AT23652B - Elektromagnetische, mittels Fadenwächter betätigte Abstellvorrichtung für Textilmaschinen, insbesondere für Webstühle. - Google Patents

Elektromagnetische, mittels Fadenwächter betätigte Abstellvorrichtung für Textilmaschinen, insbesondere für Webstühle.

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AT23652B
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Joseph Botsford Whitney
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Joseph Botsford Whitney
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    Elektromagnetische, mittels Fadenwächter betätigte Abstellvorrichtung für Textilmaschinen, insbesondere für Webstühle.   
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 Anhalten von Textilmaschinen, insbesondere von Webstühlen dienende Vorrichtung, welche bei Bruch oder Lockerwerden eines Fadens mittels   Fadenwächter   in Tätigkeit gesetzt wird. 



   Die Abstellvorrichtung ist derart angeordnet, dass ein an einem   Hebel sitzender   Anker durch einen hin und   her bewegten Teil der Maschine   gegen den Elektromagneten gedrückt wird, so dass für das Festhalten dos Ankers in der angezogenen, das Ausrücken 
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   eh'monto) ausreicht,   da der   Elektromagnet   nur den Kontakt aufrecht zu erhalten braucht. 



  Ferner ist bei der vorliegenden Erfindung der Stromverlauf ein derartiger, dass der Strom erst dann geschlossen wird, wenn der Anker sich gegen den Elektromagneten legt, wo. 
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 können. Dadurch wird   ermöglicht, dif Drahtsätxc   derart einzustellen, dass die mit dem schwereren Ende in bekannter Weise herabhängende Wächterplatinen schon bei eienr 
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 Einrichtung für eine gewisse   Mindestspannung   der Faden eingestellt werden. 



   Die Wächterpaltinen bestehen aus einem Blechstreifen, dessen Fadenöhr sich in der Richtung des   hindurchzuziehenden Fadens   in eine in den Blechstreifen eingedrückte Nut 
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 veranschaulicht. Fig. 1 ist eine   Seitenansicht des mit der Vorrichtung versehenen Web-     stuhles ; Fi6   2 ist eine Seitenansicht der Kontaktanordnung für den die Ausrückvorrichtung betätigende Strom: Fig. 3 ist ein   Grundriss   der Kontaktvorrichtung und Fig. 4 ein 
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   Der eigentliche Ausfrückmechanismus für den Antrieb des webstuhles ist aus den Fig. 1, 10 und 11 ersichtlich, In dem mit dem Brustbaume 18 ausgerüsteten Maschinengestelle d ist die Lade hin und her beweglich angeordnet Ferner ist an dem Gestelle d 
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 bar ein Hebel 30 angelenkt, welcher mit dem einen Ende in einem Schlitz 91 der Schubstange   2@   gleitet und durch eine Zugfeder 32 stets in die in Fig. 10 dargestellte Stellung gezogen wird. Das andere Ende des Hebels 30 ist mit dem Anker eines Elektromagneten 36 und mit einer schräg nach dem Ende ansteigenden Fläche 34 versehen, auf weicher eine am Verbindungspunkte des Hebels 28 und der Schubstange 26 drehbar befestigte   Rolle 33   gleitet. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende : Wenn die Lade hin und her schwingt, so wird auch die Schubstange 26 unter Vermittlung der Lenkstange 27 und des Hebels 28 in entgegengesetzter Richtung verschoben. So oft die Schubstange 26   zurnckbewegt   wird, drückt die an ihrem Getenkpunkte sitzende Rolle 33 durch ihr Gleiten auf der schrägen Fläche 34 das vordere Ende des Hebels 30 nieder und bewirkt infolge der entsprechend entgegengesetzten Drehung des anderen Endes des Hebels 30, dass die Schubstange 26'mit ihrem freien Ende sich in die Richtung des Armes 21 einstellt.

   Wenn nun keine Kraft vorhanden ist, welche den Hebel 30 in seiner Stellung festhält, so wird derselbe   beim Rückgänge   der Lade wieder unter der Wirkung der Feder 32 zurückgedreht und dadurch zugleich das vordere Ende der   Schubstange   26 aus der Richtung des Armes 21 gebracht. Wenn jedoch der Hebel 30   ? durch irgendeine Kraft   in seiner Stellung festgehalten wird, so trifft die beim Rückgang der Lade   vorbewegte Schubstange 2C gegen   
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 des Ausrückhebels 16. Eine solche Kraft wird durch den Elektromagneten 36 ausgeübt, sobald durch Niedersinken einer Wächterplatine ein Stromschluss zustande   kommt. Um   den Stromkreis jedoch nur beim   Hingange   (also Anschlagen) der Lade zustande kommen 
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   Sobald nun irgendein   Kettenfaden   reisst    oder lockerwird,wod durch   die zugehörige gesunkene Wächternadel der   Stromdurchgang   in dem Stromkreise des Elektromagneten   erulogUcht.   Wenn ferner bei dem Hin- und Hergange der Lade der Hebel 30 in oben 
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 anliegt. Letztere steht so weit vor, dass der Hebel 23 beim Umlegen für ein Ausrücken des Antriebes gegen dieselbe anstösst und sie von der Kontaktplatte 38 abhebt, so dass beim Stillstande der Maschine einem unnützen Stromverbrauche vorgebeugt wird. Der   Stromverlauf   ist aus den Fig. 10 und 11 ersichtlich.

   Von der Batterie y geht der Strom 
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 diesem über die durch die Kontaktschiene 39 geschlossenen Kontakte 35 durch die   Leitung x zu   den   Drahtsatzen   der Fadenwächtereinrichtung und von diesen durch die   Leitung x'zurück   zur Batterie y. 



   Die Anordnung der den   Stromschluss   für die Ausschaltung des Antriebes bewirkenden Kontaktvorrichtung am   Wehstuhle   ist in Fig. 1 links dargestellt. Die beiden seitlich angeordneten Platten a setzen sich nach unten in Ringe b fort, weiche auf den Stangen c verschiebbar und durch Schrauben feststellbar sind. Die Stangen c sitzen in entsprechend geformten Ringen   c,   welche durch an ihnen angebrachte Schraubenbolzen f von Muttern g 
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 senkrechte Schlitze   in den Seitenplatten a, die Schraubenbolzen der unteren Leisten o dagegen durch wagerechte Schlitze v.

   Infolge dieser Anordnung    sind,   die Leisten und somit auch die Drähte gegeneinander einstellbar und zu. diesem Zwecke sind in den Seitenplatten   a   
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 Drähte p und q gehören zusammen und bilden die Enden für die Herstellung des Strom-   schtusses,   zu welchem Zwecke die Drähte mittels der Leitungen   z   bezw. x' mit der Stromquelle y etc. verbunden sind. Die Leisten n und o sind an den Seitenplatten a isoliert befestigt, derart, dass die durch die Leisten gebenden Bolzen t mit isolierenden   HUlsen f8   (Fig. 3) umgeben und dass unter den Leisten sowie unter den auf den Bolzen t sitzenden Muttern 2 isolierende Unterlagsscheiben J angeordnet sind. Die Drähte p werden an mehreren Stellen zwischen den Seitenplatten a durch Unterstützungen 3 getragen.

   Diese Unterstützungen sind mit Einkerbungen 4 versehen, in welchen die Drähte liegen. Die Befestigung der Unterstützungen geschieht mittels Stützen 5, die zwecks Verstellbarkeit mit einem Längsschnitt versehen sind und durch Schraubenbolzen 6 an einer von den   Stohbolzen < getragenen   Platte 7 gehalten werden. Die Platten 7 haben an den Stellen, wo sie von den Stehbolzen h durchdrungen werden, Verstärkungsbunde 8, deren einer mit oinor   Feststoltungsschraube   9 versehen sein kann. Die Unterstützung ist durch auf den Bolzen 6 sit. zende isolierende Hülsen 10 und Unterlagsscheiben 11 gegen die Platte 7 isoliert, 
Die den Kontakt zwischen den Drähten p und   q   herstellenden Wächterplatinen 12 sind mit ihren Öffnungen 13 auf die Drähte p aufgesteckt.

   Wie aus Fig. 5-9 ersichtlich, bestehen die Platinen aus einem breiten Metallstreifen, in welchem eine   Öffnung 18   etwas oberhalb der Mitte vorgesehen ist, damit sie durch das Übergewicht des unteren Endes heruntergezogen werden, wodurch der Stromschlnss mit den Drähten q hergestellt wird. Am oberen Ende der Platinen ist eine Öffnung 14 vorgesehen, durch welche der   Kettenfaden   hindurchgeführt wird. Zur Verminderung der Fadenreibung ist vor der Öffnung 14 in dem   Metallstreifen eine Nut 15 eingedrückt,   wogegen hinter der Öffnung das Material des Streifens nach   der anderen Seite ansgebogen   ist, wodurch eine Öse für den Faden gebildet wird, wie Fig. 8 zeigt.

   Für jeden Kettenfaden m ist eine Wächterplatine 12 bestimmt, welche durch den durch die Öffnung 14 gezogenen Kettenfaden so lange in angehobener Lage gehalten wird, als der Kettenfaden Spannung hat (vgl. Fig. 4). Lässt diese Spannung nach   oder reisst der Kettenfaden,   so wird die Platine niedergelassen und schliesst durch Auffallen des unteren Endes auf den zugehörigen Draht g den Stromkreis. 



   Es ist vorteilhaft, statt die Drähte   p   bezw. q je in einer Ebene nebeneinander liegend anzuordnen, sie je in einer nach oben   gekrümmten   zylindrischen Fläche zu lagern, so dass die beiderseitigen Leisten nach oben konvex verlaufen. Durch diese Anordnung 
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 Zugspannung für alle Kontaktplatten gleichmässiger ; auch hängen dann die Platten unter gleichenWinkelnherunter. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Elektromagnetische, mittels Fadenwächter betätigte Abstellvorrichtung für Textilmaschinen, insbesodnere für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen von der   Lade bewegten liebe) der Anker auf   die   Pole des Elektromagneton   niederbewegt wird, so dass er bei dem durch eine   Wächternadet   erfolgenden Stromschluss auf dem Elektro-   magneten   sicher festhaftet, wodurch eine von der Lade hin und her bewegte Schubstange in einer solchen Stellung gehalten wird, dass die Schubstange beim Rückgange der Lade das Ahstellen des Stuhlantriebes veranlasst.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Abstellvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Ankerhehel des Elektromagneten mit einer Keilfläche versehen ist, auf welcher der von der Lade bewegte Hebel mit seinem vorderen Ende gleitet, so dass er beim Vorschwingen der Lade den Anker gegen die Pole des Elektromagneten drückt.
    EMI3.4 <Desc/Clms Page number 4> nnirhath welcher andere Drähte für don Stromachluss angeordnet wind, dadurch gekenn. zeichnet, dass die die beiden Drahtsätze zu beiden Seiten der Fadenreihe haltenden Leisten (n, o) sowohl in Höhon-als in Läogarichtung gegeneinander vorstellbar angeordnet sind, um je nach der gewünschten Mindestopannung der Fäden die einen Stromschluss ergebende schräge Lage der Wächterplatinen durch Einstellung regeln zu können.
    4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass unter den Drähten des oberen, die Wachterplatinen tragenden drahtsatzes Unterstützungen (3) angeordnet sind.
    5. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Drähte der beiden Drahtsätze nebeneinander in nach oben gekrümmten zylindrischen Flächen angeordnet sind, um die Wächterplatinen auf den nach der Mitte zu liegenden Drähten durch eine gleich grosse Spannung der hindurchgehenden Fäden angehoben zu halten, als sie für die nach den Enden hin befindlichen Wächterplatinon erforderlich ist, zum Zwecke, eine gleichmässige Spannung für alle Fäden zu erzielen.
    6. Für die Abstellvorrichtung nach den Ansprüchen 1-5 aus Blechstreifen gebildete Wächterplatineo, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenöhr in dem Blechstreifen in der Richtung des hindurchzuziehenden Fadens in eine sich allmählich abflachende Nut verläuft, zum Zwecke, die Fadenreibung zu vermindern und dem Einschneiden des Fadens in den Rand des Öhres vorzubeugen.
AT23652D 1903-08-01 1903-08-01 Elektromagnetische, mittels Fadenwächter betätigte Abstellvorrichtung für Textilmaschinen, insbesondere für Webstühle. AT23652B (de)

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