DE159183C - - Google Patents

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DE159183C
DE159183C DENDAT159183D DE159183DA DE159183C DE 159183 C DE159183 C DE 159183C DE NDAT159183 D DENDAT159183 D DE NDAT159183D DE 159183D A DE159183D A DE 159183DA DE 159183 C DE159183 C DE 159183C
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Germany
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poles
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winding
exciter
behind
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/12Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K2201/00Specific aspects not provided for in the other groups of this subclass relating to the magnetic circuits
    • H02K2201/12Transversal flux machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

w\x bet,
c^a-l'&iil'avnli,
aivugefiicji: bet
MC
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE-46 cA S
JOSEF GAWRON in SCHÖNEBERG-BERLIN.
Magnetinduktor für Explosionskraftmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1904 ab.
Der Erfindungsgegenstand ist ein Magnetinduktor mit besonderer Anordnung der Pole, um einen oder mehrere schnell wechselnde Zündströme für Explosionskraftmaschinen zu erzeugen.
Fig. ι und 2 zeigen je eine Vorderansicht des Induktors und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1. Der Induktor hat nur eine Primärwicklung zur Erzeugung eines Abreißzündfunkens. Fig. 4 gibt die Ansicht einer anderen Ausführungsform und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 4.
α ist eine an den umlaufenden Teilen des
Motors angeordnete Erregerscheibe mit dem oder den Erregermagneten b (Stahlmagneten), die durch die Isolation c magnetisch vom Schwungrade isoliert sind, d e f sind drei möglichst aus einem Stück hergestellte Weicheisenpole, von welchen der mittlere ff) die Bewicklung trägt. Fig. 1 zeigt den Induktor mit einem Stahlmagneten b, der ringförmig und isoliert um das Motorschwungrad gelegt ist. Fig. 2 zeigt den Induktor mit zwei Erregermagneten b, welche diametral angeordnet sind und zur Zündung von Zweizylindermotoren dienen.
Für die Zündung mehrerer Zylinder wird eine der Zahl der Zylinder entsprechende Zahl von Stahlmagneten angeordnet. Aus dem Schnitt A-B (Fig. 3) geht hervor, daß die Magnetpole d ef doppelt und hintereinander angeordnet sind; die hinten liegenden sind mit d\ e1 und/1 bezeichnet. Ebenso sind auf der Erregerscheibe die Magnetpole b b1 doppelt, mit abwechselnder Polarität hintereinander angeordnet, so daß bei der
Drehung der Erregerscheibe α von rechts nach links die vorderen Weicheisenstücke bei/ einen Südpol, bei e einen Nordpol erhalten, während die dahinter liegenden fl und e1 zu gleicher Zeit die entgegengesetzte Polarität bekommen. Bei einer weiteren Drehung wird / ein Nordpol und d ein Südpol, so daß alle drei Pole dfe abwechselnd entgegengesetzt polarisiert werden. Ebenso werden alle in der Achsenrichtung hintereinander liegenden Pole entgegengesetzt polarisiert.
Selbstverständlich können statt zwei Sätze auch noch mehrere Sätze dreiteilige Weicheisenstücke mit wechselnder Polarität hintereinander und zusammenhängend angeordnet werden; bei zwei Sätzen der dreiteiligen Weicheisenstücke würden also von den sechs immer abwechselnd vier Pole tätig sein, und es würde die mittlere Polreihe fflf2 usw. sehr schnell die Pole wechseln, wodurch sehr starke Zündfunken erzeugt werden. Jeder einzelne Stahlmagnet erzeugt während der Rotation im Augenblick des Vorbeipassierens an der Wicklung zwei kurz hintereinander folgende Stromstöße und somit Zündfunken.
In den Fig. 1, 2 und 3 ist der Induktor nur mit einer Primärwicklung r r1 ausgestattet und dient somit nur für im Inneren 6g der Zylinder angeordnete Abreißzündungen, so daß der Abreißfunke zugleich Zündfunke ist. Die Fig. 4 und 5 zeigen dieselben Anordnungen mit dem Unterschied, daß noch eine Sekundärwicklung auf die Primärwicklung aufgebracht ist; durch Unterbrechen des Primärstromes entsteht in der Sekundär-
leitung ein Strom von hoher Spannung, welcher zur Funkenzündung des Gasgemisches benutzt wird. Parallel zur Unterbrechung des Primärstromes ist ein Kondensator i geschaltet. Die Unterbrechungsvorrichtung besteht aus der mit der Masse und dem einen Ende der Primärleitung verbundenen Feder k mit dem Kontakt ο und der von der Masse isolierten Kontaktschraube p, welche mit dem anderen Ende der Primärleitung verbunden ist. Die Erregerscheibe b (Fig. 4) trägt zwei Lappen / Z1, durch welche der Federkontakt unterbrochen wird, so daß dann zwischen den Enden der Sekundärleitung bei m ein Zündfunke entsteht.
Um die Zündung im geeigneten Moment erfolgen lassen zu können, wird das Weicheisenstück def um die Achse g in der Richtung eines der beiden Pfeile s t verstellt und somit der Zündzeitpunkt verändert. Bei Funkenzündung werden die Sekundärfunken in bekannter Weise auf die einzelnen Zylinder mittels Verteilerkontakt verteilt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Magnetinduktor für Explosionskraftmaschinen mit stillstehender Wicklung und einem oder mehreren umlaufenden Stahlmagneten, gekennzeichnet durch ein oder mehrere dreipolige Eisenstücke, welche in der Ebene der Ankerachse hintereinander so angeordnet sind, daß die einzelnen Pole (defbezw. dle1fij bei der Drehung der Erregerscheibe (a) entgegengesetzt und wechselnd polarisiert werden, so daß die mit der Wicklung versehenen Mittelstücke (ff 1J kurz hintereinander ihre Pole wechseln und hierdurch in der Induktionsspule ebenfalls schnelle Wechsel und somit Stromstöße zwecks Zündung erzeugen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    ce
    V *4 /
DENDAT159183D Active DE159183C (de)

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DE (1) DE159183C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2754953A1 (fr) * 1996-10-21 1998-04-24 Moving Magnet Tech Moteur polyphase, notamment pour l'entrainement d'une aiguille d'un afficheur

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2754953A1 (fr) * 1996-10-21 1998-04-24 Moving Magnet Tech Moteur polyphase, notamment pour l'entrainement d'une aiguille d'un afficheur

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