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Elektromagnetische, mittels Fadenwächter betätigte Abstellvorrichtung für Textilmaschinen, insbesondere für Webstühle.
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Anhalten von Textilmaschinen, insbesondere von Webstühlen dienende Vorrichtung, welche bei Bruch oder Lockerwerden eines Fadens mittels Fadenwächter in Tätigkeit gesetzt wird.
Die Abstellvorrichtung ist derart angeordnet, dass ein an einem Hebel sitzender Anker durch einen hin und her bewegten Teil der Maschine gegen den Elektromagneten gedrückt wird, so dass für das Festhalten dos Ankers in der angezogenen, das Ausrücken
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eh'monto) ausreicht, da der Elektromagnet nur den Kontakt aufrecht zu erhalten braucht.
Ferner ist bei der vorliegenden Erfindung der Stromverlauf ein derartiger, dass der Strom erst dann geschlossen wird, wenn der Anker sich gegen den Elektromagneten legt, wo.
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können. Dadurch wird ermöglicht, dif Drahtsätxc derart einzustellen, dass die mit dem schwereren Ende in bekannter Weise herabhängende Wächterplatinen schon bei eienr
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Einrichtung für eine gewisse Mindestspannung der Faden eingestellt werden.
Die Wächterpaltinen bestehen aus einem Blechstreifen, dessen Fadenöhr sich in der Richtung des hindurchzuziehenden Fadens in eine in den Blechstreifen eingedrückte Nut
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veranschaulicht. Fig. 1 ist eine Seitenansicht des mit der Vorrichtung versehenen Web- stuhles ; Fi6 2 ist eine Seitenansicht der Kontaktanordnung für den die Ausrückvorrichtung betätigende Strom: Fig. 3 ist ein Grundriss der Kontaktvorrichtung und Fig. 4 ein
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Der eigentliche Ausfrückmechanismus für den Antrieb des webstuhles ist aus den Fig. 1, 10 und 11 ersichtlich, In dem mit dem Brustbaume 18 ausgerüsteten Maschinengestelle d ist die Lade hin und her beweglich angeordnet Ferner ist an dem Gestelle d
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bar ein Hebel 30 angelenkt, welcher mit dem einen Ende in einem Schlitz 91 der Schubstange 2@ gleitet und durch eine Zugfeder 32 stets in die in Fig. 10 dargestellte Stellung gezogen wird. Das andere Ende des Hebels 30 ist mit dem Anker eines Elektromagneten 36 und mit einer schräg nach dem Ende ansteigenden Fläche 34 versehen, auf weicher eine am Verbindungspunkte des Hebels 28 und der Schubstange 26 drehbar befestigte Rolle 33 gleitet.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende : Wenn die Lade hin und her schwingt, so wird auch die Schubstange 26 unter Vermittlung der Lenkstange 27 und des Hebels 28 in entgegengesetzter Richtung verschoben. So oft die Schubstange 26 zurnckbewegt wird, drückt die an ihrem Getenkpunkte sitzende Rolle 33 durch ihr Gleiten auf der schrägen Fläche 34 das vordere Ende des Hebels 30 nieder und bewirkt infolge der entsprechend entgegengesetzten Drehung des anderen Endes des Hebels 30, dass die Schubstange 26'mit ihrem freien Ende sich in die Richtung des Armes 21 einstellt.
Wenn nun keine Kraft vorhanden ist, welche den Hebel 30 in seiner Stellung festhält, so wird derselbe beim Rückgänge der Lade wieder unter der Wirkung der Feder 32 zurückgedreht und dadurch zugleich das vordere Ende der Schubstange 26 aus der Richtung des Armes 21 gebracht. Wenn jedoch der Hebel 30 ? durch irgendeine Kraft in seiner Stellung festgehalten wird, so trifft die beim Rückgang der Lade vorbewegte Schubstange 2C gegen
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des Ausrückhebels 16. Eine solche Kraft wird durch den Elektromagneten 36 ausgeübt, sobald durch Niedersinken einer Wächterplatine ein Stromschluss zustande kommt. Um den Stromkreis jedoch nur beim Hingange (also Anschlagen) der Lade zustande kommen
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Sobald nun irgendein Kettenfaden reisst oder lockerwird,wod durch die zugehörige gesunkene Wächternadel der Stromdurchgang in dem Stromkreise des Elektromagneten erulogUcht. Wenn ferner bei dem Hin- und Hergange der Lade der Hebel 30 in oben
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anliegt. Letztere steht so weit vor, dass der Hebel 23 beim Umlegen für ein Ausrücken des Antriebes gegen dieselbe anstösst und sie von der Kontaktplatte 38 abhebt, so dass beim Stillstande der Maschine einem unnützen Stromverbrauche vorgebeugt wird. Der Stromverlauf ist aus den Fig. 10 und 11 ersichtlich.
Von der Batterie y geht der Strom
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diesem über die durch die Kontaktschiene 39 geschlossenen Kontakte 35 durch die Leitung x zu den Drahtsatzen der Fadenwächtereinrichtung und von diesen durch die Leitung x'zurück zur Batterie y.
Die Anordnung der den Stromschluss für die Ausschaltung des Antriebes bewirkenden Kontaktvorrichtung am Wehstuhle ist in Fig. 1 links dargestellt. Die beiden seitlich angeordneten Platten a setzen sich nach unten in Ringe b fort, weiche auf den Stangen c verschiebbar und durch Schrauben feststellbar sind. Die Stangen c sitzen in entsprechend geformten Ringen c, welche durch an ihnen angebrachte Schraubenbolzen f von Muttern g
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senkrechte Schlitze in den Seitenplatten a, die Schraubenbolzen der unteren Leisten o dagegen durch wagerechte Schlitze v.
Infolge dieser Anordnung sind, die Leisten und somit auch die Drähte gegeneinander einstellbar und zu. diesem Zwecke sind in den Seitenplatten a
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Drähte p und q gehören zusammen und bilden die Enden für die Herstellung des Strom- schtusses, zu welchem Zwecke die Drähte mittels der Leitungen z bezw. x' mit der Stromquelle y etc. verbunden sind. Die Leisten n und o sind an den Seitenplatten a isoliert befestigt, derart, dass die durch die Leisten gebenden Bolzen t mit isolierenden HUlsen f8 (Fig. 3) umgeben und dass unter den Leisten sowie unter den auf den Bolzen t sitzenden Muttern 2 isolierende Unterlagsscheiben J angeordnet sind. Die Drähte p werden an mehreren Stellen zwischen den Seitenplatten a durch Unterstützungen 3 getragen.
Diese Unterstützungen sind mit Einkerbungen 4 versehen, in welchen die Drähte liegen. Die Befestigung der Unterstützungen geschieht mittels Stützen 5, die zwecks Verstellbarkeit mit einem Längsschnitt versehen sind und durch Schraubenbolzen 6 an einer von den Stohbolzen < getragenen Platte 7 gehalten werden. Die Platten 7 haben an den Stellen, wo sie von den Stehbolzen h durchdrungen werden, Verstärkungsbunde 8, deren einer mit oinor Feststoltungsschraube 9 versehen sein kann. Die Unterstützung ist durch auf den Bolzen 6 sit. zende isolierende Hülsen 10 und Unterlagsscheiben 11 gegen die Platte 7 isoliert,
Die den Kontakt zwischen den Drähten p und q herstellenden Wächterplatinen 12 sind mit ihren Öffnungen 13 auf die Drähte p aufgesteckt.
Wie aus Fig. 5-9 ersichtlich, bestehen die Platinen aus einem breiten Metallstreifen, in welchem eine Öffnung 18 etwas oberhalb der Mitte vorgesehen ist, damit sie durch das Übergewicht des unteren Endes heruntergezogen werden, wodurch der Stromschlnss mit den Drähten q hergestellt wird. Am oberen Ende der Platinen ist eine Öffnung 14 vorgesehen, durch welche der Kettenfaden hindurchgeführt wird. Zur Verminderung der Fadenreibung ist vor der Öffnung 14 in dem Metallstreifen eine Nut 15 eingedrückt, wogegen hinter der Öffnung das Material des Streifens nach der anderen Seite ansgebogen ist, wodurch eine Öse für den Faden gebildet wird, wie Fig. 8 zeigt.
Für jeden Kettenfaden m ist eine Wächterplatine 12 bestimmt, welche durch den durch die Öffnung 14 gezogenen Kettenfaden so lange in angehobener Lage gehalten wird, als der Kettenfaden Spannung hat (vgl. Fig. 4). Lässt diese Spannung nach oder reisst der Kettenfaden, so wird die Platine niedergelassen und schliesst durch Auffallen des unteren Endes auf den zugehörigen Draht g den Stromkreis.
Es ist vorteilhaft, statt die Drähte p bezw. q je in einer Ebene nebeneinander liegend anzuordnen, sie je in einer nach oben gekrümmten zylindrischen Fläche zu lagern, so dass die beiderseitigen Leisten nach oben konvex verlaufen. Durch diese Anordnung
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Zugspannung für alle Kontaktplatten gleichmässiger ; auch hängen dann die Platten unter gleichenWinkelnherunter.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektromagnetische, mittels Fadenwächter betätigte Abstellvorrichtung für Textilmaschinen, insbesodnere für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen von der Lade bewegten liebe) der Anker auf die Pole des Elektromagneton niederbewegt wird, so dass er bei dem durch eine Wächternadet erfolgenden Stromschluss auf dem Elektro- magneten sicher festhaftet, wodurch eine von der Lade hin und her bewegte Schubstange in einer solchen Stellung gehalten wird, dass die Schubstange beim Rückgange der Lade das Ahstellen des Stuhlantriebes veranlasst.