DE156101C - - Google Patents
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- DE156101C DE156101C DENDAT156101D DE156101DA DE156101C DE 156101 C DE156101 C DE 156101C DE NDAT156101 D DENDAT156101 D DE NDAT156101D DE 156101D A DE156101D A DE 156101DA DE 156101 C DE156101 C DE 156101C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L27/00—Modulated-carrier systems
- H04L27/02—Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
- H04L27/04—Modulator circuits; Transmitter circuits
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Near-Field Transmission Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 21 «.
Anstatt, wie bisher, durch Schließen und Unterbrechen des Sendestromkreises Zeichen
auszusenden, soll gemäß der vorliegenden Erfindung ein ununterbrochener Strom von
Wellen erzeugt und der Charakter dieser Wellen, ohne ihren Zusammenhang zu unterbrechen,
geändert werden. So ist auch bereits von Tesia vorgeschlagen worden, in der
Weise drahtlos zu telegraphieren, daß eine
ίο Reihe von Entladungen erzeugt wird, und
die Zeichen nicht durch Unterbrechung der Reihe der Schwingungen, sondern durch Änderung der elektrischen Konstante des den
Luftleiter erregenden Schwingungskreises gebildet werden. Tesia ändert die Eigerischwingungszahl
des den Luftleiter erregenden Schwingungskreises, d. h. des primären geschlossenen Kondensatorkreises.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein ähnliches
System der drahtlosen Telegraphie, bei welchem im Gegensatze hierzu die Oszillationsperiode
des Luftleiters der Sendestation geändert wird, und zwar in der Weise, daß ein oder mehrere Kontakte mit dem Luftleiter
in Berührung gebracht werden. Durch Verlegung der Änderung in den Luftleiter brauchen nur viel schwächere Strömungen
geregelt zu werden als im anderen Falle.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens
dargestellt. t
Der Luftleiter 1 von beliebiger Bauart und Anordnung ist mit einem Ende der Induktionsspule
2 oder eines sonstigen geeigneten Erzeugers verbunden. Ein Schalter 3 ist in dem die Batterie enthaltenden. Hauptstromkreise
angeordnet und gestattet eine dauernde Einschaltung des mit Selbstunterbrecher versehenen
Induktoriums. Die Abstimmungsvorrichtung besteht hier aus mehreren par- allelen, ein Gitter bildenden Drähten oder
Metallstreifen 5 mit mehreren beweglichen Kontakten 6, die die Drähte paarweise verbinden.
Diesen Kontakten ist die Form von in Federarmen 6 lose gelagerten, am Umfange
genuteten Röllchen gegeben. Die Arme 6 sind durch Stangen 8 an die einstellbaren
Stücke 9 des Deckels eines Kastens 7 befestigt, der mit Öl gefüllt ist und in dem die Drähte etwa 5 Zoll hoch von
Öl bedeckt werden. Diese Vorrichtung gestattet die gleichmäßige Verteilung der Kapazität
und Selbstinduktanz, so daß reine Sinuswellen, wie solche zur Erzeugung guter Resonanz
erforderlich sind, erhalten werden. Hierzu ist es erforderlich, daß das Verhältnis
von Kapazität zu Induktanz pro Längeneinheit für alle Teile des Sendeleiters, möglichst
konstant ist, und hierin unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand wesentlich von
anderen Systemen, wo Spulen zur Veränderung der Induktanz bei einem gegebenen Widerstände benutzt werden.
Das Verstimmen läßt sich mittels der Taste 4 bewirken, deren Finger 10 beim
Niederdrücken der Taste- sich gegen einen der Drähte 5 . anlegt. Die Taste ist mit der
Erde verbunden. Liegt der Finger gegen
einen der. Drähte an, so wird ein Nebenschlußstromkreis
um einen Teil des Gitters gebildet. Dieses System ist besonders für die Zeichenübertragung nach mehreren auf verschiedene
Wellenlängen abgestimmten Empfangsstationen geeignet, da bei Benutzung einer Reihe, von Fingern io in solcher Anordnung,
daß sie mit einem oder mehreren Drähten des Gitters nacheinander in Kontakt kommen, mehr oder weniger Kapazität und
Selbstinduktanz in Nebenschluß geschaltet werden. Zur Erzielung einer guten Abstimmung
wird man die Kontaktpunkte der Finger mit den Drähten in beträchtlicher Entfernung voneinander halten, daher die
Finger so anordnen, daß jeder mit einem besonderen Drahte des Gitters Kontakt macht,
und zwar einer nach dem andern, wie aus der Zeichnung ersichtlich wird.
Da die Finger 10 mit. dem Abstimmgitter
nacheinander Kontakt machen, so läßt sich natürlich auch jede Empfangsstation entsprechend
einer der Längen des Sendestromkreises,
wie solche durch den Kontaktpunkt der Finger mit dem Gitterdrahte bestimmt werden, abstimmen; im Falle, daß die Empfangsstation
gestört wird, kann man die Abstimmung des Empfangsleiters derart ändern, daß sie der einen oder anderen Wirkungslänge
des Sendestromkreises entspricht. Beispielsweise angenommen, die Station A
telegraphiert nach der Station B, so kann letztere den Empfangsleiter auf irgend eine
Wirkungs- oder Arbeitslänge des Sendeleiters,
wie solche durch den Kontaktpunkt eines Fingers mit einem. Gitterdrahte bestimmt
wird, abstimmen, z. B. auf die durch den Finger io" bestimmte Länge, und dann die
Zeichen empfangen. Stört nun während des Empfangens auf B eine dritte Station C, die
Kenntnis von der Abstimmung zwischen A und B besitzt, und vereitelt das Empfangen
auf B, so braucht B den Empfangsleiter nur auf eine andere Arbeitslänge des Sendeleiters
in A einzustellen, beispielsweise auf die durch den Finger ioc bestimmte Länge. Wie ersichtlich
ist, werden bei jedem Tastenniedergange alle Finger nacheinander mit ihren zugehörigen
Drähten in Kontakt gebracht, so daß die resultierenden Wirkungen der einander folgenden Arbeit von vier unabhängigen
Sendeleitern von verschiedener Arbeitslänge und daher verschiedener Abstimmung entsprechen.
Claims (2)
1. System der drahtlosen Telegraphie, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder
mehrere Kontakte (10) mit einem oder mehreren in den Luftleiter eingeschalteten
parallelen Leitern (5) in solcher Art in Berührung gebracht werden, daß die Eigenschwingungszahl des Luftleiters geändert
wird.
2. Ausführungsform des Systems der drahtlosen Telegraphie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung" der Eigenschwingungszahl des Luftleiters
schrittweise erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE156101C true DE156101C (de) |
Family
ID=422515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT156101D Active DE156101C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE156101C (de) |
-
0
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