DE159971C - Mundstuck mit verstellbaren schiebern fur strangfalzziegelpressen - Google Patents

Mundstuck mit verstellbaren schiebern fur strangfalzziegelpressen

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DE159971C
DE159971C DE1903159971D DE159971DA DE159971C DE 159971 C DE159971 C DE 159971C DE 1903159971 D DE1903159971 D DE 1903159971D DE 159971D A DE159971D A DE 159971DA DE 159971 C DE159971 C DE 159971C
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DE1903159971D
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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/20Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded
    • B28B3/26Extrusion dies
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft jene Art von Mundstücken zum Pressen von Strangfalzziegeln, bei welchen mittels Verstellung beweglicher Schieber der Querschnitt der Austrittsöffnung und somit das Strangprofil während des Pressens verändert werden kann. Es sind bereits Mundstücke für Strangfalzziegelpressen bekannt, bei welchen mittels verstellbarer Schieber die Austrittsöffnung für
ίο den Tonstrang derart geändert werden kann, daß der Falzziegel fertig mit einer Mulde auf einer Seite und einer Nase auf der anderen Seite gebildet wird. Insbesondere ist die Herstellung eines Ziegels dieser Art mit der Vorrichtung nach der deutschen Patentschrift 33077 möglich.
Durch die besondere konstruktive Ausgestaltung des Mundstückes nach vorliegender Erfindung lassen sich Strangfalzziegel herstellen, an welchen nicht bloß die Mulde und Nase in gewünschter Länge gebildet werden, sondern an welchen auch in der Mulde an gewünschter Stelle ein Quersteg in beliebiger Breite in einem Stücke mit dem Ziegel gleich im austretenden Strange gebildet wird, so daß der Ziegel tatsächlich vollkommen fertig aus dem Mundstücke austritt und keine Nacharbeit notwendig ist.
Der Erfindung gemäß wird das Mundstück mit zwei getrennten Schiebern ausgestattet, welche in entsprechenden Führungen der Vorsetzplatte verschiebbar sind, und von denen der untere durch einen an der Vorsetzplatte drehbaren Hebel verstellt werden kann, während der obere Schieber vom unteren getragen und zeitweise mitgenommen und dabei entsprechend verstellt wird. Der Hebel besitzt dabei einen verstellbaren Ansatz, der durch eine Feder in solcher Stellung gehalten wird, daß er mit einem in seiner Bahn liegenden Anschlage an der Vorsetzplatte die Verstellung des Hebels zur Bildung eines bestimmten Mundstückquerschnittes begrenzt und der aus der Bahn des Anschlages entfernt werden kanu, sobald der Hebel über den Anschlag hinaus geschwungen werden soll, um auf diese Weise einen anderen Querschnitt des" Mundstückes bilden zu können.
In beiliegender Zeichnung veranschaulichen:
Fig. ι und 2 das neue Mundstück in Vorderansicht mit den verschiedenen Stellungen des Hebels und der beiden getrennten Schieber und
F'g· 3 das Mundstück im senkrechten Mittelschnitte nach der Linie 3-3 der Fig. 2.
Fig. 4, S und 6 zeigen den zu bildenden Ziegel in verschiedenen Ansichten und ' im Schnitt.
Fig. 7 bis 10 geben die einzelnen Querschnitte des Ziegels wieder, wie sie durch die verschiedenen Stellungen der Schieber gebildet werden.
Wie aus Fig. 1 bis 3 ersichtlich, trägt die Vorsetzplatte α die beiden festen Mundstückteile b und c und die in Führungen d verstellbaren Schieber f und g. Am unteren Schieber/ ist ein Formstück h festgeschraubt, am oberen ein dem Formstück h gegenüberliegendes Formstück j, welche bei Verstellung der beiden Schieber das aus den Teilen b und c gebildete Grundprofil des Mundstückes in entsprechender Weise ändern. Der untere
Schieber/ ist mit dem Hebel k, der einen Handgriff trägt und an der Vorsetzplatte a drehbar befestigt ist, durch einen Lenker / verbunden. Er trägt in seiner oberen Hälfte den oberen Schieber g.
Durch Bewegen des Hebels k wird der Austrittsquerschnitt für den Tonstrang infolge entsprechender Verstellung der Schieber / und g mit ihren Formstücken h und j derart
ίο verändert, daß ein Ziegel m gebildet wird, welcher die aus den Fig. 4, 5 und 6 ersichtliche Gestalt zeigt, d. h. auf der Oberseite eine bis zu einer bestimmten Stelle reichende Mittelrippe η und auf der Unterseite eine entsprechende Mulde 0 und einen Steg ρ in derselben, sowie eine Nase q besitzt. Die Bildung des Ziegels geht nämlich in folgender Weise vor sich:
Anfangs wird der Hebel k in die Stellung" I (Fig. 1) gebracht, wobei der in Fig. 7 angedeutete Ziegelquerschnitt gebildet wird. Der untere Teil des Schiebers / berührt die Anschläge w. Sein Formstück h läßt den die Bildung der Nase q gestattenden· Ausschnitt im unteren Mundstückteile b frei. Der sich auf den unteren Schieber / stützende obere Schieber g hat sich samt seinem Formstück j nach abwärts bewegt, bis er auf dem oberen Mundstückteile, c aufliegt, wobei das Formstück j den zur Bildung der Rippe η dienenden Ausschnitt des oberen Mundstückteiles c abdeckt.
Nach einiger Zeit, während welcher das die Nase q tragende Stück des Ziegels aus dem Mundstücke ausgetreten ist, wird der Hebel k in die Stellung II gebracht, welche in strichpunktierten Linien angedeutet ist. Hierdurch erhält der Ziegel m den in Fig. 8 dargestellten Querschnitt, indem der untere Schieber/ so weit gehoben wird, bis er mit seinem vorspringenden Teile die unteren Enden der beiden Seitenteile -des oberen Schiebers g berührt, ohne letzteren zu heben, wobei sein Formstück h die Nasenöffnung des Mundstückes nunmehr verdeckt.
Beim Schwenken des Hebels k aus der Stellung I in die Stellung II ist das durch eine entsprechende Öffnung auf die Hinterseite des Hebels k tretende Ende r einer auf dem Hebel in Führungen s verschiebbaren, unter dem Drucke einer Feder ic stehenden Stange t über einen Anschlag ν an der Vorsetzplatte nach unten geschnappt, so daß der Hebel k nicht zurückbewegt werden kann.
Um den mit Mittelrippe η und Mulde 0 versehenen Teil des Ziegels m (Fig. 9) zu bilden, wird nun nach entsprechender Zeit der Hebel k in die Stellung III (Fig. 2) weiter nach rechts geschwenkt. Dadurch wird der Schieber/ mit seinem Formstück h gehoben, wobei er den Schieber g mit seinem Formstück j nach oben mitnimmt, so daß der zur Bildung des Steges η dienende Ausschnitt am oberen festen Mundstückteile c frei wird. Der obere Schieber stößt hierbei an die an den Anschlägen χ für den unteren Schieber / sitzenden Schraubenjr, so daß die Bewegung beider Schieber begrenzt wird.
Nach entsprechender Zeit wird zur Bildung des Steges ρ der Hebel k nochmals rasch bis zum Anschlage ν in die Stellung II zurückgeschwenkt, wobei der obere Schieber g durch den austretenden Strang in seiner Lage gehalten wird, während der untere Schieber/ wieder so weit gesenkt wird, daß sein Formstück h nur den Nasenausschnitt am unteren Mundstückteile b abdeckt. Der Strang, erhält demnach nun den Querschnitt nach Fig. 10. Nach entsprechend raschem, der Breite des Steges ρ entsprechenden Rückschwenken des Hebels k in die Stellung II wird er wieder in die Stellung III gebracht, um bis zur Fertigstellung des Ziegels den Querschnitt nach Fig. 9 beizubehalten.
Zur Bildung des nächsten Ziegels wird der Hebel k wieder in die Stellung I zurückgedreht, wobei das Ende r der Stange t mit Hilfe eines geeigneten Handgriffes an dieser Stange, welcher gegen den Handgriff des Hebels k gezogen wird, über den Ansatz ν go gehoben wird, um die Rückbewegung des Hebels k zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Mundstück mit verstellbaren Schiebern für Strangfalzziegelpressen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schieber ff g) mit Formstücken (h i) vorgesehen sind, von denen der untere den oberen trägt und zeitweise mitnimmt, während er selbst von einem Hebel (k) bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1903159971D 1903-08-22 1903-08-22 Mundstuck mit verstellbaren schiebern fur strangfalzziegelpressen Expired DE159971C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2597026A1 (fr) * 1986-04-11 1987-10-16 Trotignon Jean Pierre Dispositif de fabrication d'une plaque alveolaire, plaque alveolaire en resultant

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