DE160607C - - Google Patents

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DE160607C
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spokes
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/26Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces comprising resilient spokes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung hat ein Rad mit federnden, gebogenen Speichen zum Gegenstande.
Bei diesem Rade ist jede der federnden Speichen mit einem Ende auf der Nabe befestigt, während das entgegengesetzte Ende beweglich und durch Führurigsstücke auf der Felge in radialer Richtung geführt ist; durch diese Anordnung wird verhütet, daß die
ίο Speichen durch abwechselnde Biegung in entgegengesetztem Sinne arbeiten, wie dies als Folge der Erschütterungen bei den bekannten Rädern mit federnden Speichen der Fall ist. Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht in den Fig. 1 bis 8 als Beispiel eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Die Nabe 1 des dargestellten Rades ist mit drei Scheiben 2 versehen, zwischen welchen eine Anzahl, z. B. sechs, Stehbolzen 3 befestigt sind. Auf jedem dieser letzteren sind die eingerollten Enden zweier federnder Speichen 4 und 5 befestigt. Diese Speichen haben die Form eines Kreisbogens und sind nach entgegengesetzter Richtung gekrümmt; ihr Querschnitt ist flach und ihre Krümmung erfolgt in einer zur Achse der Nabe senkrechten Ebene. Die (sechs) nach ein und derselben Richtung gekrümmten Speichen 4 sind in der gleichen Ebene auf einer Seite und die (sechs) nach der entgegengesetzten Seite gebogenen Speichen in einer zur ersteren parallelen Ebene auf der entgegengesetzten Seite des Rades angeordnet.
Die außenliegenden Enden 6 jeder Speiche 4 und 5 sind derart nach außen aufgebogen, daß sie sich dem zylindrischen Teile einer auf der Radfelge befestigten Klammer 7 anschmiegen. Die Felge besteht aus zwei flachen, konzentrischen Ringen 8 und 9, die durch eine ringförmige Rippe 10 verbunden sind.
Der äußere Ring 8 ist zur Aufnahme eines Reifens aus Voll- oder Hohlgummi oder eines Luftradreifens usw. bestimmt, und der etwas schmaler gehaltene innere Ring 9 trägt die Klammern.
Jede dieser letzteren besitzt eine Versenkung 11 (Fig. 3), in welche sich der Ring 9 genau passend einlegt, und ist mittels je eines Bolzens 12 befestigt, dessen Mutter 13 sich in einem Ausschnitt 14 des Steges IO befindet; außerdem hat jede Klammer auf der der Versenkung 11 entgegengesetzten Seite drei Rippen 15 mit zu den Stirnseiten des Rades parallelen Flächen, zwischen welchen sich die Enden 6 der Federn 4 und 5 führen. Diese Enden werden durch die Schraubenfedern 16 gegen die Teile 7 gedrückt; die Federn sitzen auf dem Kopfe von Führungsstiften 17, welche radial gestellt, an der Klammer befestigt sind und durch längliche Öffnungen 18 der Federenden frei hindurchgehen. Mit 19 sind Platten bezeichnet, deren jede eine sechseckige Öffnung 20 hat, welche die Mutter 13 aufnimmt; außerdem hat jede Platte noch zwei kreisrunde Löcher 21 zum Durchlaß der Bolzen 17. Die Platten 19, welche auf den Bolzen 17 mittels der Muttern 22 befestigt sind, bilden eine Sicherung für die Muttern 13.

Claims (3)

Falls einer der Schraubenstifte 12 zum Bruche kommen sollte, wird die Klammer noch immer auf dem Ring 9 niedergehalten, weil die Muttern 22 sowohl die Klammer und die Platte 19 gegeneinander als auch gegen den zwischen ihnen befindlichen Reifen 9 drücken. Man erzielt hierdurch somit eine doppelte Sicherung. Bei unbelastetem Rade schmiegen sich die ίο Enden 6 aller Speichen 4 und 5 an die Klammern an; sobald aber die Radachse eine schwere Last trägt oder unter der Einwirkung mehr oder minder starker Stöße steht, werden die unteren Speichen ihre Form entsprechend verändern, während die oberen Speichen sich zu strecken versuchen. Die Federn 16 stehen jetzt unter der Einwirkung der oberen Speichen und ermöglichen denselben, sich von den bezüglichen Klammern zu entfernen, wie dies in Fig. ι oben ersichtlich ist. Man verhindert dadurch, daß die Speichen unter Drehung in einer schädlichen oder gefährlichen Art arbeiten müssen, und sichert ihnen insofern lange Lebensdauer, als sie allein auf Biegung nach einer Richtung beansprucht werden, selbst dann, wenn das Rad den stärksten Stoßen ausgesetzt ist. Die Rippen 15 haben auch noch den Zweck, die Speichen am Platze zu halten, wenn sie z. B. gegen den Rand eines Fußsteiges oder gegen andere Hindernisse stoßen. Dieser Art von Zufällen ist außerdem auch zum großen Teile noch dadurch vorgebeugt, daß die Enden der Klammern sich etwas nach außen über die Speichenränder erstrecken (Fig. 2). Die Fig. 7 und 8 zeigen, daß die elastischen Speichen auch aus zwei oder mehreren übereinander liegenden Lagen zusammengesetzt sein können. Ρλτε ν τ-An Sprüche:
1. Ein Rad mit federnden, gekrümmten Speichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Felge an der Innenseite quer verlaufende Klammern (7) trägt, deren Enden frei die Enden der federnden Speichen aufnehmen, wobei Führungsbolzen (17) mit Hilfsfedern (16) eine nachgiebige Verbindung der Speichen mit den Klammern bewirken, zu dem Zweck, bei der Beanspruchung der Speichen diesen in dem oberen Teil des Rades die Möglichkeit zu geben, sich im radialen Sinne von der Felge zu entfernen.
2. Eine Ausführungsform des Rades nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Speichenenden durch Rippen (15) auf den Klammern geführt sind.
3. Eine Ausführungsform des Rades nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammern auf einen inneren Ring (9) der Felge aufgepaßt und gegen denselben durch Schrauben (12, 13) niedergehalten sind, deren Lockerung durch eine Platte (19) verhindert ist, welche selbst auf den die Klammer mit der Platte verschraubenden Führungsbolzen sitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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