DE156201C - - Google Patents
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M17/00—Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
- H04M17/02—Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
- H04M17/026—Constructional features
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Computer Security & Cryptography (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisherigen Fernsprechstellen, deren Benutzung erst nach Einwurf einer den Verschluß
auslösenden Münze möglich^ist, haben den Nachteil, daß sie entweder das Bewegen
eines Schiebers von·'· .,Hand erfordern, oder
aber, daß dort, wo die gesamte Auslösung1
durch die Münze selbsttätig geschieht, der den Fernhörer haltende Hajsenhebel selbst verriegelt
wird, d. Ii: .mit der Verriegelungs- bezw.
ίο deren Auslösungsvorrichtung in solcher Verbindung
steht, daß nach Abnahme des Fernhörers ein Niederdrücken des Hebels und Wiederloslassen zum Aufmerksammachen des
Amtes unmöglich ist, weil durch dieses Niederdrücken sofort auch die Verriegelungsvorrichtung
in Wirkung tritt und den Hebel festlegt. Hierdurch ist aber für denselben Sprechenden die Benutzung der Fernsprechstelle
so lange unmöglich gemacht, bis er durch Einwurf eines weiteren Geldstückes eine
erneute Auslösung des Hebels hervorruft.
Diesen Nachteil zu beseitigen, ist der Zweck vorliegender Erfindung, der dadurch erreicht
wird, daß nicht der den Fernhörer haltende Hakenhebel, sondern der Fernhörer selbst in
angehängter Stellung verriegelt wird. Der Hörerhaken bleibt also bei abgenommenem
Fernhörer frei beweglich, d. h. von der Auslöse- bezw. Verriegelungsvorrichtung sunabhängig.
Dieses wird dadurch erreicht, daß die seitlich oder unterhalb der Bewegungsbahn des
Hörerhakens und frei von ihr sich bewegende Verriegelungsvorrichtung als schwingender,
einfacher Winkelhebel bezw. als drehbares Flügelrad ausgebildet wird, dessen Winkelraum
den Fernhörer aufnimmt und ihn bei der Schließlage mit dem Hörerhaken zusammen absperrt.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen die neue Verschluß- bezw. Auslösevorrichtung in
Fig. i, 2, 3 und 4 für den Fernhörer eines Bell-Fernsprechapparates und in Fig. 5 und 6
für den Fernhörer anderer Apparate bekannter Art.
Für Apparate des Beil-Systems, welche eine Gabel 2 mit Armen 2a zum Einhängen
des Fernhörers besitzen, besteht die Vorrichtung aus einem Kasten oder Gehäuse 4, das
den Verschlußmechanismus enthält.
Der Kasten 4 ist neben dem Fernsprechapparat so angebracht, daß die Arme 9 des in
einem Schlitz 7 der Vorderseite des Kastens ■gelagerten und sich drehenden Flügelrades 8
den in der Gabel 2 aufgehängten Hörer 3 umfassen. In dem Gehäuse 4 ist eine Verschlußklinke
10 so gelagert, daß der eine Arm 12 derselben in der Verschlußstellung mit
seinem bei 15 abgeschrägten Haken 13 in der Drehebene der Flügel 9 liegt und deren
Drehung im Sinne des Uhrzeigers verhindert, während der hintere Arm 11 der Klinke 10
die Einwurföffnung 6 abschließt. Wird durch
letztere eine Münze oder Marke eingeworfen, so fällt sie auf den Arm ii, und es hebt
sich der Arm 12 so weit (punktierte Linien in Fig. 2), bis ein dritter unterer Arm 14
der Klinke 10 unten gegen den Flügel 9 anstößt, so daß vorläufig ein Abfallen der Münze
■ von dem Arm 11 nicht stattfindet. Dieses erfolgt erst, wenn der Fernhörer abgenommen
wird; hierbei dreht sich das Flügelrad 8 unter dem gehobenen Verschlußarm 12 frei weg und
gibt den unteren Arm 14 der Klinke 10 frei, so daß das Geldstück abfallen kann, worauf
die Klinke 10 die in der Fig. 2 gezeichnete Ruhelage wieder einnimmt. Es kann nun
der Hörerhaken 2 beliebig auf- und niederbewegt werden, z. B. zu dem Zwecke, das Amt
aufmerksam zu machen, ohne daß eine Sperrung eintritt. Diese erfolgt erst, wenn der Hörer wieder eingehängt wird, indem dadurch
das Flügelrad so weit zurückgedreht wird, daß einer der Flügel 9, an dem abgeschrägten
Teil 15 des Hakens 13 angreifend, den Arm 12 etwas hebt, welcher nach dem
Vorbeigehen des Flügels wieder einfällt und den Haken 13 wieder in die in Fig. 1 gezeichneten
Weise sperrt. Die Flügel des Rades 8 sind so angeordnet, daß beim Einhängen des Fernhörers einer derselben stets
von dem Verschlußhaken 13 festgehalten wird, auch wenn das Rad durch Zufall gedreht werden
sollte, während der Fernhörer abgehängt ist.
Um den Fernhörer abnehmen zu können, ohne den Münzeneinwurf zu benutzen, ist,
wie an sich bekannt, eine elektromagnetische Auslösevorrichtung' vorgesehen, durch welche
ein Elektromagnet 16 erregt werden kann, dessen Anker 17 mit einem Arm 18 den unteren
Arm 14 der Klinke 10 hebt.
Dabei drückt die Seite des Armes 12, an der abgerundeten Kante 21 des wagerechten
Armes 20 einer Winkelfalle 19 vorbeistreifend, letztere seitlich, bis sie durch ihr Eigengewicht
wieder vorfällt und den Arm 12 in seiner oberen Lage festhält, auch wenn der Ankerhebel
18 ausgelöst ist. Der Fernhörer kann nun abgenommen werden, da sich das Flügelrad
8 frei drehen kann. Beim Wiedereinhängen des Fernhörers streift die Kante 23 eines der Radflügel 9 den aufrechten Arm 22
der Winkelfalle 19 und drückt diese zurück, so daß Arm 12 herabfällt und den Flügel
festhält.
Das Auslösen von solchen Fallklinken auf elektromagnetischem Wege ist zwar bereits
bekannt, jedoch nur in Anwendung bei solchen Verschlußvorrichtungen, bei denen der
Riegel mit dem Hebelhaken in Eingriff bleibt, so daß ein Niederdrücken des letzteren bei abgenommenem
Hörer, zwecks Aufmerksammachen des Amtes, stets zu einer unbeabsichtigten Verriegelung des Hebels führt. Man
muß in solchem Falle also erneut die elektromagnetische Auslösung in Betrieb setzen, um
sprechen zu können. Dieser Nachteil ist bei der elektromagnetischen Auslösevorrichtung
vorliegender Erfindung beseitigt.
Für Fernsprechapparate, deren Hebel keine Gabel, sondern einen Haken 24 (Fig. 5 und 6)
haben, in den der Femhörer mit einer Öse 25 eingehängt wird, kann folgende, durch Einwerfen
einer Münze oder Marke auslösbare Verschluß vorrichtung zweckmäßig angeordnet,
werden, die ebenfalls die freie Bewegung des Hebels bei abgenommenem. Fernhörer zuläßt.
Die in den Haken 24 eingehängte Öse 25 des Fernhörers wird durch eine gabelförmig
ausgebildete Fallvorrichtung 26 festgehalten, deren äußerer Arm 28 den Haken 24 mit einem
bei 37 umgebogenen Bügel 36 umfaßt, während der andere Arm 27 mit seiner Umbiegung
38 den Haken seitlich berührt. Auf der dem Gabelarm 27 und 28 gegenüberstehenden
Seite der Fallvorrichtung befindet sich ein Ansatz 29, der in einen Ausschnitt 30
des Armes 31 der Verschlußklinke 32 eingreift und bei der Drehung dieser Klinke entweder
mit dem Haken 33 oder 34 des Armes 31 in Angriff kommt. Der abgebogene Arm 35
der Klinke 32 liegt unter dem Einwurf, so daß eine auf diesen Arm fallende Münze oder
Marke ein Heben des Armes 31 bewirken muß, wobei der Haken 34 aus dem Weg des Ansatzes
29 und der Haken 33 in Eingriff mit diesem Ansatz kommt, so daß die eingeworfene
Münze zunächst nicht abfallen kann; dies geschieht erst, wenn die Fallvorrichtung 26 beim
Abnehmen des Fernhörers weiter gedreht und dann durch die Feder 26"' in ihrer oberen Stellung
(punktierte Linien Fig. 6) gehalten wird, in welcher die freie Bewegung des Hörerhakens
nicht gehindert ist. Beim Anhängen des Fernhörers muß der Arm 27 der Fallvorrichtung
notwendig gedreht werden, da die Umbiegung 38 dieses Armes das Ende des Einhängehakens 24 berührt und daher ein
direktes Anhängen der Öse des Empfängers verhindert.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Eine Vorrichtung zur Ermöglichung der freien Bewegung des Hörerhakens nach Abnahme des Fernhörers bei Fernsprechstellenverschlüs'sen mit selbsttätiger Auslösung durch Münzeneinwürf bezw. Elektromagnet, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einer von dem Geldstück bezw. dem Elektromagneten (16) beeinflußten Fallklinke (10 bezw. 32) und einem Flügelrad (8,9) bezw. Winkelhebel (27,28) bestehende Sperrvorrichtung durch das Auf-und Niedergehen des Hakenhebels (2 bezw. 24) bei abgenommenem Hörer nicht beeinflußt wird.
- 2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten des eletromagnetisch gehobenen Klinkenarmes (12) eine beim Hochgehen des Klinkenarmes (12) seitlich gedrückte Winkelfalle (19) dient, welche nach dem Vorbeigehen des Armes (12) infolge ihres Eigengewichtes wieder herabfällt und den Arm (12) an seinem Zurückkehren in die Ruhelage so lange verhindert, bis die Winkelfalle beim Anhängen des Fernhörers durch die Arme des Flügelrades ausgelöst wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE156201C true DE156201C (de) |
Family
ID=422603
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT156201D Active DE156201C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE156201C (de) |
-
0
- DE DENDAT156201D patent/DE156201C/de active Active
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