DE162133C - - Google Patents

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DE162133C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions
    • D03D51/28Warp stop motions electrical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromagnetische Ausrückvorrichtung für Textilmaschinen, bei welcher ein an einem Hebel sitzender Anker durch einen hin- und herbewegten Teil der Maschine gegen den Elektromagneten gedrückt wird, so daß für das Festhalten des Ankers in der angezogenen, das Ausrücken bewirkenden Stellung ein elektrischer Strom von sehr geringer Stärke
ίο (z. B. einige Trockenelemente) ausreicht, da der Elektromagnet nur den Kontakt aufrecht zu erhalten braucht. Ferner ist bei der vorliegenden Erfindung der Stromverlauf ein derartiger, daß der Strom erst dann geschlossen wird, wenn der Anker sich gegen den Elektromagneten legt, wodurch ein unnützer Stromverbrauch vermieden wird.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Webstuhl veranschaulicht. Fig. 1 ist eine Seitenansicht des Webstuhles mit der'Ausrückvorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht der Lade und des Brustbaumes mit der Vorrichtung in größerem Maßstabe und Fig. 3 eine Seitenansicht desselben Teiles des Webstuhles.
In dem mit dem Brustbaum b ausgerüsteten Maschinengestelle α ist die Lade c hin- und herbeweglich angeordnet. Ferner ist an dem Gestelle α der Ausrückhebel d (Fig. 2) drehbar befestigt, an welchem eine Zugfeder e angreift. An dem Brustbaum ist eine Welle/ gelagert, welche mit einem Haken g versehen ist, der in einen an dem Hebel d befindlichen Stift h eingreift und dadurch den Ausrückhebel d festhält. An der Welle / sitzt ferner nach unten ragend ein Hebelarm i sowie am Ende der Welle ein Hebel j. An dem Gestelle ist um einen Zapfen I ein anderer Hebel k drehbar, welcher zum Ausrücken von Hand dient und mit einem Bolzen*72 in einem Schlitz η des Hebels j gleitet, wodurch bei Bewegung des einen der beiden Hebel g, k auch der andere Hebel bewegt wird.
Die Kettenfäden 0 sind durch Wächternadeln bezw. Platinen ρ hindurchgezogen, welche auf den oberen Drähten q von zwei zwischen Seitenplatten r ausgespannten Drahtsätzen derart angelenkt sind, daß sie beim Nachlassen der Spannung des zugehörigen Kettenfadens mit dem zugehörigen unteren Drahte in Kontakt kommen und einen Stromkreis s schließen, in welchen eine Batterie t eingeschaltet ist.
An der Lade c ist eine Welle u befestigt, welche mittels der Lenkstange χ an den um den Punkt n> drehbaren Hebel ν angreift. An dem anderen Ende des Hebels ν ist eine Schubstange y angelenkt, welche sowohl in der Längsrichtung als in der Seitenrichtung beweglich ist und bei entsprechender Einstellung gegen den Arm i der Welle/ treffen kann. An dem Brustbaum ist ein Winkelhebel % angelenkt, welcher mit dem einen Ende in einem Schlitz 2 des Hebelsy gleitet und unter der Wirkung einer Zugfeder 3 steht. Das andere Ende des Hebels \ ist mit einer schräg nach dem Ende ansteigenden
Fläche 4 versehen, auf welcher eine am Verbindungspunkte des Hebels ν und der Schubstange y drehbar befestigte Rolle 5 gleitet. Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Wenn die Lade hin- und herschwingt, so wird auch die Schubstange^ unter Vermittlung der Lenkstange χ und des Hebels ν in entgegengesetzter Richtung verschoben. So oft die Schubstange jzurückbewegt wird, drückt die an ihrem Gelenkpunkte sitzende Rolle 5 durch ihr Gleiten auf der schrägen Fläche 4 das vordere Ende des Hebels \ nieder und bewirkt dadurch , daß die Schubstange y mit ihrem freien Ende sich in die Richtung des Armes i einstellt. Wenn nun eine Kraft vorhanden ist, welche den Hebel \ in seiner Stellung festhält, so wird der Hebel % beim Rückgange der Lade wieder unter der Wirkung der Feder 3 zurückgedreht und dadurch zugleich das vordere Ende der Schubstange y aus der Richtung des Armes i gebracht. Wenn jedoch der Hebel % durch irgend eine Kraft in seiner Stellung festgehalten wird, so trifft die beim Rückgange der Lade vorbewegte Schubstange gegen den Arm i und bewirkt durch Drehung der Welle/ die Freigabe des Ausrückhebels d. Eine solche Kraft wird durch den oben erwähnten Elektromagneten ausgeübt, sobald durch Niedersinken einer Wächternadel ein Stromschluß zustande kommt; in dem Stromkreise liegt zu diesem Zwecke der Elektromagnet 6. dessen Anker von dem Hebel \ getragen wrrd. Der Hebel \ hat an seinem freien. Ende einen Fortsatz 7, welcher bei völlig heruntergedrücktem Hebel \ eine Brücke für zwei Kontaktstücke 8 bildet.
Sobald nun irgend ein Kettenfaden reißt und die zugehörige Wächternadel mit dem schwereren Ende niedersinkt, so ist zwischen den beiden entsprechenden Drähten q der Stromdurchgang ermöglicht. Wenn ferner bei dem Hin- und Hergange der Lade der Hebel ^ in oben beschriebener Weise niederbewegt wird, so ist dadurch der Stromkreis über die Kontakte 8, 8 völlig geschlossen und der Elektromagnet 6 erregt. Der Ankerhebel % bleibt somit jetzt angezogen, und da die Schubstange y in dieser Stellung sich dem Arme i gegenüber befindet, so wird sie beim Rückgange der Lade gegen den Arm i stoßen, die Welle/ in Drehung versetzen und dadurch den Ausrückhebel d freigeben.
In dem Stromkreise liegt noch die Kontaktplatte 10, an welche die Kontaktfeder 11 anliegt. Letztere steht so weit vor, daß der Hebel k beim Umlegen für ein Ausrücken des Antriebes gegen dieselbe anstößt und sie von der Kontaktplatte 10 abhebt, so daß beim Stillstande der Maschine einem unnützen Stromverbrauch vorgebeugt wird.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Elektrischer Kettenfaden wächter für Webstühle, bei welchem beim Bruche eines Fadens durch Erregen eines Elektromagneten beim Schwingen der Lade das Ausrücken des Stuhles veranlaßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen von der Lade bewegten Hebel der Anker auf die Pole des Elektromagneten niederbewegt wird, so daß er bei dem durch eine Wächternadel erfolgenden Stromschluß auf dem Elektromagneten sicher festhaftet, wodurch eine von der Lade hin- und herbewegte Schubstange in einer solchen Stellung gehalten wird, daß die Schubstange beim Rückgange der Lade das Ausrücken des Stuhlantriebes veranlaßt.
2. Elektrischer Kettenfadenwächter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ankerhebel des Elektromagneten mit einer Keilfläche versehen ist, auf welcher der von der Lade bewegte Hebel mit seinem vorderen Ende gleitet, so daß er unter Vermittlung der Keilfläche beim Vorschwingen der Lade den Anker gegen die Pole des Elektromagneten drückt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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