DE164052C - - Google Patents

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DE164052C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • B24D15/085Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with reciprocating whetstones
    • B24D15/087Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with reciprocating whetstones having a crank handle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Streichen von Rasiermessern und ähnlichen Schneidwerkzeugen, bei welcher die im Innern eines Streichriemens ohne Ende angeordnete Klinge sich während des Schleifens der Bewegungsrichtung des Streichriemens entsprechend gegen dessen eine oder andere Seite mit für alle praktischen Zwecke gleichmäßigem und von der Stärke des auf
ίο den Riemen ausgeübten Zuges unabhängigem Drucke anlegt, dessen Größe durch Regulierung der zwischen. Klingenhalter und Antriebsspindel des Streichriemens stattfindenden Reibung bestimmt wird. Die ganze Vorrichtung ist in einem Gehäuse eingeschlossen, das von Hand gehalten werden kann, so daß eine andere Unterstützung der Vorrichtung nicht erforderlich ist.
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt nach Linie C-D in Fig. 2,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B in Fig. ι und
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt der die Klinge haltenden Klammer und der mit dieser zusammenarbeitenden Teile.
Die in der Grundplatte 1 befestigten Achsen 2 und 3 dienen einerseits zur Aufnahme der den endlosen Streichriemen 4 tragenden Rollen 5 und 6, andererseits zur Unterstützung des alle arbeitenden Teile umschließenden Gehäuses 7. Zu diesem Zwecke sind beide Achsen an ihren freien Enden mit als Widerlager für die Gehäusedecke dienenden Schultern 8 und mit zur Aufnahme der Befestigungsmuttern 9 dienenden Gewindezapfen IO versehen. In der Grundplatte 1 ist ferner das untere Ende der Antriebsspindel 11 gelagert, auf deren vorstehendem Ende die Kurbel 12 abnehmbar befestigt ist. Das obere Ende der Spindel 11 ist in dem auf der Achse 3 befestigten Arm 13 gelagert. Auf der Spindel 11 sitzt das treibende Zahnrad 14, welches mit dem mit der Rolle 6 verbundenen kleineren Zahnrade 15 in Eingriff steht. Die Rolle 6 ist vorzugsweise mit einem Gummiüberzug 16 versehen, um einen sicheren Antrieb des endlosen Streichriemens 4 zu gewährleisten. Damit letzterer sich bei der Arbeit nicht verschieben kann, ist außerdem die Rolle 6 noch mit den Flanschen 17 und 18 versehen, während die Rolle 5 nur einen oberen Flansch 19 trägt, um das Auflegen und Abnehmen des Streichriemens zu erleichtern. Der untere Flansch 20 gehört der Grundplatte ι an.
Das Auflegen des Streichriemens geschieht bei abgenommenem Gehäuse 7 in der Weise, daß der Streichriemen gleichzeitig über die Rolle 6 und über die Achse 2 geschoben wird, von der die Rolle 5 vorher entfernt wurde. Ruht der Streichriemen auf den Flanschen 18 und 20, so wird von oben her die Rolle 5 über die Achse 2 geschoben, welchen Vorgang der Streichriemen 4 nicht erschweren kann, weil letzterer noch nicht seine endgültige Spannung aufweist. Nachdem die Rolle 5 ihre Stellung eingenommen hat, wird das Gehäuse 7 aufgesetzt. Dabei wird der Riemen durch Rollen 24 gespannt, die zwischen den am Gehäusedeckel befestigten kegelförmigen Laufzapfen 22 und den in Winkelträgern 21 des Gehäuses 7 be-
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festigten nachstellbaren Laufzapfen 23 gelagert sind. Bei der Abnahme des Streichriemens müssen natürlich die Arbeiten in umgekehrter Reihenfolge ausgeführt werden.
Auf der Spindel 11 ist unmittelbar über dem Rade 14 ein Kegel 25 befestigt, welcher aus baulichen Gründen gleichzeitig die Nabe dieses Rades bildet. Symmetrisch zu dem Kegel 25 ist auf dem oberen Ende der Spindel II ein Kegel 26 verschiebbar auf einem Vierkant der Spindel 11 angeordnet. Beide Kegel werden von den Armen des Gestelles 27 der Klammer 28 umfaßt, zwischen deren federnde Backen 29 die durch die OfF-nung 30 des Gehäusedeckels eingeführte Klinge 31 eines Rasiermessers aufgenommen wird. Die Klinge legt sich gegen den Sporn 32 des Gestelles 27. Um eine beliebige Reibung zwischen dem Klingenhalter und den Kegeln 25, 26 herzustellen, ist das obere Ende der Spindel 11 mit einer Stellmutter 33 versehen. Zwischen dieser und der Oberkante des Kegels 26 ist eine Schraubenfeder 34 angeordnet, welche den Kegel 26 mit um so größerer Kraft in den oberen Gestellarm drückt, je mehr die Mutter 33 angezogen wird, und umgekehrt, so daß jede beliebige Reibung erzielt und folglich der Druck geregelt werden kann, mit welchem die Schneide der zu streichenden Klinge gegen den Streichriemen anliegt. Trotzdem theoretisch sich der Druck der Klinge auf den Streichriemen bei verschiedenen Antriebsgeschwindigkeiten der Kurbel 12 ändert, so kann diese Druckänderung hier nicht weiter in Betracht kommen, da der Antrieb hier von Hand erfolgt und die durch den Unterschied der Antriebsgeschwindigkeit erzeugtenDruckschwankungen der Klinge auf den Riemen für alle praktitischen Zwecke bedeutungslos sind.
. Um die Drehung der Klammer 28 zu begrenzen, ist der nach rückwärts auslaufende obere Gestellarm zu einer Gabel 35 ausgebildet, die in den Grenzlagen mit dem am Arm 13 sitzenden Anschlag 36 in Berührung tritt. Dadurch wird verhindert, daß der Riemen durch die Gabel und den Klingenhalter beschädigt wird, wenn kein Messer im Klingenhalter eingespannt ist, oder daß schmale Messer unter einem zu stumpfen Winkel angeschärft werden.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die zu streichende Klinge wird durch die
Öffnung 30 des Gehäusedeckels in die Klammer 28, 29 eingeführt und dann durch Drehung der Kurbel 12 der Streichriemen 4 in Bewegung gesetzt, wobei die Schneide der Klinge je nach dem Drehsinne der Kurbel vermöge der zwischen dem Klingenhalter 27 und den Kegeln 25, 26 herrschenden Reibung und der Kurbelgeschwindigkeit unter einem gewissen Drucke gegen den Streichriemen gedrückt wird. Nachdem eine Seite der Klinge genügend gestrichen worden ist, wird die Kurbel in der entgegengesetzten Richtung gedreht, wobei augenblicklich die Klinge von der einen Innenseite des Streichriemens auf dessen gegenüberliegende Seite übertritt und mit dieser in Berührung bleibt, bis die Kurbel wieder in der früheren Richtung umläuft.
Die beste Wirkung wird erzielt, wenn man die Kurbel vier- oder fünfmal in der einen und dann ebensooft in der entgegengesetzten Richtung umlaufen läßt und so die Seiten der Klinge abwechselnd mit den Innenseiten des endlosen Streichriemens in Berührung bringt.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Streichen von Rasiermessern u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die im Innern eines Streichriemens ohne Ende (4) befindlicheKlinge(31) sich der Bewegungsrichtung des Streichriemens (4) entsprechend mit ihrer Schneide gegen die eine oder andere Seite desselben mit gleichmäßigem Druck legt, der von der Stärke des auf den Riemen ausgeübten go Zuges unabhängig ist.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Klinge (31) tragende Halter (28) mit der Antriebsspindel (11) des Streichriemens durch Reibung verbunden ist.
3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung des Druckes zwischen Klinge (31) und Streichriemen (4) ein auf der Antriebsspindel (11) verschiebbarer, unter Federdruck (34) stehender Kegel (26) mit beliebiger Kraft in den ihn umfassenden Klingenhalter (27) gedrückt werden kann.
4. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Klinge tragenden und die die Klinge streichenden Teile in einem von der Hand zu haltenden Gehäuse (7) eingeschlossen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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