DE156809C - - Google Patents

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DE156809C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J25/00Actions or mechanisms not otherwise provided for
    • B41J25/24Case-shift mechanisms; Fount-change arrangements

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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Umstellvorrichtung an solchen Typenhebel-Schreibmaschinen, deren Umstellung vermittels einer Schalttaste in der Weise erfolgt, daß ein doppelarmiger Hebel, auf dessen Armen der Papierwagen einerseits und die Typenhebellagerplatte andererseits ruhen, gekippt wird, so daß beim Anschlag der Umstelltaste der Papierwagen gesenkt und die Typenhebellagerplatte gleichzeitig gehoben wird, jedoch nach Loslassen der Umstelltaste wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückkehrt. Bei solchen Maschinen ist es bisher nur möglich gewesen, mit 42 Tasten 84 Schriftzeichen zu schreiben, weil mehr als zwei Typen auf jeden Typenhebel bei der bisher verwendeten Umstellvorrichtung mit einfacher Umstellung sich nicht verwenden ließen. Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, die Leistungsfähigkeit von Typenhebel-Schreibmaschinen dieser Art dadurch zu erhöhen, daß auf jedem Typenhebel drei Typen angeordnet sind und zum Abdruck gebracht werden können, so daß die Schreibfähigkeit der Maschine ohne Vermehrung der Tasten und der Typenhebel um 42 Schriftzeichen erhöht wird. Dies wird dadurch erreicht, daß der Kipphebel, der einerseits den Schlitten, andererseits die Typenhebellagerplatte trägt, verlängert wird und einen größeren Schwingraum erhält, so daß der Hub desselben etwa zweimal so groß wird, als es bisher der Fall gewesen ist. Durch Zwischenschaltung eines beweglichen Ansatzes kann der Hebel in der Mitte seines Hubes arretiert w'erden, so daß man drei verschiedene Schreibstellungen erhält.
Die Erfindung ist durch Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 die Lage der Hebel in der Ruhestellung, in welcher das oberste Schriftzeichen der Typenhebel in der zum Abdruck geeigneten Stellung sich befindet; Fig. 2 zeigt die Lage der Typenhebel, in welcher durch Umstellung die zweite bezw. mittelste Type der Hebel in die zum Abdruck geeignete Lage gebracht ist; Fig. 3 zeigt die Lage der Typenhebel, in welcher das dritte Schriftzeichen bezw. die unterste Type der Typenhebel zum Abdruck bereit ist.
Auf der Achse α ist die gewöhnliche Umstelltaste b drehbar, gelagert, mit welcher vermittels Zugstange c und Arm d der den Schlitten g und die Typenhebellagerplatte / tragende Kipphebel e verbunden ist, so daß das Niederdrücken der Umstelltaste b den Hebel e kippt und folglich den an der Wand q vermittels Zapfen r schwingbar befestigten Schlitten g senkt und die Typenhebellagerplatte f hebt. Auf der Achse a ist ferner eine zweite Umstelltaste h drehbar gelagert, deren oberer Schenkel hl mit einem Stift i versehen ist, der sich an den oberen Schenkel b1 der. Taste b für gewöhnlich anlehnt, so daß ein Niederdrücken der Taste h den oberen Schenkel b1 der Taste b nach außen schiebt und hierdurch ebenfalls eine Umkippung des Hebels e bewirkt. Mit der Taste h ist eine Zugstange j gelenkig verbunden, deren anderes Ende mit einem an

Claims (1)

  1. der Lagerplatte s oder der Wandung der Maschine mittels Zapfen k drehbar befestigten Anschlag I gelenkig verbunden ist.
    Die Arbeitsweise der neuen Umstellvorrichtung ist folgende:
    In der in Fig. ι gezeigten Lage beschreibt das erste Schriftzeichen in die punktiert gezeichnete Bahn x. In Fig. 2 ist die Taste h niedergepreßt worden, wodurch aber unter Vermittelung des Stiftes i am Tastenhebel /21 die. Taste b ebenfalls niederbewegt, der Hebel e gekippt, die Typenhebellagerplatte f gehoben und der Schlitten g entsprechend gesenkt worden ist, so daß das zweite auf dem Typenhebel befindliche Zeichen η in die punktiert gezeichnete Bahn y eingeschaltet und das Zeichen in ausgeschaltet worden ist. Mit der Außenbewegung des oberen Schenkels h1 der Taste h wird die Zugstange j mitgezogen, und der Anschlag I wird unterhalb des unteren Endes des Kipphebels in die Bahn desselben gebracht, so daß letzterer in der Mitte seines Hubes angehalten wird.
    In der Lage von Fig. 3 wird zur Einschaltung des dritten Schriftzeichens 0 die Taste b benutzt, wobei die Taste h in ihrer Ruhelage bleibt. Da nun durch die Bewegung der Taste b die Taste h nicht mitgenommen und folglich der Anschlag / nicht in die Bahn des Kipphebelendes g'ebracht wird, so wird letzteres bis zu dem festen Anschlag ρ niedergezogen, die Typenhebellagerplatte f entsprechend gehoben und der Schlitten g entsprechend gesenkt. Dies bringt das dritte auf dem Typenhebel befindliche Zeichen 0 in die punktiert gezeichnete Bahn \. Nach Loslassen der Umstelltaste geht diese sowie der Schlitten und die Typenhebellagerplatte durch Federdruck in ihre ursprüngliche Lag'e zurück.
    Pate ν τ-Anspruch :
    Schreibmaschine mit gleichzeitiger Umstellung der Papierwagen-Laufschiene und des Typenhebel-Lagerträgers, die durch Kipphebel miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Typenhebel mit drei Typen versehen sind, deren mittlere dadurch in die zum Abdruck geeignete Stellung gebracht wird, daß die Umstellbewegung des Kipphebels in bekannter Weise durch einen mittels einer zweiten Umstelltaste in die Bahn des Kipphebels bewegten Anschlag begrenzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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