DE15974C - Neuerungen an Fräsmaschinen zur Herstellung kantig profilirter Gegenstände - Google Patents

Neuerungen an Fräsmaschinen zur Herstellung kantig profilirter Gegenstände

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DE15974C
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Germany
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DENDAT15974D
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E. BAHN in Charlottenburg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C5/00Machines designed for producing special profiles or shaped work, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 38: Holz-Erzeugnisse, Geräthe und Maschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. April 1881 ab.
Die vierkantig (bezw. sechs-, acht- etc. kantig) roh behauenen Hölzer, die zu Säulen, Pilastern, Treppentraillen etc. mit einem bestimmten Profil verarbeitet werden sollen, werden mit ihren Enden in besondere Futter eingespannt, die an den Verbindungsbolzen von zwei starken endlosen Ketten angebracht sind. Beide Ketten werden mit den dazwischen eingespannten Hölzern vor einem* Fräser vorbeigeführt, dessen Messer das gewünschte Profil aufweisen.
An der Bearbeitungsstelle werden die Hölzer durch eine besondere Geradeführung geführt. Auf die Bolzen der Ketten sind auf der den Spannbacken gegenüberliegenden Seite Zahnrädchen aufgesetzt, in welche nach einem vollen Umgang der Ketten feste Zahnknaggen eingreifen und so die Bolzen und Spannfutter mit den Hölzern um 90 bezw. 60, 45 ° etc. drehen, so dafs die nächste Seite dem Fräser zur Bearbeitung dargeboten wird.
In beiliegender Zeichnung, Fig. 1, 2 und 3 (Vorderansicht, Durchschnitt und Oberansicht), ist eine Maschine dargestellt, welche vierkantige Gegenstände liefert.
Auf einem U-förmigen Gestell ist auf dessen kürzerem Schenkel eine Fräse gelagert, welche in bekannter Weise verschoben wird und mit grofser Geschwindigkeit rotirt. Am längeren Schenkel und unten am Fufs sind zwei Wellen a b mit starken Zahnrädern angebracht, welche die Spannketten mit den vor dem Fräser vorbeizuführenden Hölzern aufnehmen und sie wie das Bett einer Hobelmaschine (hier ein endloses Bett) bewegen. Die Räder sind auf den Wellen α und b seitlich verschiebbar, damit die Kolben bei der Bearbeitung kürzerer Hölzer einander genähert werden können. Die Lager der oberen Welle können in Schlitzen vertical verschoben werden, damit die Ketten sich straff spannen. Die Kettenglieder sind die gewöhnlichen flachen, gelochten Platten, zwischen welchen die Kettenräder die Verbindungsbolzen fassen. Letztere tragen an ihrem inneren Ende einen Doppelwinkel, in welchem eine Schraubenspindel mit Rechts- und Linksgewinde ruht, um damit zwei Klemmbacken, zusammenzuziehen und die Enden der rohen Hölzer einzuspannen. Nach aufsen zu nimmt jeder Verbindungsbolzen ein Vierkant oder Sechskant, Achtkant etc. mit einem Zahnrädchen c auf, Fig. 2 und 3, welches nach Belieben gewechselt werden kann. Die aufgekeilten Vierkante gehen an der Bearbeitungsstelle zwischen den parallelen Wangen einer fest gestützten Führung e hindurch, so dafs die Hölzer unter den Schlägen der Messer ein festes Widerlager finden. Die Zahnrädchen c, welche des Platzes wegen in zwei verschiedenen Ebenen angeordnet sind, kommen an einer Stelle mit den Zahnknaggen d in Berührung, wodurch die Hölzer um 90° gedreht werden. Auch die Knaggen sind in Schlitzen, Fig. 1, verschiebbar, um sie der Stellung der Ketten, je nach der Länge der zu bearbeitenden Hölzer entsprechend einstellen zu können. Sollen sechs- oder achtkantige Gegenstände gefräst werden, so werden die Vierkante gegen entsprechende Sechs- oder Achtkante mit passenden Rädern c ausgewechselt; dieselben werden wie Muffen auf die Kettenbolzen aufgesteckt und festgekeilt.
Fig. 4, 5 und 6 veranschaulichen eine zweite

Claims (4)

Anordnung zum Fräsen der kantigen Gegenstände. Auf einer Drehbank oder einem drehbankähnlichen Werkzeug, dessen Support die Fräse aufnimmt, wird eine Welle eingespannt, welche zwei Scheiben g mit radialen Schlitzen trägt. In diesen Schlitzen können Spannfutter, ähnlich wie die bereits beschriebenen, hin- und hergleiten. Fig. 7 zeigt eins derselben im Durchschnitt. Die durch eine Schraube mit Rechts- und Linksgewinde verstellbaren und in Schwalbenschwanznuth geführten Spannbacken sitzen mit dem runden Hals h in den Schlitzen der Scheiben g; auf den Gewindezapfen dahinter wird eine Mutter aufgeschraubt, welche aus einem zahnradähnlichen Kreuz z, Fig. 5, und einem Vierkant k zusammengesetzt ist. Letzteres wird in einer Nuth geführt, die in die Flachseite der beiden Scheiben / /, Fig. 4 und S, eingefräst ist und deren Form Fig. 5 ersichtlich macht. Die in die Spannfutter eingesetzten Hölzer werden durch diese Nuthen vor dem Fräser gerade geführt und erhalten bei jedem vollen Umgang mit den Scheiben g g eine Drehung um 900, was durch die Kreuze i und den festen Knaggen o, Fig. 5, bewirkt wird. PATENT-Ansρrüche:
1. Die Anordnung von endlosen Ketten in einer Fräsemaschine, deren Verbindungsbolzen mit Spannfuttern versehen sind, um die Enden der zu fräsenden Hölzer einzuspannen, so dafs dadurch ein endloser Tisch für die Arbeitsstücke gebildet wird.
2. Die Anordnung der festen Führungsleisten e, um die Hölzer an der Bearbeitungsstelle fest zu stützen.
3. Die Anordnung von Zahnrädern auf den äufseren Enden der Kettenbolzen in Combination mit den festen Zahnknaggen d, um das Umkanten der Hölzer selbstthätig zu bewirken.
4. Die Anordnung der geschlitzten rotirenden Scheiben g in Combination mit den Spannfuttern, deren vierkantige Kopfenden in den Nuthen der festen Platten / / geführt werden, wobei das selbstthätige Umkanten durch einen Zahn ο und Kreuze i bewirkt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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