DE1639633U - Allseitig geschlossenes lager, insbesondere fuer den walzwerksbetrieb. - Google Patents

Allseitig geschlossenes lager, insbesondere fuer den walzwerksbetrieb.

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DE1639633U
DE1639633U DE1950Z0000198 DEZ0000198U DE1639633U DE 1639633 U DE1639633 U DE 1639633U DE 1950Z0000198 DE1950Z0000198 DE 1950Z0000198 DE Z0000198 U DEZ0000198 U DE Z0000198U DE 1639633 U DE1639633 U DE 1639633U
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bearing
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pressure
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DE1950Z0000198
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Georg Zeichner
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  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Allseitig geschlossene$ Lager, inebes-ondere far den
    Walzwerksbetrieb.
  • Gegenstand der Neuerung ist ein allseitig geschlossenes Lager für vorzugsweise Walzenstühle. Derartige Lager sind vielfach mit einer Umlaufschmierung versehen und können sowohl mit Metall- als auch mit Kunstharzpressstoffschalen ausgerüstet sein.
  • Als Schmiermittel dienen 31 bzw. Wasser oder lemulsionen.
  • Die Kunstharzpressstofflager sind bekanntlich gegen Stösse sehr empfindlich. Dieser Gefahr sind die Oberwalzenlager am meisten ausgesetzt. Es muss daher dafür gesorgt werden, dass eine stets spielfreie Lagerung derselben gewährleistet ist und die sogen. "Sprünge" der Oberwalzen, die das Kunstharzpressstofflager besonders gefährden, vermieden werden.
  • Bei der Lagerung derartiger Walzen ist auch schon vorgeschlagen worden, einen Teil der Umfläche des Walzenzapfens durch eine den Walzdruck aufnehmende Lagerschale zu bedecken. Der Lagerzapfen kann ferner bei derartigen bekannten Ausführungen auf der Gegenseite durch mehreie gegen ihn druckende in radialer Richtung von Hand verstellbare Stützteile gegen die Lagerschale gepresst werden. Die Stützteile bestehen aus Rollen, die mittels Schnecken und Schneckenrad in radialer Richtung bewegt werden und dadßuch den Ausgleich des Lagerspiels herbeiführen können.
  • Derartige Stützteile gewährleisten jedoch kein einwandfreies Arbeiten des Lagers weil der Zapfendruck nur von einer Mantellinie der jeweiligen Rolle aufgenommen wird. Es besteht daher die Gefahr, dass infolge des hohen spezifischen Flächendrucks die Politur auf der Oberfläche des Zapfens verletzt wird, so dass die Richtung bewegt werden. Zur Erleichterung einer solchen Bewegung sind die Segmente c jeweils in Hälsen d geführt, die in einer Ausnehmung des lagerkörpers a angeordnet sind. Mittels einer Schraube e gelingt es, die Lagersegmente c in radialer Richtung zu bewegen.
    Zur Abdichttng des Kphl- bzw. Schmiermittels dient ein manschetten-
    Zur Abdichtlkng des Kf
    artig ausgebildetor Dichtungsring f. Zur Ableitung der Luft zwischen der Schraube e und dem Lagersegment c sind Kanäle g vorgesehen.
  • Wenn mehr als ein Lagersegment c erforderlich werden, können die letzteren entweder einzeln oder auch mehrfach hintereinander gegenüber der Lagerdruckzone oder auch paarweise schräg, etwa unter einem Winkel von 30-45° gegenüber der Längsachse des Lagers angeordnet sein, wie dies die Abb. 2 erkennen lässt. Das kolbenförmig gestaltet Lagersegment c wird auch bei dieser Bauweise in radialer Richtung in einer Hälse d geführt. Es steht unter der Einwirkung eines Druckstücks h, das ebenso wie die Schraube e nach Abb. 1 einen Entlüftungskanal g aufweist. Das Druckstück h wird mittels eines Keiles i bewegt und erlaubt eine sehr genaue Einstellung des Lagerspiel. Die Verschiebung des Keiles kann durch die Anwendung einer Schraube k unter Ausnutzung deren Zugkraft erleichtert werden. für ein einwandfreies Arbeiten des Lagers notwendige gute Laufeigenschaft des Zapfens aufgehoben oder zumindest stark beeinträchti wird. Um diesen Nachteil zu beheben, sind bei einem allseitig abgedichteten Lager mit Umlaufschmierug, wie es vorzugsweise für die Walzen von Walzwerken Anwendung findet, bei dem nur ein Teil der Umfläche des Walzzapfens durch eine den walzdruck aufnehmende Lagerschale bedeckt ist und der Lagerzapfen auf der Gegenseite abgestützt wird, gemäss Neuerung die Stützteile als kolbenartig gestaltete Lagersegmente ausgebildet, die in Hülsen angeordnet sind und in diesen beweglich geführt werden, wenn sie in radialer Richtung verstellt werden sollen. Die Verstellung erfolgt von hand.
  • Die Verschiebung wird zweckdienlich unter Verwendung von Schraubenmuttern, teilen oder auch Exzentern herbeigeführt. Die Auflagefläche des Zapfens bei den Stützteilen gemäss Neuerung ist so gross, dass eine nachteilige Beeinträchtigung der Zapfenoberfläche nicht eintreten kann. Die Ausbildung gemäss neuerung des Lagers weist ferner den Vorteil auf, dass die in radialer Richtung von aussen mittels Hand verstellbaren Stützglieder sich einwandfrei vorzugsweise unter Verwendung von Manschetten abdichten lassen, und dass diese Abdichtung durch den Druck der Schmier-und Kühlflüssigkeit selbsttätig verstärkt wird.
  • Die Abbildunges stellen AusfUhrunsbeispiele dar.
  • Die Abb. 1 und 2 zeigen Querschnitte zur Längsache eines Oberlagers für einen Walzenstuhl.
  • Die Abb. 3 ist ein Schnitt in Richtung I-I.
  • In einem Lagerkörper a sind segmentartig ausgebildete Lagerteile b und ein oder mehrere kolbenartig gestaltete Lagersegmente c untergebracht. Während die ersteren mittels einer Klemmverbindung festgehalten sind, können die letzteren in radialer

Claims (4)

  1. SshutzaRsprSche 1) Allseitig abgedichtetes Lager mit Umlaufschmierung, insbesondere für die Walzen von Walzwerken, bei dem nur ein Teil der Umfläche des Walzenzapfens durch eine den Walzdruck aufnehmende lagerschale bedeckt Ist und der Lagerzapfen auf der Gegenseite durch insbesondere mehrere gegen ihn druckende, in radialer Richtung und von Hand verstellbare Stützteile gegen die Lagerschale gepresst wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützteile als kolbenartig gestaltete Lagersegmente (c) ausgebildet sind, die in Hülsen (d) beweglich geführt sind.
  2. 2) Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dase die Anpressung der Lagersegmente durch im Lagergehäuse abgestützte Schrauben (e), Keile (i) oder Exzenter erfolgt.
  3. 3) Lager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung des Keiles li) durch eine im Gehäuse gelagerte Schraube (k) erfolgt.
  4. 4) Lager nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die kolbenartig gestalteten Lagersegmente (c) mittels Manschettendichtängen (f) nach aussen abgedichtet sind.
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