DE341237C - - Google Patents

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DE341237C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/23Reproducing arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
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Description

Bei solchen Verfahren zum Fernübertragen von Schrift, in denen die Schrift an der Empfangsstation mittels elektrischer Funken aufgenommen wird, die ein Stück Papier durchschlagen, eine lichtempfindliche Schicht beeinflussen o. dgl., besteht eine der. hauptsächlichsten Schwierigkeiten darin, Stromimpulse von hinreichender Stärke und Spannung zu schaffen, um auf große Abstände hinreichend große Funken erzeugen zu können.
Gemäß vorliegender Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß diejenige Stromquelle, die die Fernleitung speist, dauernd mit dieser und mit dem Empfangsapparat durch eine Übertragerspule in Verbindung steht, während die Seriderapparate derart eingerichtet sind, daß in sie ein kleiner Teil der von der Stromquelle geleisteten Energie mit Ausnahme derjenigen Zeitpunkte, in denen ein Stromimpuls zu übertragen ist, in einem Nebenschluß ableiten.
Die von der Stromquelle gelieferte Energie ist gleichzeitig derart abgemessen, daß, wenn nur ein Teil derselben vom Nebenschluß absorbiert wird, der übrigbleibende Teil nicht genügt, um an der Empfangsstation Funken herzustellen, während, sobald dieser Nebenschlußkreis einen Augenblick unterbrochen wird, die volle Energie übertragen wird, die genügt, um die notwendigen Funken zu erzeugen. Dies hat den Vorteil, daß die Zeichen durch Steuern eines kleinen Teiles der von dem Generator gelieferten Energie übertragen werden.
Die Ableitung eines Teiles der Energie am Senderapparate kann in an sich bekannter Weise erzielt werden, beispielsweise dadurch, daß ein in den Nebenschlußkreis eingeschalteter Stift, eine Nadel o. dgl. über einen leitenden Zylinder oder einen ähnlichen Teil streift, der isolierende Schriftzeichen o. dgl. trägt, derart, daß der Nebenschluß unterbrochen wird jedesmal, wenn die Nadel einen Teil eines Schriftzeichens passiert. Die Größe des Übergangswiderstandes zwischen Kontaktstift und Zylinder ist maßgebend für die Stärke des Nebenschlußstromes.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, eine Wechselstromdynamo anzuordnen, welche die Stromimpulse für die Empfangsstation an der Empfangsstation selbst herstellt, wobei der Nebenschluß an der Senderstation über die Fernleitung hergestellt wird.
Eine Ausführungsform der Anordnung ist auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht.
Es wird Wechselstrom aus einer Wechselstrommaschine g in verhältnismäßig kleiner Periodenzahl benutzt, der dauernd über einen Transformator t auf die Leitung I übertragen wird. Ist nun der Kbntaktstift k des Kopiertelegraphen in metallischer Verbindung mit der Walze ze/, so wird die Primärwicklung des Transformators t teilweise kurzgeschlossen, und es fließt in der Fernleitung I ein verhältnismäßig schwacher Strom, der nicht hinreichend stark ist, um den Empfangsapparat zu beeinflussen. Kommt dagegen der Kontaktstift k über einen isolierenden Strich der Walze w, so wird der Nebenschluß aufgehoben, und der Strom in der Leitung? wird dadurch so viel verstärkt, daß der Empfangsapparat anspricht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kopiertelegraph zur Fernübertragung von Schriftzeichen u. dgl. mittels durch eine Übertragerspule hochgespannter Ströme, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis der Senderd3mamo (g) parallel zur Primärspule des Übertragers (i) ein die mit isolierenden Schriftzeichen usw. bedeckte Metallwalze (w) und den Abnehmerkontaktstift (k) enthaltender Stromkreis gelegt ist, so daß durch Einschalten und Unterbrechen des Neben-Schlusses beim Gleiten des Kontaktstiftes über die Geberwalze die an die Fernleitung und den Empfänger abgegebene Energie den zu übertragenden Zeichen entsprechend gesteuert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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