DE158040C - - Google Patents

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DE158040C
DE158040C DENDAT158040D DE158040DA DE158040C DE 158040 C DE158040 C DE 158040C DE NDAT158040 D DENDAT158040 D DE NDAT158040D DE 158040D A DE158040D A DE 158040DA DE 158040 C DE158040 C DE 158040C
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piston
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coal
plunger
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/06Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus for shaft-type furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Kohlenfüllvorrichtung für Gaserzeuger. Der Antrieb derselben erfolgt in bekannter Weise durch eine Fliissigkeitssteuerung.
Auf den Zeichnungen zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Beschickungsvorrichtung und
Fig. 2 eine Oberansicht der Vorrichtung. Auf dem Fülloch des Gaserzeugers ist ein
ίο gußeiserner gleichachsiger Doppelzylinder a Ci1 angebracht, in dessen ringförmigem Hohlraum sich ein ringförmiger Kolben b mittels "vier Zugstangen auf- und abbewegen kann. Diese Stangen C1 C2 C3 C4 sind oberhalb in einem gleichzeitig als Belastungsgewicht dienenden Verbindungskreuz d befestigt und dieses ist mittels Kette, Leitrollen f fv Querstück g, Führungsstangen h H1 mit dem Tauchkolben i der Steuerungsvorrichtung verbunden. Über
ao dem Doppelzylinder α befindet sich der Fülltrichter k, dessen unterer Teil zu einem haubenförmigen Deckel k1 ausgebildet ist. Der mittels Hebels / zu bewegende hohlkegelförmige Deckel m ist so eingerichtet, daß er in seiner oberen Stellung den Boden für den Fülltrichter k bildet, bei seiner tiefsten Stellung das innere Rohr a{ des Doppelzylinders α oben abschließt. Hebel / trägt ein Gegengewicht, welches bei leerem Gefäß k den Hohlkegel m nach oben bewegt. An seinem äußeren Ende trägt Hebel Z einen mit zwei Kerben η K1 versehenen Kreisbogen, und er kann mittels des Klinkenhebels c in seiner höchsten wie tiefsten Stellung festgehalten werden. Der Klinkenhebel 0 wird durch einen am Gegengewichtshebel ρ des Steuerhahns q (Fig. ι und 2) sitzenden Daumen aus der Kerbe gedruckt, was ein Fallen bezw. Heben des Kegels zur Folge hat, und zwar geschieht dies bei der höchsten wie bei der tiefsten Stellung des Tauchkolbens mittels der auf der als Steuerstange dienenden Führungsstange h genau einstellbaren Ringe r T1 (Fig. 1). Befindet sich der Kegel in in der obersten Stellung, der Kolben b in der untersten Stellung und ist der Raum oberhalb des letzteren wie auch der Fülltrichter k mit Kohlen gefüllt, so arbeitet der Gaserzeuger in folgender Weise:
In der untersten Stellung des Kolbens ist der Wassereintrittskanal geöffnet. Der Tauchkolben i wird von dem eintretenden Wasser allmählich nach unten gedrückt und der Kolben b nach oben gezogen, und mit diesem werden die über dem Kolben liegenden Kohlen gehoben. Hierbei rollen die Kohlen durch den inneren Zylinder ^1 in den Gaserzeuger. Ist der Kolben b in der obersten Stellung und der Tauchkolben i in der untersten Stellung, so wird durch Umsteuern der Wasserzutritt geschlossen und die Klinke 0 gelöst. Jetzt drückt die in dem oberen Behälter befindliche Kohle den Kegel m nach unten auf den inneren Zylinder ar Der Klinkenhebel 0 greift in die untere Kerbe η (Fig. 1), und der Kegel m hält den inneren Zylinder so lange geschlossen, bis die Kohlen aus dem Trichter k in den äußeren Zylindermantel des Gefäßes a
gerollt sind. Nachdem nun das Druckwasser durch den gleichzeitig geöffneten Austrittskanal aus dem Druckzylinder geströmt ist, wird der Tauchkolben i durch das Gewicht des Kolbens b, der aufliegenden Kohlen, der Stangen c, bis C4 und des Kreuzstückes d nach oben gezogen, wobei der Kolben b wieder in die Anfangsstellung nach unten zurückkehrt. Gleichzeitig wird der Klinkenhebel / aus der unteren Kerbe η ausgelöst und greift in die obere Kerbe H1 ein. Dadurch wird der Kegel m in seiner oberen Lage gesichert und verschließt den Fülltrichter k. Ist der Tauchkolben i in seiner obersten Stellung, so steuert der Dreiweghahn q wieder um, der Wasseraustrittskanal wird geschlossen, der Wassereintrittskanal geöffnet und das Heben der in das Gefäß a gefallenen Kohlen beginnt von neuem, da ein Umsteuern des Hahnes q gleichzeitig auch die Klinke ο des Hebels / wieder löst.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Selbsttätige, mit Flüssigkeitssteuerung versehene Kohlenfüllvorrichtung für Gaserzeuger, dadurch gekennzeichnet, daß sich in dem Ringraum eines über dem Fülloch des Gaserzeugers angeordneten gleichachsigen Doppelzylinders (a aj ein Ringkolben (b) auf- und abbewegt, der mit dem Tauchkolben (ij des Steuerungszylinders verbunden ist, und daß ein durch die Last der aufliegenden Kohlen abwärts und durch ein Gegengewicht aufwärts bewegter kegelförmiger Deckel (m) in seiner unteren Stellung den inneren Zylinder (ax) und in seiner oberen Stellung den über letzterem befindlichen, auf den äußeren Zylinder (a) gesetzten Kohlentrichter (k) abschließt, wobei dieser Deckel in seinen Endstellungen durch eine von dem Tauchkolben (i) gesteuerte Vorrichtung festgehalten wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an einem Ende den Deckel (m) und an dem anderen Ende ein Gegengewicht tragende drehbare Hebel (I) an letzterem Ende einen Kreisbogen trägt, der mit Kerben (JIn1J für eine Klinke (0) versehen ist, durch die der Deckel in seinen Endstellungen gesichert und aus welchen die Klinke beim Umstellen des nach dem Steuerzylinder führenden Druckwasserhahnes herausgezogen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkolben (b), dessen obere Fläche kegelförmig vertieft ist, mittels der durch Öffnungen des Kohlentrichters geführten Zugstangen (C1 C2 C3 c±) des Verbindungskreuzes (d) und einer' über Leitrollen geführten Kette mit dem von Führungsstangen (h H1J getragenen Tauchkolben (i) des Zylinders derart verbunden ist, daß der Kolben (b) mit der auf ihm liegenden Kohle gehoben wird, wenn der Tauchkolben nach Einlaß des Druckwassers sich abwärts bewegt, wobei die Kohle in den inneren, nicht durch den Deckel (m) verschlossenen Innenzylinder (axj fällt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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