Flansch versehene Mutter i geschraubt werden kann, zwischen welcher und dem Flansch h die beiden Büchsen b und f festgeklemmt werden. Durch Zwischenschalten von Dichtungsscheiben werden die Verbindungen luftdicht gemacht. Das untere mit Flanschen versehene Ende der Röhre g wird durch einen tassenförmigen metallischen Boden j verschlossen. Dieser Boden bildet eine Luftkammer k, die eine biegsame Membran / enthält, auf welcher eine Ventilspindel m mit Ventilplatten η und 0 gelagert ist.
Die Ventilplatte η ruht für gewöhnlich auf einem von der Röhre g getragenen Ventil-

Claims (3)

sitz ρ, so den Kanal zwischen dem oberen und unteren Teil der Röhre g schließend. Wird die Ventilspindel gehoben, dann wird die Ventilplatte ο gegen einen ähnlichen Ventilsitz q an der Mutter i gedrückt, so einen Kanal zwischen dem oberen Ende der Röhre g und der offenen Luft schließend. Das obere Ende der Röhre g steht mit der Büchse f durch die Löcher r und das untere ίο Ende derselben mit der Büchse b durch die Löcher s in Verbindung. Mit dem anderen Ende der Büchse / steht ein metallisches, tassenartiges Gehäuse t in Verbindung, dessen untere Seite durch eine biegsame Membran u geschlossen wird, auf welcher eine Platte ν liegt, die mit dem mittleren Teil eines Hebels w verbunden ist, der seinerseits an dem einen Ende mit einem festen Stutzen und am unteren Ende vermittels eines Gliedes χ mit dem Tastendrücker verbunden ist. Die Luftkammern k sind durch Röhren 1, 2 und 3 mit je einer Öffnung 4 im Notenblattgleitblock verbunden. Das kurze Zwischenrohrstück 2 ist in einer Metallbüchse 8 eingeschlossen, mit welcher es durch ein kleines Luftloch 9 in Verbindung steht. Die Büchse 8 steht durch die Röhren 10 und 11 mit der oberen Büchse b in Verbindung, so daß in der Büchse 8 ein Vakuum aufrecht erhalten wird, entsprechend demjenigen in den Büchsen b, und wenn die Öffnung 4 durch den Musikbogen 5 verschlossen wird, dann kann die in den Kanälen zwischen der Öffnung 4 und der Membran Z enthaltene Luft allmäh-Hch durch das Luftloch 9 in die Büchse 8 entweichen. Die die kleinere Membran Z enthaltende Vorrichtung ist die primäre pneumatische Vorrichtung zum Heben der. Ventilspindel m, um den Kanal zwischen den Büchsen f und b zu öffnen und die nach der Außenluft gehende öffnung vermittels der Ventilplatte 0 zu schließen. Die die größere Membran enthaltende Vorrichtung ist die pneumatische Motorvorrichtung für die Tastendrücker. Infolge ihrer Bauart können sämtliche Teile vorliegender Erfindung aus Blech gemacht werden, so daß sie gegen Trockenheit oder Feuchtigkeit oder sonstige atmosphärische Einflüsse unempfindlich sind. Außerdem bildet jeder Teil ein vollständiges Ganzes für sich, der mit den anderen Teilen auseinandernehmbar verbunden ist, so daß jeder Teil einzeln ausgewechselt werden kann. Beispielsweise bilden die Büchsen b und/" ein völliges Ganzes für sich. Sie sind durch eine abnehmbare Röhre g, welche ein vollständiges Ventilgehäuse bildet, miteinander verbunden. Ebenso bildet die pneumatische Motorvorrichtung ein vollständiges Ganzes, welches mit der Büchse f vermittels einer Schraubenverbindung abnehmbar verbunden ist. Alle metallischen Verbindungen können daher nicht nur verpackt werden, um sie luftdicht zu machen, sondern sie können auch fest vermittels der Schrauben zusammengepreßt werden. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Vorrichtung mit pneumatischem Antrieb zum mechanischen Spielen von Tasteninstrumenten, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus völlig oder im wesentlichen aus Metall hergestellten, und zwar in sich fertigen Einzelteilen (Spielbälgen tu, pneumatischen Hauptkammern hjk, Windladen b, Querbüchsen f, rohrartigen Ventilkammern g, verbindenden Rohrleitungen usw.) bestellt, die durch Schrauben oder Klemmverbindungen luftdicht miteinander vereinigt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere parallel zueinander angeordnete Windladen (b) von rechteckigem Querschnitt durch rohrartige Zwischenstücke (c) miteinander und der Luftabsaugung (e) in unmittelbare Verbindung gesetzt sind und durch hindurchgezogene Spannbolzen (d) luftdicht zusammengepreßt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Aufschrauben des Ventildeckels (i) auf das mit der Hauptkammer (hjk) fest verbundene, durch die Windlade (b) und die Querbüchse (f) hindurchgeführte Ventilgehäuse (g) diese Teile miteinander luftdicht verbunden werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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