DE15906C - Neuerungen in der Essigfabrikation - Google Patents

Neuerungen in der Essigfabrikation

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DE15906C
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C. hüttmann in Berlin, Waldemarstr. 10a
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12JVINEGAR; PREPARATION OR PURIFICATION THEREOF
    • C12J1/00Vinegar; Preparation or purification thereof
    • C12J1/10Apparatus

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  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)

Description

KAISERLICHES
ΡΑΤΕΝΤΛΜΐ
Die bisherigen in der Schnell-Essigfabrikation gebräuchlichen Methoden, die Maische (6 bis 8 pCt. Alkohol) auf die zur Fabrikation nöthigen Buchenspäne zu übertragen, bestehen im wesentlichen darin, entweder die Maische direct auf die Späne zu giefsen und unter Luftzutritt dieselbe hindurchsickern zu lassen, oder man brachte ein oder mehrere kleinere Gefäfse mit durchlöchertem Boden auf einem mit Buchenspänen gefüllten Standgefäfs an und liefs nun durch diese Bodenöffnungen die Maische tropfenweis auf die Späne fliefsen. Um ein Tropfen zu erzielen, sind diese Oeffhungen mit Bindfadenendchen oder Strohhalmen verschlossen.
Speciell bei dieser letzten Methode ist es fast unmöglich, sämmtlichen Spänen Maische zuzuführen, und werden stets innerhalb der Späne trockene Stellen bleiben, welche leicht in gewissen Jahreszeiten durch Veranlassung sogenannter fauler Gährung der Essigfabrikation nachtheilig werden können bezw. dieselbe ganz zu inhibiren im Stande sind.
Mein Verfahren vermeidet nun nicht nur diesen Uebelstand, sondern bietet auch der durchstreichenden Luft gröfsere Oxydationsoberflächen, so. dafs (im Gegensatz zu früher, wo der unterhalb der Späne ankommende Sprit noch unfertig war und daher noch ein bis zwei mal zurückgegossen werden mufste) die Spritentwickelung nach einmaligem Durchlauf vollendet ist, und da auf diesem Wege die Verflüchtigung des Alkohols in geringerem Grade stattfindet, so ist der nach dieser Methode hergestellte Essigsprit um i3/2 bis 2 pCt. hochgradiger.
Fig. ι der Zeichnung zeigt im Längsschnitt die Anordnung meiner Apparate.
Ein geschlossenes Standgefäfs A mit aufgerollten Buchenspänen, bis zu einer bestimmten Höhe gefüllt, trägt auf seiner Deckplatte mehrere, in der Zeichnung fünf, Maischebehälter, aus denen die Maische durch einen eigenartigen Tropfapparat, der Maischebehälter und Deckplatte luftdicht verbindet, nach innen tropft. Fig. 3 zeigt Maischebehälter a, Deckplatte h und Tropfapparat i.
In bestimmter Entfernung von der Deckplatte ist parallel mit dieser ein Netz ausgespannt, auf welchem flache Holztröge, unter jedem Tropfapparat einer, aufgestellt sind. Vom inneren Boden dieser Tröge, in welche die Maischbehälter hineintropfen, laufen über den Rand hinweg Bindfäden in gröfserer Anzahl, welche erstens durch einen in den Trog eingepafsten Reif in ihrer Lage festgehalten werden und zweitens mit ihren längeren Enden so durch die Maschen des Netzes gesteckt sind, dafs sie sich gegenseitig nicht berühren und nun nach unten fallend die oberste Spanschicht vollkommen bedecken.
Die im Trog befindlichen Bindfadenenden ziehen nun die hineintropfende Maische durch ihre Capillarität an sich und überführen dieselbe vermittelst der herabhängenden längeren Enden gleichmäfsig auf die oberste Spanschicht, welche die Flüssigkeit ebenso gleichmäfsig nach unten weitergiebt.
d ist ein schwanenhalsförmig gebogenes Glasrohr für den Eintritt atmosphärischer Luft, f eine Oeffnung in der Deckplatte für den Austritt des Stickstoffes.
Eine Anzahl solcher Standgefäfse können durch Rohre communicirend mit einander zu
einer Batterie verbunden werden, und erfordert die ganze Operation die Bedienung nur eines Mannes.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. In einem Standgefäfs zur Umwandlung von geringgradigem Spiritus etc. in Essig die Anordnung von Trögen b, in denen Bindfäden angebracht sind, welche, über den Rand hinweghängend, durch die Maschen eines Netzes behufs gegenseitiger Isolirung geführt und auf einer Schicht Buchenspäne, dieselben gleichmäfsig bedeckend, ausgebreitet sind, zum Zweck, die in die Tröge hineintropfende Maische durch Capillarität aufzusaugen und auf die Buchenspäne, dieselben gleichmäfsig nässend, zu übertragen. An ebensolchen Gefäfsen die Anordnung von Tropfhähnen in mit Flantschen versehenen Knierohren, zum Zweck, Maischebehälter und Standgefäfsdeckplatte dichtend mit einander zu verbinden und so unnöthiger Alkoholverflüchtigung aus den fallenden Tropfen vorzubeugen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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