DE159082C - - Google Patents

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DE159082C
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mussels
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shells
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23JPROTEIN COMPOSITIONS FOR FOODSTUFFS; WORKING-UP PROTEINS FOR FOODSTUFFS; PHOSPHATIDE COMPOSITIONS FOR FOODSTUFFS
    • A23J1/00Obtaining protein compositions for foodstuffs; Bulk opening of eggs and separation of yolks from whites
    • A23J1/04Obtaining protein compositions for foodstuffs; Bulk opening of eggs and separation of yolks from whites from fish or other sea animals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Coloring Foods And Improving Nutritive Qualities (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zur Vorbereitung von Seemuscheln zwecks Herstellung eines Extraktes ist bereits ein Verfahren bekannt geworden, mittels dessen das bittere Meersalz und übelschmeckendes Öl durch eine wiederholte Behandlung der Muscheln in Süßwasser mit abnehmendem Kochsalzgehalt und zunehmendem Milchgehalt entfernt werden sollen. Nach jenem Verfahren gelangen die Muscheln aber mit gefülltem Magen zur Verarbeitung, so daß wenigstens die im Magen enthaltenen Salze und Öle den Geschmack des Extraktes beeinträchtigen müssen. Außerdem werden die in den Bartfäden der Muscheln hängenden Sandteile trotz der langen Dauer der Behandlung nicht in ausreichendem Maße entfernt.
Demgegenüber werden die Muscheln gemäß vorliegender Erfindung zunächst in bekannter Weise durch Waschen mit Seewasser von allen anhängenden Schleimteilen u. dgl. befreit und hierauf in lebendem Zustande auf ■ längere Zeit in ein beliebig oft zu erneuerndes Süßwasserbad gelegt, dem eine Alkalikarbonatlösung von angemessener Stärke zugesetzt wird. Wie durch praktische Versuche festgestellt worden ist, werden die Muscheln hierbei einer intensiven Reinigung unterworfen und veranlaßt, den ganzen, den unangenehmen Beigeschmack besitzenden Magen- und Darminhalt von sich zu geben. Ferner werden schon durch das erste Bad sämtliche Sandteile entfernt, so daß das zur Verarbeitung gelangende Fleisch vollständig rein und
wohlschmeckend ist. .: -
Um den Geschmack der Muscheln noch weiter zu veredeln, kann dem Bade etwas Zitronensäure zugesetzt werden. Die Muscheln werden alsdann in geeigneter Weise auf Extrakt verarbeitet. W
Zur Erläuterung des Verfahrens diene folgendes Ausführungsbeispiel:
Miesmuscheln, welche in Seewasser gut abgespült sind, werden in ein Süßwasserbad gelegt, zu welchem eine ]/4 prozentige Lösung von doppeltkohlensaurem Natron zugesetzt wird. Zweckmäßig geschieht dies in Holzbehältern mit einem gelochten Doppelboden. Nach Ablauf von etwa 12 Stunden wird das Süßwasser erneuert und eine verstärkte, mit etwas verdünnter Zitronensäure vermischte Lösung von doppeltkohlensaurem Natron (Y2 Prozent) zugegeben. In diesem Bade bleiben die Seemuscheln 24 Stunden liegen, wobei sie, wie vorher angegeben, von samtliehen Sand- und Schleimteilen befreit und für die weitere Verarbeitung auf Extrakt geeignet gemacht werden. Der Sand und der Schleim gehen durch die Löcher des Doppelbodens hindurch und lagern sich auf dem darunter befindlichen Boden ab. Die Flüssigkeit des Bades wird schließlich abgelassen, worauf die gereinigten Muscheln entfernt und in bekannter Weise auf Extrakt verarbeitet werden.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Verfahren zur Vorbereitung von Seemuscheln . zwecks Herstellung eines Ex-
    traktes, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise von den anhängenden Schleimteilen ti. dgl. durch Waschen mit Seewasser gereinigten Muscheln'1 in lebendem Zustande längere Zeit in ein beliebig oft zu erneuerndes Süßwasserbad gelegt werden, welchem eine Lösung von Alkalikarbonat und gegebenenfalls verdünnte Zitronensäure (event. zitronensauresNatron) zugesetzt wird.
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