DE16228C - Wasserstandsregulator - Google Patents
WasserstandsregulatorInfo
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- DE16228C DE16228C DENDAT16228D DE16228DA DE16228C DE 16228 C DE16228 C DE 16228C DE NDAT16228 D DENDAT16228 D DE NDAT16228D DE 16228D A DE16228D A DE 16228DA DE 16228 C DE16228 C DE 16228C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D5/00—Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
- F22D5/18—Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators for varying the speed or delivery pressure of feed pumps
- F22D5/22—Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators for varying the speed or delivery pressure of feed pumps with floats
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Apparat besteht aus zwei Haupttheilen, Fig. ι und 2, welche immer durch das auf der
Zeichnung angedeutete Röhrchen χ mit einander verbunden sein müssen, sonst aber in beliebiger
Entfernung von einander, je nach den örtlichen Verhältnissen, angebracht werden können.
Der Haupttheil, Fig. 1, besteht aus dem Gehäuse A. Dasselbe hat den Rohrstutzen b für
den directen Dampf und c für den directen Wassereintritt vom Dampfkessel aus. Die Flantschen
e und ex dienen zur Befestigung dieses Körpers an der Wand des Kesselhauses oder
auch an der Stirnwand des Kessels. Im letzteren Falle kann er zugleich als Wasserstandskörper
dienen; es müssen dann die Oeffnungen bei e und ελ durchgehen und die bei b und c zugefiantscht
werden, f ist eine kupferne Schwimmerkugel, welche an ihrem oberen Ende einen
Ventilkegel und unten eine Führungsstange trägt, g ist ein kleines Gehäuse, welches, wie
die Zeichnung zeigt, bei h auf den Körper A aufgesetzt wird und sowohl die obere Führung
der Schwimmerstange, als den Ventilsitz trägt. Aufserdem ist ein Stift i eingesetzt, welcher bezweckt,
die Schwimmerkugel nach Belieben niederdrücken und so deren richtiges Functioniren
controliren zu können, k ist der untere Abschlufsdeckel des Körpers, welcher die untere
Führung für den Schwimmer und den Ausblasehahn / trägt, m ist eine Sicherheitspfeife,
welche bei η bequem eingesetzt und herausgenommen
werden kann. Der Hebel 0 umspannt bei / mit einer Gabel die Schwimmerstange,
während er bei q den Ventilstift r entweder an die Sitzfläche an- oder von derselben
abdrückt, ί ist ein Stellring, der gegebenen Falles auf die Gabel des Hebels 0 drückt.
Die Vorrichtung, Fig. 2, besteht aus dem Dampfcylinder A mit Kolben und Kolbenstange b,
dem Dampfventil B mit losem Ventilkegel und dem Wasserventil C. Die Kolbenstange tritt
in das Gehäuse des Ventils B und hat hier den losen Ventilkegel zeitweilig zu heben. An ihr
ist eine Vorrichtung c angebracht, welche ein beliebig schwer gewähltes Gewicht zur Ueberwindung
der bei der Abwärtsbewegung des Kolbens entstehenden Reibungswiderstände in den Stopfbüchsen trägt, und aufserdem auch
- eine Ventilstange, welche den Ventilkegel des Wasserventils C bei der Aufwärtsbewegung hebt.
Das Ganze ist auf eine Wandplatte d geschraubt.
Das Wirken des Regulators geht in folgender Weise vor sich: Fig. 1 stellt den Moment dar,
in welchem der Ventilschwimmer niedergegangen ist lind der Kessel demnach Wasser bedarf.
Durch die im Gehäuse g befindliche Ventilöffnung und durch das verbindende Röhrchen χ
strömt der Dampf unter den Dampfkolben in Fig. 2, hebt diesen, und mit ihm sowohl das
Dampfventil B, wie das Wasserventil C^
Denkt man sich nun eine Dampfpumpe, in deren Druckrohrleitung in der angedeuteten
Weise das Wasserventil C eingeschaltet ist, und welche von dem Kessel aus durch das Dampfventil
B den Dampf erhält, so ergiebt sich, dafs nach dem Aufgang des Kolbens in Fig. 2
der der Pumpe zuströmende Dampf diese in Thätigkeit setzt (natürlich darf die Pumpe keinen
todten Punkt haben) und dem Kessel das nöthige Wasser so lange zuführt, bis die
Schwimmerkugel das Dampfventilchen geschlossen
hat, worauf der Kolben, nachdem sich der Dampf unter ihm condensirt hat, wieder niedergeht und mit ihm sich die Ventile B
und C schliefsen.
Ist diese Anordnung nur für einen Kessel getroffen, so würde nun die Pumpe stehen
bleiben; ist aber der Regulator an mehreren Kesseln angewendet, sind also mehrere Regulatoren
in Thätigkeit, so wird jeder für sich, d. h. für seinen Kessel die Pumpe in der richtigen
Zeit in Thätigkeit setzen; es mufs in diesem Falle die Leistungsfähigkeit der Pumpe dem
Gesammtbedarfe der zu speisenden Kessel entsprechen. Auf diese Weise soll ein vollständig
verläfsliches Speisen selbst mehrerer Kessel mit einer Pumpe erzielt werden.
Sollte durch irgend eine Störung der Wasserstand eines Kessels ausnahmsweise einmal tiefer
als gewöhnlich sinken, so wird der Ring s, Fig. i, bei/ auf die Gabel des Hebels ο drücken,
das Ventil r öffnen und so die Alarmpfeife in Thätigkeit setzen und den Heizer aufmerksam
machen.
Der Hebel ο ist so construirt, dafs er nach der Pfeife hin ein Uebergewicht hat und deshalb,
sobald der Ring s seine Wirkung nicht mehr auf ihn äufsert, den Ventilstift wieder an
seine Sitzfläche andrückt.
Dieser Regulator kann auch bei immergehenden Pumpen angewendet werden; es ist dabei die
Anordnung nur insoweit eine veränderte, als dann das Ventil C in Wegfall kommt, während
das Ventil B die Saug- und Druckrohrleitung der Pumpe zu verbinden oder aber zu unterbrechen
hat. Der Ventilkegel ist dann in umgekehrter Anordnung auf die Kolbenstange aufzusetzen,
so dafs das Ventil, wenn der Kolben steigt, geschlossen und, wenn er sinkt, wieder
geöffnet wird. Ist das Ventil geöffnet, so kann das Wasser in der Pumpe und den Röhren
nur kreisen, während dem Kessel kein Wasser zugeführt wird.
Claims (3)
1. Ein Wasserstandsregulator zur regelmäfsigen und selbstthätigen Speisung eines Dampfkessels,
wirkend mittelst eines aufserhalb des Dampfkessels angeordneten, mit dessen Dampf- und Wasserraum communicirenden
Schwimmers, dessen Fallen dem Dampf Zutritt zu dem oberhalb angebrachten Dampfkolben
gestattet, wodurch letzterer in die Höhe geht, das Dampfventil B, sowie das
Speiseventil C geöffnet und ebensowohl die Speisepumpe in Thätigkeit gesetzt, als das
Speisewasser in den Kessel gedrückt wird, bis das entsprechende Steigen des Schwimmers
den Dampfzutritt wieder abschliefst, der Dampfkolben zurückgeht und so die Dampfpumpe wieder aufser Thätigkeit gesetzt
wird.
2. Die Abänderung dieses Regulators für Kesselspeisung mittelst einer ununterbrochen
gehenden Speisepumpe, wobei das Ventil C wegfällt, während das Ventil B die Saug-
und Druckrohrleitung verbindet bezw. unterbricht, der Ventilkegel in umgekehrter Weise
auf der Kolbenstange b sitzt und ein Hochgehen des Kolbens durch Ventilschlufs die
Leitung unterbricht, ein Niedergehen desselben sie wieder herstellt und in letzterem
Falle das Speisewasser, ohne in den Kessel gelangen zu können, in der Pumpe und in
den Röhren circulirt.
3. Die eigenthümliche Combinirung der angeführten Theile als Wasserstandsregulator
zum Zwecke der regelmäfsigen und selbstthätigen In- und Aufserbetriebsetzung einer
Speisevorrichtung, die sich selbst das Speisewasser verschafft und dem Dampfkessel in
regelmäfsiger, selbstthätiger und genügender Weise zuführt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE16228C true DE16228C (de) |
Family
ID=293224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT16228D Active DE16228C (de) | Wasserstandsregulator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE16228C (de) |
-
0
- DE DENDAT16228D patent/DE16228C/de active Active
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