DE15867C - Maschine zum Einsetzen von Zündhütchen in Gewehrpatronen - Google Patents
Maschine zum Einsetzen von Zündhütchen in GewehrpatronenInfo
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- DE15867C DE15867C DENDAT15867D DE15867DA DE15867C DE 15867 C DE15867 C DE 15867C DE NDAT15867 D DENDAT15867 D DE NDAT15867D DE 15867D A DE15867D A DE 15867DA DE 15867 C DE15867 C DE 15867C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B33/00—Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
- F42B33/04—Fitting or extracting primers in or from fuzes or charges
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Metallpatronenhülsen, welche mit Zündhütchen versehen werden sollen, werden in den
Kanal A gelegt, durch welchen sie selbstthä'tig zur Arbeitsstelle hinrollen. Die Zündhütchen
befinden sich in dem Kanal B und gelangen ebenfalls, von selbst nachgleitend, an die gedachte
Arbeitsstelle. Die Zündhütchen liegen mit ihren Köpfen bezw. Böden auf dem Boden,
des Kanals B auf, so dafs sie in ihrer Endlage in der Stahlscheibe α mit ihrer Oeffnung gegen
die Böden b1 der Hülsen b gerichtet sind. In
dieser Stellung liegt die Patronenhülse genau in der Axe der Stempel E und F, Fig. 2, und
wird in dieser Lage durch die Halter c und d, Fig. 3, gehalten, welch letztere durch die
Federn c! und dl an die Hülse angedrückt
werden. Dabei liegt das zur Verwendung kommende Zündhütchen in der Stahlscheibe.α vor.
dem Eindruckstempel E, Fig. 2.
Die Arbeit der Stempel E und F erfolgt nun
derart, dafs zuerst der Stempel F sich zur Patronenhülse hinbewegt, dieselbe mit seinem
runden Kopfy aufnimmt und im Weitergehen
fest an die Stahlscheibe α anpreist, in welcher Lage die Hülse gema'fs der Form des Bewegungsexcenters
M eine Zeit lang verharren mufs. Gleichzeitig wird von der anderen Seite von dem
Stempel E bezw. e das vor letzterem liegende Zündhütchen in die Glocke der Patronenhülse
hineingeprefst, und zwar genau auf das bestimmte Mafs, welches durch die Muttern h h1
regulirt ist.
Hiernach kommt die excentrische Schleife G zur Thätigkeit, welche den Hebel H um seinen
Drehpunkt /z2 und hierdurch den Winkelhebel J bewegt, mittelst welches durch die Druckstange
K der untere Theil des Kanales A gehoben wird, indem derselbe sich um den Drehpunkt
a1 nach oben bewegen kann. Die Halter c
und d gleiten hierbei, indem die Federn c' d1
dem Druck nachgeben, von der noch durch die Stempel E und F gehaltenen Patronenhülse
ab, um sich in der gehobenen Stellung, welche durch die punktirte Hülse b2 charakterisirt
ist, wieder fest zu schliefsen und die zunächst nachfolgende Hülse, also Hülse b2, die bisher
von den beiden Armen ss1, die in den Kanal A
hineinragen, gehalten und durch die Aufwärtsbewegung des Kanals A in die punktirte Stellung
gelangt war, aufs Neue für die soeben beschriebene Operation zu erfassen. Alsdann
gehen die Stempel E und F beide zurück, und die nun losgelassene Patronenhülse mit dem
eingesetzten Zündhütchen fällt in den Abführungskanal C. Gleichzeitig zieht die Excenterscheibe G
den unteren Theil des Kanales A in die dargestellte Lage zurück, d. h. die nachfolgende
Patronenhülse b2 gelangt wieder in die Axe der Stempel E und F, so dafs nun ein anderes
Zündhütchen, welches bereits in seine Lage in der Stahlscheibe α gerückt ist, eingesetzt werden
kann.
Der Stempel E wird durch das Doppelexcenter L, der Stempel F durch das zwischen
diesem liegende Excenter M bewegt, indem dieselben auf die Druckstangen / und m
einwirken. Die letzteren sind im Lagerbock geführt und zur Verminderung der Reibung nach
den Excentern hin mit Rollen m1 versehen. Die Hebel N O schwingen um die Drehpunkte
η ο und werden durch die Feder Q. stets mit den Antriebsrollen ihrer Druckstangen /
und τη gegen die Excenter L und M angedrückt.
Der Arm P trägt ein Führungsauge ρ für den nach hinten verlängerten Stempel F behufs
genauer Geradführung desselben. Damit die Hülse durch übermäfsigen Druck nicht deformirt
wird, ist die Scheibenfeder r eingeschaltet.
Der Antrieb erfolgt durch die Schnurscheibe R, die lose auf der Welle aufsitzt und mittelst der
Kupplung 5 bezw. des Handhebels T, Fig. 5 und 6, eingerückt wird. Das Ganze ist auf
einem Ständer U aufgeschraubt, der von allen Seiten freien Zugang gewährt und an einer
Seite unter dem Kanal C einen Kasten V zum Auffangen der fertigen Hülsen trägt.
Claims (9)
1. Die selbsttätige Zuführung der Patronenhülsen
durch die Coulisse A und deren selbsttätige Einstellung centrisch zu den
Druckstempeln E und F mit Hülfe der Halter c und d.
2. Die selbstthätige Zuführung der Zündhütchen durch die Coulisse B in die Stahlscheibe
a, centrisch vor den Eindruckstempel e bezw. E.
3. Das selbstthätige Einsetzen der Zündhütchen, bewirkt dadurch, dafs zuerst Stempel F die
Patronenhülse aufnimmt und sie dann gegen die Stahlscheibe α eine Zeit lang anpreist,
während welcher Zeit der Stempel e bezw. E vorgeht und das vor ihm befindliche Zündhütchen
in die Glocke der Patronenhülsen einsetzt.
4. Die Art und Weise, die fertigen Hülsen zu entfernen, indem die Schleife G mittelst
Hebel HI und Druckstange K den unteren Theil der Coulisse A hochdrückt, wodurch
die Halter c d von der noch mittelst Stempel F festgehaltenen Hülse abgleiten
und diese nach nunmehrigem Rückgang der Stempel E und F in den Kanal C
fällt. , :■
5. Die Art und Weise, die nachfolgende Hülse, die durch die Aufwärtsbewegung des unteren
Theiles des Kanals A in die punktirte Stellung b2, Fig. 3, gelangt ist, dort mittelst.
der Halter c d zu erfassen, wodurch sie bei der Rückwärtsbewegung des Kanals A wieder
centrisch eingestellt wird.
6. Die Arme s sl, welche die nachfolgenden
Hülsen, speciell die erste derselben so lange halten, bis letztere durch die Aufwärtsbewegung
des Kanals A in die punktirte Lage b2, Fig. 3, gebracht wird.
7. Der Antrieb der Hebel N O mittelst der Excenter oder unrunden Scheiben Mund LL,
wobei M auf die Druckstange m und LL auf die Druckstange Z einwirkt und derart
die um 0 und η schwingenden Hebel O und N bewegt, die durch die Feder Q. stets
nach innen gezogen werden, wodurch die Druckstangen m und I mit ihren bezw. unrunden
Scheiben stets in Berührung bleiben.
8. Die Federscheibe r.
9. Die Anordnung, dafs die Bewegung aller arbeitenden Theile, insbesondere die der
Stempel E und F und die Bewegung des unteren Theiles der Coulisse A von einer
Axe aus erfolgt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE15867T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE17402C (de) |
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