DE158162C - - Google Patents

Info

Publication number
DE158162C
DE158162C DENDAT158162D DE158162DA DE158162C DE 158162 C DE158162 C DE 158162C DE NDAT158162 D DENDAT158162 D DE NDAT158162D DE 158162D A DE158162D A DE 158162DA DE 158162 C DE158162 C DE 158162C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
balance beam
scissors
bucket
pull rod
pointer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT158162D
Other languages
English (en)
Publication of DE158162C publication Critical patent/DE158162C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/02Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles
    • G01G19/04Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles for weighing railway vehicles

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

picjfc bc-z Sixn
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf diejenige Art von Wägevorrichtungen, welche die zu bestimmenden Gewichte von Körpern oder Materialien durch die Größe des Ausschlagwinkels ihres Wagebalkens festlegen. Ganz besonders kommen diese dort in Frage, wo es sich um ein kontinuierliches Abwiegen, wie bei Becherwerken, Transportbändern u. dgl., handelt. Die bisherigen Einrichtungen
ίο dieser Art haben den Nachteil, daß sie den Ausschlagwinkel des Wagebalkens mittels komplizierter Räderübersetzungen, Exzenterscheiben, Teilungsräder u. dgl. ermitteln. Diese Mechanismen werden noch umfangreicher, wenn der bereits erwähnte kontinuierliche Transport, wie bei Becherwerken u. dgl., abzuwiegen ist.
Diesen Anordnungen gegenüber bietet die vorliegende Erfindung eine einfache Einrichtung, welche es ermöglicht, sowohl dort angewendet zu werden, wo es sich sowohl um einzelne, zu verschiedenen Zeiten vorzunehmende wie auch ununterbrochene Abwiegungen handelt. .
Sie besteht darin, daß der Wagebalken einer Neigungswage in dem Schlitz eines Ständers geführt ist, welcher dem Maximum des Wagebalkenausschlagwinkels entspricht. An dem Ständer ist eine Schere angeordnet, die gelenkig mit einer Zugstange verbunden ist. Die Zugstange steht wiederum mit besonderen Hebelgestängen in Verbindung, und zwar sind diese letzteren so ausgebildet, wie es der jeweiligen Anwendung entspricht.
An der zuerst erwähnten Schere sind Kurvenleisten befestigt, welche den Wagebalken in seiner jeweiligen Gleichgewichtslage festhalten. Die Schere steht mit einem Zeiger an der Zugstange in Verbindung, welcher sich entsprechend dem Öffnungsverhältnis bei den verschiedenen Wägungen proportional der Last verschiebt. Eine hinter dem Zeiger angebrachte Skala ermöglicht das Ablesen des jeweiligen Gewichtes. Bei kontinuierlicher Abwägung wird die Schere bezw. die Zugstange mit einer Zungenschiene verbunden, welch letztere durch den Spurkranz der Wagen- oder Kettenräder niedergedrückt wird.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 die Wage in der Ansicht gezeichnet, und zwar bei Anwendung eines Becherwerkes.
In Fig. 2 ist die Seitenansicht dargestellt.
In Fig. 3 sind die verschiedenen Stellungen der Meßschere entwickelt.
In Fig. 4 ist die Meßschere in ihrer äußersten Stellung gezeichnet.
In Fig. ι ist der Wagebalken a in seiner Mittelstellung angegeben. Der Winkel α gibt den größten Ausschlagwinkel desselben an. Er entspricht einer bestimmten Gewichtsgrenze, und zwar dem Maximalgewicht, welches für die Wagebrücken in Betracht kommt. Die Wagebrücken b bl sind in Fig. 1 bei A und B auf Schneiden gelagert, die ihrerseits verankert sind. Bei C ist die aus den beiden Teilen b b1 bestehende Wagebrücke auf der Schneide der Zugstange c gelagert. Um für den Wagebalken α genügend große
Ausschlagwinkel α zu erzielen, ist die Bewegung der Zugstange c bis zum Wagebalken im Ständer d entsprechend übersetzt. Sobald die Becherwagen e e1 oder irgendwelche beweglichen Gewichte auf die Wagebrücke b b' aufgefahren sind, wird durch einen nachfolgenden Wagen e- eine Zunge/ durch den Spurkranzdruck der Räder g g1 niedergedrückt. Solange die Zunge/ niedergedrückt
ίο ist, wird durch das Hebelgestänge h i k eine Zugstange / aufwärts geschoben. Letztere ist in dem Ständer m sicher geführt, und steht wiederum an ihrem oberen Ende gelenkig mit den Scherenhebeln η ηΛ und ο ο1 in Verbindung. Die beiden letzteren Scherenhebel sind bei ρ gelenkig an dem Ständer m befestigt. In dem Ständer m ist ein Schlitz q vorgesehen, in welchem der Wagebalken a auf- und niedergleiten kann. Solange die Zugstange / infolge der Zunge/ gehoben ist, gestatten die Scherenhebel ο ο1 dem Wagebalken α freies Spiel. Sobald aber das letzte Rad gl des Becherwagens e2 die Zunge / verläßt, geht die Feder r in ihre Normal-Stellung zurück, wobei das Hebelgestänge h i k die Zugstange / abwärts zieht. In demselben Moment schließen sich die Hebel 0 o1, und zwar ist dieser Moment so ermittelt, daß dann gerade die Becherwagen e el sich in der Mittelstellung auf der Wagebrücke b b1 befinden. Je nachdem sich nun die Scherenhebel 0 o1 mehr oder weniger schließen, wird die Zugstange / mehr oder weniger abwärts gezogen werden. Die von der Zugstange abwärts zurückgelegten Wege werden nun durch Kurvenleisten s, welche an den Scherenhebeln 0 o1 angeordnet sind, genau geregelt.
Aus Fig. 3 ersieht man die äußerste Stellung des Wagebalkens, d. i. diejenige, wenn sich Gewichte auf der Wage nicht befinden. Es sei hier auch erwähnt, daß die Wage für vorliegenden Zweck in bezug auf die darüber fahrenden Becherwagen durch Gegengewichte bereits ausgeglichen ist, so daß die Wage nur die wirklichen Nettogewichte, also das geförderte Material, abwiegt.
Der Wagebalken nimmt etwa die in Fig. 4 dargestellte Stellung ein, sofern sich Fördermaterial im Becherwagen befindet. Steht z. B. der Wagebalken mit seinen Schneiden bei Punkt 5 (Fig. 3), so schließen sich die Meßkurvenleisten s an den Hebeln ool, bis sie auf die Schneiden t stoßen. Hierdurch haben die Hebel η η1 die Zugstange / ihrerseits bis Punkt 5 abwärts gedrückt.
Die Kurven s sind, wie man aus der Zeichnung (Fig. 3) ersieht, so ausgebildet, daß in jeder beliebigen Stellung von der Zugstange / ganz bestimmte Wege zurückgelegt werden, so daß der Zeiger u, welcher an der Zugstange / befestigt ist, über eine Skala gleitet, welche eine genau gleichmäßige Einteilung erhalten kann. Durch Vergrößerung der Skala und damit Verlängerung des von der Zugstange zurückgelegten Weges ist man in der Lage, die Genauigkeit der Ablesung in beliebiger Weise zu vergrößern. Auch gestattet diese Einrichtung, daß man anstatt des Zeigers einen Ansatz an der Zugstange / mit einem Zählwerk in Verbindung bringt, welches die ermittelten Gewichte fortlaufend addiert.
Der Wagebalken wird wieder losgelassen, sobald ein nächstfolgender Wagen e die Zunge / niederdrückt, schlägt in entsprechender Weise aus und wird alsdann wieder in dem Moment festgehalten, in welchem das letzte Rad gl des Wagens die Zunge / verläßt.
Soll die hier beschriebene Wage nur für einzelne Abwägungen dienen, so fällt die Zungenschiene/ nebst dem Hebelgestänge h i fort, und statt dessen kommt ein Tritt ν in Anwendung, welcher durch die Stange w an dem Hebel k befestigt ist. Solange nun die Wägung vor sich geht, muß der Tritt ν niedergedrückt werden, und er wird nur losgelassen, wenn man das Gewicht abzulesen wünscht. Alsdann senkt sich die Zugstange / und der damit verbundene Zeiger u, soweit es die Schere bezw. die Gewichtslage des Wagebalkens zuläßt.
Bei Bandtransporteuren wird in geeigneter Stellung mittels einer Exzenterscheibe, die mit einer Gleitrolle in Verbindung steht, ein Auf- und Niederdrücken der nach außen gelegten Zunge bewirkt, und auf das Hebelgestänge h i k übt diese Einrichtung denselben Einfluß in bezug auf die weitere Übersetzung und das Festhalten des Wagebalkens aus.
Die Bewegungen des Zeigers u lassen sich auch bequem auf ein Zählwerk übertragen, so daß dieses das gesamte über die Wage hinweggegangene Gewicht fortlaufend addiert.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche :
    ι. Neigungswage, namentlich für Transportvorrichtungen , wie Becherwerke, Transportbänder u. dgl., gekennzeichnet durch eine mit Kurvenflächen (s sl) besetzte Schere (0 o'J, die beim Schließen den Wagebalken (a) in der jeweiligen Gleichgewichtslage festklemmt und hierbei durch zwei mit den freien Enden der beiden Scherenglieder (0 o[j verbundene Gelenke (11 n1) eine einen Zeiger (u) tragende Stange (I) proportional der Last verschiebt.
  2. 2. Ausführungsform der Wage nach Anspruch ι für Becherwerke, dadurch gekennzeichnet, daß das Öffnen und Schließen der Schere (o O1J durch ein Hebelsystem (h i k I) und einen mit diesem
    verbundenen, unter Feder- oder Gewichtswirkung stehenden Hebel ff) erfolgt, der durch die Spurkränze der Becherwagenräder periodisch niedergedrückt und freigegeben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT158162D Active DE158162C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE158162C true DE158162C (de)

Family

ID=424372

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT158162D Active DE158162C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE158162C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE158162C (de)
DE227951C (de)
DE68543C (de) Laufgewichtswaage, insbesondere für Flüssigkeiten
DE625862C (de) Neigungswaage mit gleichmaessig geteilter Skala
DE16676C (de) Zeiger - Hebelwaage
DE452645C (de) Multiplikationseinrichtung
DE194966C (de)
DE172346C (de)
DE244275C (de)
DE247068C (de)
DE38918C (de) Preis- und Gewichtswaage
AT97495B (de) Gegengewichtswage mit mechanischer Gewichtseinstellung.
DE646426C (de) Waage mit Projektion der Tara-, Brutto- und Nettogewichte
DE90518C (de)
DE7218C (de) Einrichtungen an selbstregistrirenden Brückenwaagen
DE1549152B1 (de) Nachlaufende anzeigevorrichtung fuer projektionswaagen
DE839094C (de) Anzeigevorrichtung fuer Waagen
DE1549157B1 (de) Vorrichtung zum einstellen des grundpreises an einer waage mit nachlaufeinrichtung
DE263302C (de)
DE1011C (de) Mechanismus zur Verstellung der Achsen an Rollschlittschuhen
DE893412C (de) Vorrichtung zum Bewegungsantrieb eines Zaehlwerkes in Abhaengigkeit von der Auslenkung eines Waagebalkens, insbesondere einer Durchlaufwaage
DE314406C (de)
DE959413C (de) Foerderbandwaage
AT17559B (de) Registrierwage.
DE199117C (de)