DE1620189C - 4 (2 Carbo alpha glyceryloxy phenyl amino) chlorchinolin acetomde und ein Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

4 (2 Carbo alpha glyceryloxy phenyl amino) chlorchinolin acetomde und ein Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE1620189C
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DE
Germany
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chloroquinoline
carbo
glyceryloxy
preparation
phenylamino
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Expired
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English (en)
Inventor
Andre Dr Ing Les Lilas Seine Girault Pierre Pans JoIy Ro bert Dr Montmorency Seine et Oise Warnant Julien Neuilly Seine Goffinet Bernard Dr Paris Allais, (Frankreich)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sanofi Aventis France
Original Assignee
Roussel Uclaf SA
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Description

Die Erfindung betrifft neue 4-(2'-Carbo-«-glyccryloxy-phenylamiiKi)-chlorchinolin-acctonide der allgemeinen Formel x
NH
COO — CH, — CH -CH,
NH
COOK
Il
in der ein Substituent X ein Chloratom und der andere ein Wasserstoffatom bedeutet, und ein Verfahren zu ihrer Herstellung.
Diese neuen Chinolinderivate besitzen antünflammatorische Aktivität und eine bemerkenswerte analgetische. Aktivität. Sie wurden bezüglich ihrer antiinflammatorischen Aktivität und ihrer Toxizität mit dem bekannten 4-(2'-Carbo-«-glyccryIoxy-phenylamino)-7-chlorchinolin verglichen.
Antiinflammatorische Aktivität
Die angewandte Arbeitsweise ist in der französischen Patentschrift 2413 M beschrieben und besteht darin, daß man durch Injektion von 500 γ Naphthoylheparamin unter Plantaraponeurosc der Hinterpfoten von Ratten Entzündungsödeme hervorruft. Die zu untersuchenden Produkte wurde 1 Stunde vor der Injektion auf buccalem Weg verabreicht. Es wurde die ED50 der zu untersuchenden Substanzen bestimmt, d. h. die Dosis, die eine 5()%igc Verminderung der Ödeme bewirkt. Folgende Ergebnisse wurden erhalten:
7-Chlordcrivat: ED50 = 33 mg/kg,
8-Chlordcrivat: ED50 = 55 mg/kg,
4-(2'-Carbo-a-glyceryloxy-phenylamino)-7-chlorchinolin: ED50 = 60 mg/kg.
Akute Toxizilät bei der Maus (auf buccalem Weg)
7-Chlordcrivat: DL50 == 3 g/kg,
8-Chlorderivat: DL50 = 3,5 g/kg,
4-(2'-Carbo-«-glyceryloxy-phenylamino)-7-ehlorchinolin: I)L50 = wenig oberhalb 2 g/kg.
Die neuen Acetonide werden dadurch hergestellt, daß man in an sich bekannter Weise ein 4-(2'-Carh~ alkoxy-phenylaminoj-chlorchinolin der allgemeinen Formel
in der R einen niederen Alkylresl bedeutet, in Gegen-' wart eines Alkalimetalls oder eines Amids eines Alkalimetalls mit Glyccrinacelonid umsetzt.
Die folgenden Beispiele erläutern die liriindung. Be i s ρ i e I 1
4-(2'-Carbo-<i-glyceryloxy-phenylamino)-8-chlorchinolin-acclonid
Man gibt 43 ecm Glycerinacetohid zu 30 ecm wasserfreiem Toluol, erhitzt unter Sticksloffatmosphäre bei einer Temperatur von 120 bis 125'C, destilliert das Azeotrop Wasser Toluol ab und zieht schließlich das Toluol im Vakuum ab.
Nach dem Abkühlen auf eine Temperatur von 70 C werden 130 mg Natriumamid eingeführt, und man erhitzt 1V2 Stunden auf etwa 90C.
Darauf wird die Temperatur auf 60 C gebracht, dann werden 10,4 g 4-(2'-Carbomethoxy-phenylamino)-8-chlorchinolin eingeführt, und es wird im Vakuum 5 Stunden auf etwa 80"C erhitzt.
Es wird abgekühlt, die Lösung wird in eine Mischung Wasser Methylenchlorid (10:1) gegossen, es wird gerührt und dekantiert.
Die wäßrige Phase wird mit Mcthylcnchlorid extrahiert, die vereinigten Methylenchloridausziige werden mit Wasser gewaschen, getrocknet und bis zur Trockne destilliert.
Der Rückstand wird mit Petroläther verrieben, ablillriert und getrocknet. So werden 12,5 g des 4 - (2' - Carbo - a - glyceryloxy - phenylamino) - 8 - chlorchinolin-acctonids erhalten, das nach dem Umkristallisieren aus Äthanol bei 115" C schmilzt.
Das Produkt ist in Wasser und Äther unlöslich, es ist in Aceton, Benzol, Chloroform und in der Hitze in Äthanol und Isopropyläther löslich.
Analyse: C22H21O4N2CI ^ 412,86.
Berechnet ... C 63,99, H 5,13, N 6,78, Cl 8,59%; gefunden C 64,1, II 5,1, N 7,1, Cl 8,6%.
Das als Ausgangsstoff benötigte 4-(2'-Carbomethoxy-pheny!amino)-8-chlorchinolin wird auf folgende Weise hergestellt: 15g 4,8-Dichlorchinolin, hergestellt nach D. S. Ta r b e 11 (Journ. Am. Chum. Soc, 68, S. 1277 [ 1946|), werden in 75 ecm 2n-Chlorwasserstoffsäure eingeführt, 11,5g Anlhranilsäuremelhylester werden dann zugefügt. Das Ganze wird unter Rühren 3 Stunden unter Rückfluß erhitzt.
Sodann wird während I Stunde auf liisbadlcnipera-Iur gekühlt und das abgeschiedene Chlorhydrat des 4-(2'-Carb()inethoxy-phenylanHno)-8-chloichinolins abgesaugt und mit Wasser gewaschen.
IJai die freie Base zu erhalten, wird das ('hlörhydral in 200 ecm Äthanol gelöst, 50 ecm konzcnlrierler ''*> Ammoniak werden dann bis zur deutlich alkalischen Reaktion zugefügt, und das Ganze wird auf l*isbadleniperatur gekühlt. Der gebildete Niederschlag wird abgesaugt, mil Äther gewaschen und getrocknet. Nach
45
dem Umkristallisieren
aus
Äthanol
werden 13 g
4-(2'-Carbomethoxy-phenylamino)-8-chlorchinolin vom Schmelzpunkt 183 bis 184" C erhalten.
B e i s ρ i c I 2 .
4-(2'-Carbo-(z-glyceryloxy-phenylamino)-7-chlorchinolin-acetonid
Zu KKK) ecm wasserfreiem Glyccrinacetonid, das auf 70 bis 75"C erhitzt wurde, werden unter Rühren und unter Spülen mit Stickstoff 5 g Natriumamid zugefügt, und es wird 1 1/2 Stunden auf etwa 90 bis 95"C erhitzt. Die Lösung wird dann auf etwa 60"C gekühlt, dann werden langsam unter Rühren 500 g 4-(2'-Carbomcthoxy-phenylamino)-7-chlorchinolin eingeführt, das nach dem in der deutschen Patentschrift I 205 100 beschriebenen Verfahren hergestellt wurde.
Dann wird die Rcaktionsmischüng fortschreitend bis zu einer Temperatur von 80" C erhitzt und 5 Stunden auf dieser Temperatur gehalten.
Die Reaktionsmischung wird dann auf Raumtemperatur gekühlt und in eine Mischung von Methylenchlorid und Wasser (1:14) gegossen. Es wird 15 Minuten gerührt; dann wird die organische Phase dekantiert.
Nach erneuter Extraktion der wäßrigen Phase mit Methylenchlorid werden die organischen Phasen vereinigt, filtriert, mit Wasser gewaschen und zur Trockne destilliert.
Der Rückstand wird mit Petroläther verrieben, abliltriert und getrocknet. Das so erhaltene 4-(2'-Carbo-(i-glyceryloxyphcnylamino)-7-chlorchinolin-acetonid schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Äthanol bei 108 C; Ausbeute 615 g; 94% der Theorie.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    1'. 4-(2'-Carbo-(/-glyceryIoxy-phcnylamino)-chlorchinolin-acctonide der allgemeinen Formel
    COO-CH1-CH-CH,
    O
    \
    O
    /
    \ ,
    C
    / -
    /
    CH3 CH3
    worin ein Substituent X ein Chloratom und der andere ein Wasserstoffatom bedeutet.
  2. 2. 4 - (T - Carbo -«- glyccryloxy - phenylamino)-8-chlorchinolin-acetonid.
  3. 3. 4 - (2' - Carbo - a - glyceryloxy - phenylamino)-7-chlorchinolin-acetonid.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise ein 4-(2'-Carbalkoxy-phenylamino)-ch!orchinolin der allgemeinen Formel
    in der R einen niederen Alkylrest bedeutet, in C"legenwart eines Alkalimetall oder eines Amids eines Alkalimetall mit Glycerinaceiohid umsetzt.

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