DE17287C - Verfahren und Apparate zum Aufbewahren und zum Transport von Eiern - Google Patents

Verfahren und Apparate zum Aufbewahren und zum Transport von Eiern

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DE17287C
DE17287C DENDAT17287D DE17287DA DE17287C DE 17287 C DE17287 C DE 17287C DE NDAT17287 D DENDAT17287 D DE NDAT17287D DE 17287D A DE17287D A DE 17287DA DE 17287 C DE17287 C DE 17287C
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A. cruveiller in Rouffignac, Frankreich
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B5/00Preservation of eggs or egg products
    • A23B5/08Preserving with chemicals
    • A23B5/12Preserving with chemicals in the form of liquids or solids
    • A23B5/18Inorganic compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. August 1881 ab.
Mein Verfahren, die Eier zu conserviren, besteht darin, dafs ich dieselben zunächst mit einer Lösung von 3 Theilen Borsäure in 100 Theilen destillirten Wassers imprägnire und dadurch alle Sporen und Bacterien, die mit der Luft, welche das verdunstete Wasser des Eies ersetzte, in dasselbe gedrungen sind, zerstöre, so dafs der Fäulnifs vorgebeugt wird. Um ein etwaiges ferneres Eindringen von Fäulnifs erzeugenden Körpern durch die Poren der Eischale zu verhindern, überziehe ich das Ei mit einer Lösung von 100 Theilen kieselsauren Kalis in 100 Theilen destillirten Wassers, der 10 Theile feiner geschlemmter Kreide zugesetzt sind.
Um vorerwähnte Proceduren auszuführen und alsdann die präparirten Eier aufzustapeln und zum Versandt zu verpacken, bediene ich mich der auf beiliegender Zeichnung dargestellten Apparate.
Auf den Stützen ede, Fig. 3, ruhen die Bretter α b, auf denen die in der durch Fig. 1 und 2 dargestellten Weise aus drei Holzröhrchen gebildeten Auflagen, die Oberfläche bedeckend, angeordnet sind. Diese drei Holzröhrchen sind mit starken Nägeln, Fig. 1, auf den Brettern α b befestigt und tragen das durch die Imprägnirung und den Ueberzug etwas erweichte Ei, ohne dasselbe zu verletzen. Die Fig. 4 zeigt die obere Ansicht eines der Bretter α b und Fig. 5 einen Verticalschnitt durch das Eiergestell.
Die Lösung zum Imprägniren der Eier wird in der in Fig. 6 und 7 dargestellten Schale aus emaillirtem Blech bereitet und angewendet. Um die zweite Lösung zum Ueberziehen der Eier anzuwenden, wird auf die Blechschale ein einfaches Rührwerk gesetzt, das, Fig. 8 und 9, aus der Kurbel e, der Welle b, den Ständern α α, den konischen Rädern j k und den Flügeln fg mit der Achse h besteht. Die in dieser Lösung vorhandene Kreide hat nämlich das Bestreben, sich auszuscheiden, und deshalb mufs von Zeit zu Zeit für eine neue, gleichmäfsige Vertheilung der Kreide in der Lösung durch Umrühren mittelst der Flügel fg gesorgt werden.
Sind die Eier mit der imprägnirenden Lösung behandelt, so werden sie auf den Eierständer abgelegt, bis sie in der zweiten Lösung mit dem schützenden Ueberzug versehen werden. Hierauf werden sie wieder auf den Eierständer gebracht, um dort bis zum Verbrauch oder bis zum Versandt zu verbleiben.
Die Verpackung der Eier geschieht zunächst in kleinen viereckigen Kästchen .aus starkem Papier, in denen je ein Ei Platz hat, Fig. 11. Die Kästchen mit den Eiern werden nun in viereckigen Holzrahmen in gröfserer Anzahl zusammengeschichtet und durch kreuzweise gezogene, mit ihren Enden an den Holzrahmen befestigte Schnüre α α und α an jeder seitlichen Verschiebung verhindert. Dadurch, dafs, Fig. 13, die so angefüllten Rahmen in der Kiste ab gh, Fig. 12, dicht auf einander gelegt werden, wird auch jede Verschiebung der Eier in der Richtung ihrer Längsachse, welche ein Zerbrechen hervorbringen könnte, unmöglich gemacht. Der oberste der eingelegten Rahmen wird durch den Deckel α b, Fig. 12 und 14, der Kiste bedeckt.
Die Seiten der Kiste werden nur durch gekreuzte Balken ed und cf, Fig. 12, gebildet. Der Boden der Kiste, Fig. 15, ist dagegen in gewöhnlicher Weise aus dicht an einander gelegten Brettern hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENT-Ansprüche:
    i. Das Verfahren, Eier zunächst mit stark verdünnter Borsäure zu imprägniren und dann mit einer Lösung von kieselsaurem Kali mit beigemengter Kreide zu überziehen, zu dessen Ausführung in gröfserem Mafsstabe die Eierständer, bestehend aus den Stützen ede mit den Brettern α und den aus drei Holzröhrchen gebildeten Auflagen für die Eier, und ein mit einem Rührwerk versehenes Gefäfs angewendet werden.
    Die Vorrichtung zum Verpacken conservirter Eier, bestehend aus viereckigen;, je ein Ei enthaltenden Papierkästchen, die in hölzernen Rahmen durch die kreuzweise gespannten Schnuren α α c c an seitlicher Verschiebung und durch Uebereinanderschichten mehrerer gefüllter Rahmen in den Kisten an Verschiebung in der Richtung der Längsachse verhindert werden.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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