DE157362C - - Google Patents

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DE157362C
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Germany
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grinding
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rollers
polishing
roller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/10Single-purpose machines or devices
    • B24B7/12Single-purpose machines or devices for grinding travelling elongated stock, e.g. strip-shaped work

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

^(Hilmil· baa
Man hat bei Blechschleif- und Poliermaschinen bereits zylindrische Unteiiags- oder Druckwalzen für das zu bearbeitende Werkstück benutzt. Es handelte sich dabei aber immer um Blechschleif- und Poliermaschinen derjenigen Art, bei welchen die Polierscheibenbezw. Polierwalzenachse parallel zur Unterlagswalze und senkrecht über derselben angeordnet war.
ίο Bei Blechschleif- und Poliermaschinen mit schrägstehenden, achsial hin- und herbewegten Schleif- oder Polierwalzen, durch welche ein bedeutend feinerer, gleichmäßigerer Schliff bezw. eine glattere Politur der Blechoberfläche erzielt wird, wurde bisher nur immer eine ebene Platte als Unterlage ■ für das Werkstück verwendet. Diese Art der Unterlage schließt es aber aus, derartige Schleifmaschinen auch zum Schleifen bezw. Polieren von endlosen oder doch sehr langen Metallbändern zu verwenden.
Versuche haben nun ergeben, daß bei schmalen Blechstreifen, wie Metallbändern und dergl., auch eine Walze als Unterlage des Werkstücks trotz der schrägstehenden, achsial hin- und herbeweglichen Schleif- und Polierwalzen benutzbar ist, wenn die Achsen der schrägstehenden Schleif- und Polierwalzen symmetrisch zur Achse der Unterlagswalze angeordnet werden.
Diese Benutzung ist bei Ausbildung der Unterlagswalze als Hyperboloid selbst auf breitere Blechstreifen und Metallbänder sowie auch Blechtafeln anwendbar.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen Ausfüh rungsformen , und zwar in Fig. I und 3 in der Seitenansicht und in Fig. 2 und 4 in der Draufsicht schematisch dargestellt.
Es sind α und b die in bekannter Weise in rasche Umdrehung versetzten und dabei eine achsiale Hin- und Herbewegung erhaltenden Schleif- oder Polierwalzen, deren Achsen diejenige der als Unterlage für das Werkstück dienenden Walze c kreuzen. Das Werkstück d (Fig. 1) geht zwischen den Schleifwalzen α b und der Unterlagswalze c hindurch und kann dabei beispielsweise durch besonders angeordnete Druckwalzen e auf den Umfang der Unterlagswalze c gepreßt werden. Die \rorbewegung des Werkstücks und die übrige Einrichtung der Vorrichtung in baulicher Beziehung ist für das Wesentliche vorliegender Erfindung nebensächlich.
Die Unterlagswalze c bewegt sich mit derselben Geschwindigkeit, mit welcher der Vorschub des Werkstücks d erfolgt.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform dient, wie eingangs bemerkt, für schmale Metallbänder; für breitere Bänder erhält die Unterlagswalze, wie in den Fig. 3 und 4 ersichtlich, die Gestalt eines Hyperboloides, und die Walzen α und b berühren den Umfang dieser Walze in symmetrisch gelegenen, geraden Mantellinien, in deren Richtung sie auch achsial verschiebbar sind. Man erreicht hierdurch bei breiteren Flächen die Berührung der Schleifwalzen mit dem Blech in der ganzen Breite und damit ein gleichmäßiges Bearbeiten des Werkstücks.
Um nun bei Anwendung des Hyperboloides als Unterlagswalze nicht einen plötzlichen
Übergang des ebenen Werkstücks in die hyperboloidische Form zu erhalten, sind vor und hinter der Unterlagswalze c Leitwalzen e bezw. f für die Blechbahn angeordnet, die je nach ihrer Lage zu dem Werkstück entweder konvex oder konkav sind. In der Zeichnung ist das erstere der Fall, da dort die Blechbahn unter den Walzen e und f läuft. Die Pfeilhöhe des Krümmungsbogens
ίο der Walzen e und f ist etwa halb so groß als die der Unterlagswalze c. Hierdurch geht die Blechbahn allmählich in die Bogenform über, so daß Beschädigungen des Bleches durch Knicke und dergl. nicht vorkommen können.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    I. Blechschleif- und Poliermaschine mit schrägstehenden, achsial hin- und herbewegten Schleif- und Polierwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß als Unterlage für das zu bearbeitende Werkstück eine Walze dient, zu deren Achse diejenigen der Schleif- und Polierwalzen symmetrisch angeordnet sind.
  2. 2. Blechschleif- und Poliermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlagswalze als Hyperboloid ausgebildet ist und die Schleif- bezw. Polierwalzen diese Unterlagswalze in symmetrisch zueinander liegenden, geraden Mantellinien des Umdrehungshyperboloides berühren.
  3. 3. Ausführungsform der Blechschleifund Poliermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor und hinter der Unterlagswalze (c) konvexe oder konkave Leitwalzen (ef) für die Blechbahn (d) angeordnet sind, wobei die Pfeilhöhe des Krümmungsbogens dieser Walzen (e und^ etwa halb so groß ist wie diejenige der Unterlagswalze (c), um die Überführung des geraden Querschnittes der Blechbahn (d) in den gekrümmten allmählich zu bewirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135795B (de) * 1957-09-03 1962-08-30 Osborn Mfg Co Vorrichtung zum Buersten von Metallstreifen, -baendern od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135795B (de) * 1957-09-03 1962-08-30 Osborn Mfg Co Vorrichtung zum Buersten von Metallstreifen, -baendern od. dgl.

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