DE164396C - - Google Patents
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- sugar
- schnitzel
- juice
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- bcschri
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B10/00—Production of sugar juices
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Confectionery (AREA)
Description
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KAISERLICHES M
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- Λ* 164396 KLASSE 89 C1K
Dr. H. R. LANGEN in CÖLN a. Rh.
Die ausgepreßten Schnitzel der Rüben enthalten noch eine gewisse Menge Zucker in
Form derselben Lösung, wie sie beim Auspressen abläuft und deren Reinheit 80 bis
90° beträgt. Dieser je nach dem angewendeten Saftgewinnungsverfahren schwankende
Zuckergehalt verleiht· den Preßlingen einen größeren oder geringeren Nährwert, der aber
in keinem Verhältnis zu dem Wert des in ihnen zurückbleibenden sehr reinen Zuckers
steht.
Das vorliegende Verfahren beruht auf der Beobachtung, daß beim Versetzen von Rübenschnitzcln,
welche durch das Steffen'sche
Brühverfahren oder auch in einer Diffusion angebrüht, d. h. auf 70 bis 900 C. angewärmt
sind, mit verdünnten Sirupen in kürzester Zeit eine fast vollständige Vermengung der
Säfte stattfindet, so daß der nach wenigen
»0 Minuten von den Schnitzeln abgegossene Saft eine Reinheit aufweist, welche dem arithmetischen Mittel der Reinheiten des Saftes der
Rübenschnitzel und des zugesetzten Sirups sehr nahe kommt.
*5 Das Verfahren bezweckt, die reine Lösung
solcher Preßlinge durch Vermengung mit weniger reinen Säften für die Aufbesserung
dieser letzteren nutzbar zu machen, ohne daß der Nährwert der Schnitzel verringert zu
werden braucht.
: Die gewöhnlichen und fast ganz ausgelaugten Schnitzel der gebräuchlichen Diffusionsarbeit
eignen sich nicht für das Verfahren, da bekanntlich der Reinheitsgrad der
Diffusionssäfte mit fortschreitender Auslaugung mehr und mehr sinkt. Sollen also
Diffusionsschnitzel dem Verfahren unterworfen werden, »so müssen diese einer derartig
verkürzten Diffusionsarbeit entnommen werden, daß die Säfte in den teilweise entzuckerten
Schnitzeln noch eine wesentlich höhere Reinheit aufweisen als der aufzubessernde
Sirup.
Die Ausübung des Verfahrens wird dadurch erreicht, daß man den ausgepreßten
Schnitzeln eine mit Wasser verdünnte Melasse oder eine andere Siruplösung zusetzt und
hierauf die Schnitzel von neuem der Pressung unterwirft. Die Vermischung geschieht am
besten so ψ daß die Schnitzel mit der aufzubessernden
Siruplösung vermaischt werden, wozu nur wenige Minuten erforderlich sind.
Der jetzt gewonnene Preßsaft ist eine Mischung des reinen Saftes der Preßlinge und der angewendeten weniger reinen Lö-,
sungen, und eine ebensolche Mischung bleibt in den Preßlingen zurück. Das Verfahren
kann beliebig oft wiederholt werden, indem die aufgebesserte Lösung weiter mit frischen
Preßlingen behandelt wird, so daß schließlich eine Lösung von nahezu derselben Reinheit,
wie sie in den Preßlingen vorhanden war, erhalten werden kann.
Vorteilhaft wird das Verfahren bei solchen Fabrikationsweisen angewendet, die zuckerreiche
Preßlinge liefern, wie das Saftgewinnungsverfahren von Steffen. Wenn
z. B. der gesamte Ablauf vom Erstprodukt, etwa 3 Prozent des Rübengewichtes, in dreifacher
Verdünnung mit sämtlichen abgepreßten Schnitzeln vermischt wird, so steigt
die Reirhcit des Ablaufs von 73° auf 84°,
und der Erfolg ist, daß bei gleichzeitiger Weiterverarbeitung mit dem gewonnenen
reinen Rübensaft ganz ohne Nachprodukterzeugung gearbeitet werden kann.
Ein weiterer Vorzug des Verfahrens ist der, daß der Zuckergehalt der Schnitzel beliebig geregelt werden kann, indem man der aufzubessernden Lösung entweder dieselbe Stärke gibt, wie sie die Lösung in den Schnitzeln besitzt, oder sie stärker oder schwächer macht. Je nachdem es erwünscht erscheint, kann also der Nährwert der Schnitzel vergrößert oder verringert oder unverändert gelassen werden.
Ein weiterer Vorzug des Verfahrens ist der, daß der Zuckergehalt der Schnitzel beliebig geregelt werden kann, indem man der aufzubessernden Lösung entweder dieselbe Stärke gibt, wie sie die Lösung in den Schnitzeln besitzt, oder sie stärker oder schwächer macht. Je nachdem es erwünscht erscheint, kann also der Nährwert der Schnitzel vergrößert oder verringert oder unverändert gelassen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren "zur Gewinnung des Zuckers
aus arigcprcßtcn Rübenschnitzeln mit einem
Saft von hohem Reinheitsgrade, dadurch
gekennzeichnet, daß die abgepreßten ao
Schnitzel' mit verdünntem Zuckersaft
niederer Reinheit eingemaischt und dann einer weiteren Abpressung unterworfen werden.\ η. oEbftuCKT in derständebcschrian Stebcschriden, Rsionsvcfabrikcίο sichtigzuckerDiffuskanntefabrikZustaischnitao nenneerhaltdcltcrher eias welclireich«schlei
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT32491D AT32491B (de) | 1903-12-29 | 1904-11-09 | Verfahren zur Gewinnung eines Teiles des reinen zuckerhaltigen Pflanzensaftes aus den Preßrückständen, welche nach dem Preßverfahren zur Saftgewinnung aus vorher mit heißen Rohsäften erhitzten zerkleinerten Rüben gewonnen werden. |
| AT26047D AT26047B (de) | 1903-12-29 | 1904-11-12 | Verfahren zur Gewinnung des Zuckers aus abgepreßten Rübenschnitzeln. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE164396C true DE164396C (de) |
Family
ID=429995
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1903164396D Expired - Lifetime DE164396C (de) | 1903-12-29 | 1903-12-29 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE164396C (de) |
-
1903
- 1903-12-29 DE DE1903164396D patent/DE164396C/de not_active Expired - Lifetime
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