DE66774C - Speiseregeier für Dampfkessel - Google Patents

Speiseregeier für Dampfkessel

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Publication number
DE66774C
DE66774C DENDAT66774D DE66774DA DE66774C DE 66774 C DE66774 C DE 66774C DE NDAT66774 D DENDAT66774 D DE NDAT66774D DE 66774D A DE66774D A DE 66774DA DE 66774 C DE66774 C DE 66774C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiler
water
valve
steam
water level
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66774D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. DREUX in Presles, Seine et Oise
Publication of DE66774C publication Critical patent/DE66774C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/04Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with pivoting buckets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT:
Fig. ι stellt die Anordnung der neuen Vorrichtung an einem Kessel dar, der mittelst einer Pumpe gespeist wird. Fig. 2 und 3 sind Einzelansichten. Fig. 4 veranschaulicht eine Anordnung, bei welcher die Speisung des Kessels mittelst eines Injectors erfolgt. Fig. 5 ist eine Einzelansicht. Es soll nun zunächst die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Construction beschrieben werden.
An dem unteren Theil eines Dampfkessels A beliebiger Art ist ein Rohr a b angeordnet, welches in einen Wasserstandszeiger B mündet, der durch das Rohr c d mit dem Dampfdom des Kessels in Verbindung steht. Die Linie x-y deutet die Wasserstandshöhe an, welche man im Kessel constant erhalten will.
In das Innere des Wasserstandszeigers B taucht ein Rohr efg h ein, dessen Theil gh schlauchförmig ausgebildet ist. Dieses Rohr mündet in den oberen Theil eines kugelförmigen Behälters C; j ist eine Verlängerung des Rohres. Das Ende e desselben befindet sich im Niveau des im Kessel zu unterhaltenden Wasserstandes. Ein anderes Rohr k I m, dessen Theil / m schlauchförmig ausgebildet ist, verbindet den Wasserstandszeiger mit dem unteren Theil der Hohlkugel C. Das Ende k dieses Rohres mündet ungefähr 2 cm unterhalb des vorschriftsmäfsigen niedrigsten Wasserstandes, taucht daher bei normalem Arbeitsgange noch vollständig in das Wasser ein und bildet so einen zweiten Wasserstandszeiger, da bei geschlossenem Hahn W die Probirhähne ppl beständig Wasser geben.
D ist eine Speisepumpe, welche beständig Wasser in das Rohr η ο fördert. Bei ο theilt sich dieses^Rohr in zwei Arme, von denen der eine q r s zum Kessel führt, während der andere tuv, nach aufsen verlaufend, in den Speisewasserbehälter mündet. Auf dem Arm tuv sitzt bei E ein Ventil, an dessen Stange die Hohlkugel C angebracht ist. Die Stange ist von einer Feder V umgeben, die sich gegen ein Querstück G stützt, das von den Trägern FF gehalten wird. Die Feder hat das Bestreben, das Ventil E stets zu schliefsen, und schliefst letzteres auch in der That, wenn die Hohlkugel C mit Dampf gefüllt ist, wie weiter unten näher erläutert werden soll.. Die Enden von F F sind mit Schraubengewinde versehen, so dafs die Spannung der Feder nach Belieben regulirt werden kann. Bei H auf dem Rohre r.s t befindet sich ein Absperrventil.
Fig. 2 veranschaulicht die Feder V und die Stangen F F, und Fig. 3 den Wasserstandsbehälter in einer Lage, deren Ebene zu der von Fig. ι um 90 ° gedreht ist. Ein Träger IJK' ist an dem Kesselmauerwerk befestigt und trägt die Hohlkugel C, sowie die gesammte ä'ufsere Garnitur des Kessels.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: Wenn der Wasserstand im Kessel ,unter die normale Höhe χ y (auf der er stets erhalten werden soll) fällt, so liegt das Ende e des Rohres efg h frei, und der Kesseldampf kann durch dasselbe nach der Halbkugel C treten. Dabei schliefst sich das Ventil E unter Einwirkung der Feder V, und findet hier das von der Pumpe D gelieferte Speisewasser keinen Ausgang mehr. Letzteres hebt nun das Absperrventil H und tritt auf diese Weise in den Kessel. Der Wasserstand in letzterem hebt sich nun und hat nach kurzer Zeit wieder das Ende e des Rohres efg h erreicht, wodurch die Verbindung zwischen der Hohlkugel C und dem Dampfraum im Kessel wieder abgesperrt wird. Der in C befindliche Dampf condensirt sich nun, und die Kugel C füllt

Claims (2)

  1. sich mit Wasser, dessen Gewicht mehr als genügend ist, um das Ventil E an der Stange wieder niederzuziehen, so dafs es sich wieder öffnet.
    In diesem Moment kann das Wasser nach zwei Richtungen hin ablaufen, entweder durch den Arm qr s oder den Arm t uv. Da es jedoch in der Richtung t u ν nur den Atmosphärendruck zu überwinden hat, während es in der Richtung q r s den Druck des im Kessel befindlichen Dampfes überwinden mufs, so fliefst es durch den Arm t u ν in den Speisewasserbehälter K. Das Wasser bewegt sich nun so lange nach dieser Richtung hin, bis es im Kessel wieder das Niveau xy erreicht hat.
    Sobald es jedoch wieder unter diese Linie herabsinkt, leert sich die Hohlkugel C, der Dampf tritt wieder in letztere ein, wie oben beschrieben ist, und es wird dann wieder Wasser in den Kessel geleitet.
    Die Pumpe kann auch bis zu einem Druck von 5 Atmosphären durch einen Injector ersetzt werden, welcher mittelst des Auspuffdampfes beständig im Betrieb gehalten wird. Dieser Injector entnimmt sein Wasser aus dem Speisewasserbehälter und drückt es mittelst den Rohren η ο ähnlicher Rohre in den Kessel.
    Die Rohre efg h und k Im können auch, anstatt in einen Wasserstandszeiger zu münden, auf dem Kessel angebracht werden, wie es nachstehend beschrieben werden soll. Erstere Anordnung hat jedoch den Vortheil, dafs dadurch Oeffnungen im Kessel vermieden werden.
    Es soll nun die in Fig. 4 und 5 dargestellte Anordnung beschrieben werden. Hier steht die Hohlkugel C1 mit dem Kessel A1 durch das Rohr e1 f1 g1 h1 in Verbindung, dessen Ende e1 gerade in der Ebene der normalen Wasserstandshöhe liegt, sowie ferner durch das Rohr k1 I1 m1, welches in das Wasser des Kessels taucht. Die Hohlkugel C1 ist an der Stange eines entlasteten Ventils E1 aufgehängt, welches offen ist, wenn jene Dampf enthält, dagegen geschlossen, wenn sich Wasser in derselben befindet.
    Die Feder V1 hat ihren Stützpunkt bei R, und die Stangen F1 F1 sind durch die beweglichen Querstücke G' S verbunden. Die Regulirung der Spannung der Feder geschieht dadurch, dafs G1 mehr oder weniger auf die mit Gewinde versehene Ventilstange geschraubt wird. Ein Injector L steht durch eine Rohrleitung mit einem Rohransatz M in Verbindung, welcher auf dem Kessel angebracht und stets offen ist. Auf dieser Rohrleitung befindet sich das Ventil E ·, sowie das Absperrventil N.
    Der Injector steht mittelst eines Rohres mit einem Speisewasserbehälter ^1 in Verbindung und befördert durch das Rohr ^1T1S1 das Wasser in den Kessel. Wenn der Wasserstand im Kessel sinkt, so wird das Ende e1 freigelegt, und es kann Dampf in die Hohlkugel C1 treten.
    Das Ventil E1 wird somit geöffnet, und der Injector L tritt in Wirksamkeit, so dafs Wasser in den Kessel befördert wird. Sobald der normale Wasserstand wieder erreicht ist, wird das Ende e1 geschlossen, der Dampf condensirt in C1, und die Hohlkugel füllt sich mit Wasser.
    Durch das Gewicht von C wird das Ventil E1 dann geschlossen, und der Injector hört zu functioniren auf. Sobald der Wasserstand im Kessel sinkt, tritt der Injector in oben beschriebener Weise wieder in Thätigkeit.
    Paτenτ-AnSprüche:
    ι. Zur selbstthätigen Erhaltung des gewünschten Wasserstandes in Dampfkesseln eine Vorrichtung zur Bethätigung eines Ventils (E), durch welches die Speisung des Kessels geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Feder V dasselbe beständig zu schliefsen bestrebt ist, während an der Ventilstange ein Hohlkörper (C) hängt, welcher durch je ein Rohr auf der oberen und unteren Seite mit dem Wasserstandszeiger verbunden ist, indem das erstere in der Höhe des normalen Wasserstandes, das andere etwas tiefer in denselben mündet, so dafs bei zu niedrigem Wasserstande der Körper nur mit !Dampf gefüllt ist, den Druck der Feder (V) also nicht zu überwinden und das Ventil (E) nicht zu öffnen vermag, wodurch bewirkt wird, dafs die Speisung durch das Ventil (H) des Kessels erfolgt, während bei zu hohem Wasserstande sich der Körper (C) mit Wasser füllt und das Ventil (E) öffnet.
  2. 2. Die unter Anspruch 1. gekennzeichnete Einrichtung bei Dampfkesseln, welche mittelst Injectors durch den Kesseldampf gespeist ■ werden, dahin abgeändert, dafs die Feder (V) das Ventil, welches in die Dampfleitung eingeschaltet ist, offen zu halten strebt und die beiden Rohre an dem Körper (C1) über bezw. etwas unter dem normalen Wasserstande direct in den Kessel münden, durch welche Anordnung erreicht wird, dafs bei zu niedrigem Wasserstande der Körper (C1) nur mit Dampf gefüllt ist und das Ventil (E1) nicht zu schliefsen vermag, während bei zu hohem Wasserstande Wasser in den Körper tritt, wodurch sich das Ventil (EY) schliefst und den Zutritt des Dampfes zum Injector versperrt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66774D Speiseregeier für Dampfkessel Expired - Lifetime DE66774C (de)

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DE (1) DE66774C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740751C (de) * 1941-06-01 1943-10-28 Paul Koeppe Wasserstandsanzeiger fuer Dampfkessel mit elektrischer Meldevorrichtung
US6348222B1 (en) * 1998-08-18 2002-02-19 Grober Inc. Milk replacer without animal fat, for feeding veal calves

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740751C (de) * 1941-06-01 1943-10-28 Paul Koeppe Wasserstandsanzeiger fuer Dampfkessel mit elektrischer Meldevorrichtung
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