DE418360C - Polwender zur Richtungsaenderung des Zuendstromes in Zuendkerzen - Google Patents

Polwender zur Richtungsaenderung des Zuendstromes in Zuendkerzen

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DE418360C
DE418360C DEE31285D DEE0031285D DE418360C DE 418360 C DE418360 C DE 418360C DE E31285 D DEE31285 D DE E31285D DE E0031285 D DEE0031285 D DE E0031285D DE 418360 C DE418360 C DE 418360C
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ignition current
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P15/00Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits
    • F02P15/12Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits having means for strengthening spark during starting

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Polwender zur Richtungsänderung des Zündstromes in Zündkerzen. Der zum Zünden des in den Zylindern der EYplosiansmo;oren befindlichen Gasgemisches dienende, zwischen den Elektroden de: Zündkerzen als Lichtbogen erscheinende Zündstrom nimmt in bekannter Weise Elektrod: nmaterial von der Anode nach der Kathode. Diese abgerissenen 1LTe;allteilCh°n setzen sich auf der Kathode als Kügelchen, Perlen oder Spitzen fest, so daß der Abstand der Elektroden voneinander verkleinert wird. Die Anhäufung dieses abgewanderten Materials verursacht insbesondere bei heißen, schnellaufenden hochkomprimierten Motoren mit hoher Zündstromenergie einen völligen Kurzschluß bzw. eine Überbrückung der Zündstelle, so daß eine Zündung des Gasgemisches nicht mehr stattfinden kann.
  • Um diesen Cbelstand zu beseitigen, wird gemäß der Erfindung eine Anordnung getroffen, mittels welcher die Zündstromrichtung in den Zündkerzen von Zeit zu Zeit geändert wird. Der Zündstrom- fließt dann von der ehemaligen Kathode nach der Anode. Die auf die Kathode abgewanderten Metallteilchen werden dann wieder auf ihren Ursprungsplatz zurückgeführt. Auf diese Weise wird durch den von Zeit zu Zeit stattfindenden Stromwechsel eine Rückwanderung der abgewanderten Metallteilchen nach den Elektroden erreicht, wodurch eine dauernd sichere Zündung erzielt wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch die Abb. i bis 3 bei einem elektromagnetisc'hen Zündstromerzeuger beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine derartige Zündanordnung in Arbeitsstellung.
  • Abb. :! zeigt ein Teilbild der Abb. i in Ruhestellung.
  • Abb. 3 zeigt ebenfalls ein Teilbild der Abb. i bei vorgenommenem Stromrichtungswechsel in Arbeitsstellung.
  • Das Magnetjoch a des Zündstromerzeugers mit Fremderregung ist mit Polen b ausgerüstet. Auf den Polen b sind hintereinander oder parallel geschaltete Erregerspulen c angeordnet, die von einer Akkumulatorenbatterie d gespeist werden. Innerhalb des Magnetfeldes dreht sich ein von irgendeinem Antriebselement angetriebener Anker e. Auf dem Ankersteg f ist, wie bereits bekannt, die Primärwicklung g und die Sekundärwicklung 1t angeordnet, wobei erstere zu dem Unterbrecher i und letztere über den Verteiler h zu den Zündkerzen 1 führt. In der Batteriestromzuleitung ist ein doppelpoliger Umschalter nt eingebaut, mittels welchem der Batteriestrom ein-, aus- und umgeschaltet. werden kann.
  • Die Stromwendung soll möglichst oft, etwa bei jedesmaligem Inbetriebsetzen des Zündstromerzeugers erfolgen, was durch zwangläufig esteuerte, en-.sprechend konstruierte Schalter` bewerkstelligt werden kann. Durch das Umschalten des Erregerstromes erfolgt ein Umpolen des Feldmagneten, wobei gleichzeitig ein Richtungswechsel des die Zündkerzen 1 durchfließenden Zündstromes eintritt.
  • Beim Inbetriebsetzen des Zündstromerzeugers wird der Schalter m aus der Ruhestellung @ Abb. z) beispielsweise nach den Kontakten tt, o gebracht (Abb. i). Der von der Akkumulatorenbatterie d kommende Strom fließt hierbei über den Kontakt n, Schalterarm p, Leitung g, Erregerspulen c, Leitung r, Schalterarm s, Kontakt o, Leitung f zur Masse. Durch den Erregerstrom entstehen in dem Feldmagneten Nord- und Südpole (NS).
  • Der von der Sekundärwicklung h, den Zündkerzen 1 zuströmende Zündstrom nimmt hierbei seinen Lauf beispielsweise über die Anode tt nach der Kathode v zur Masse.
  • Beim Stillsetzen des Zündstromerzeugers wird der Schalter m in die Lage nach Abb. 2 gebracht, wodurch der Stromkreis unterbrochen wird.
  • Soll der Zündstromerzeuger wieder in Betrieb gesetzt werden, so ist der Schalter m. vorteilhaft so zu schalten, daß der Schalterarm p mit dem Kontakt tv und der Schalterarm s mit dem Kontakt n verbunden wird. Der Batteriestrom fließt in diesem Fall über den Kontakt tt, Schalterarm s, Leitung r, Erregerspulen c, Leitung g, Schalterarm p, Kontakt tr, Leitungen x und t nach der Masse (Abb.3).
  • Hierbei durchfließt der Batteriestrom die Erregerspulen c in entgegengesetzter Richtung als in der Schaltung nach Abb. i. Der Kraftlinienfluß im Feldmagneten a wechselt die Richtung und mit ihm auch der erzeugte Zündstrom. Bei diesem Vorgang wird die Stromrichtung in den Zündkerzen gleichfalls gewechselt, so daß die Kathode zur Anode wird und umgekehrt.
  • Diese Stromänderung hat zur Folge, daß die an der einen Elektrode angesetzten abgewanderten Metallteilchen wieder nach der anderen zurückgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Polwender zur Richtungsänderung des Zündstromes in Zündkerzen für Explosionsmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß der Erregerstrom des elektromagnetischen Zündstromerzeugers umgeschaltet wird.
DEE31285D 1924-09-20 1924-09-20 Polwender zur Richtungsaenderung des Zuendstromes in Zuendkerzen Expired DE418360C (de)

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