DE155501C - - Google Patents

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DE155501C
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scissors
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DENDAT155501D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
    • E05F11/08Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with longitudinally-moving bars guided, e.g. by pivoted links, in or on the frame
    • E05F11/12Mechanisms by which the bar shifts the wing
    • E05F11/24Mechanisms by which the bar shifts the wing shifting the wing by pivotally-connected members (moving) in a plane parallel to the pivot axis of the wing

Landscapes

  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Abliegende Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Öffnen und Schließen von Oberlichtfenstern mit einer durch Hebel- und Zugstange bewegten Hebelschere und einem durch die Zugstange hin- und herbewegten, mittels \;erbindungstange an der Schere angreifenden und gleichzeitig als An- und Abdrückvorrichtung dienenden Riegel und besteht darin, daß eine eigenartige Schlitzführung für den Bolzen der Verbindungsstange an der Riegelstange angeordnet ist, und ersterer mit Hilfe einer besonderen am Fenstergewände angeordneten Vorrichtung zwangläufig in der Schlitzführung am Riegel entsprechend geführt wird, so daß die Wirkung des Verschlusses sicher und kräftig ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung, welche eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes darstellt, zeigt
Fig. ι eine Obera.nsicht der Vorrichtung bei geschlossenem Fenster,
Fig. 2 die gleiche Ansicht in größerem Maßstabe bei der Stellung der Vorrichtung unmittelbar vor der Verriegelung bezw. nach der Entriegelung,
Fig. 3 eine Vorderansicht von Fig. 2 und
Fig. 4 die Stellung der Vorrichtung bei vollständig geöffnetem Fenster.
Die Bewegungsvorrichtung besteht im wesentlichen aus der Schere e und der vermittels der Schubstange d und des Gelenkes c durch eine .Handschubstange hin- und herbewegten : Riegelstange h, die mittels An-und Abdrücklascheh y % entsprechende Zapfen k am Fensterflügel F in bekannter Weise beeinflußt.
Zwischen Schere und Riegel ist eine Verbindungsstange ί angeordnet, die abweichend von bekannten Einrichtungen mit einem Stift oder Bolzen / in einem Winkelschlitz η ρ eines Ansatzes χ am Riegel h entsprechend geführt wird. Der Schlitzteil η besitzt eine parallel zum Fenstergewände verlaufende Verlängerung p, die für die Ver- und Entriegelungswirkung des Riegels h den erforderlichen längeren Weg gewährt.
Die Riegelstange h ist in einem am Fenstergewände R befestigten Gehäuse s geführt, dessen obere und untere Platte vordere Führungsflächen r, sowie Vorsprünge q besitzen, welche gemeinsam zum Fenstergewände hinführende, gebogene Schlitze u bilden. Diese Schlitze in Verbindung mit den Vorsprüngen q sowie den Führungsfiächen r dienen dazu, dem Stift / des mit der Schere verbundenen Gliedes t eine sichere, zwangläufige Führung in dem Winkelschlitz η ρ zu geben und dadurch die Gesamtwirkung der Verschluß vorrichtung sicher und kräftig zu gestalten, d. h. vor allem einen stets sicheren Einfluß durch
die Riegelgreifer y % auf die Fensterzapfen k auch bei schweren oder verzogenen Fensterflügeln auszuüben.'
Die Wirkung ist folgende:
Bei geschlossenem. Fenster, gemäß Fig. i, befindet sich der Stift f des mit der Schere verbundenen Gliedes t im hinteren Ende der Verlängerung ρ des Winkelschlitzes η ρ und wird dort durch die Ansätze q bezw. die
to Schlitze u des Gehäuses s gesichert. Beim Öffnen des Fensters, wobei die Riegelstange h in der in Fig. ι angegebenen Pfeilrichtung verschoben wird, bewegt sich zunächst nur letztere, während das Glied t bezw. die Schere e von dieser Bewegung unberührt bleiben, indem der Schlitzteil ρ an dem Stift/ des Gliedes t frei entlanggleitet. Währenddessen findet die Entriegelung des Fensters statt. Sobald dann der Stift f an den gebogenen Teil η des Schlitzes gelangt, gleitet er bei weiterer Verschiebung der Riegelstange in diesen hinein und tritt zugleich aus den von den Ansätzen q und den Führungsfiächen r des Gehäuses s gebildeten Schlitzen u heraus (Fig. 2), so daß er an das vordere Ende des Schlitzteiles n, sowie vor die Führungsflächen r des Gehäuses s zu liegen kommt. Dadurch ist dann die Verbindung zwischen Riegel und Schere hergestellt, so
daß das Fenster beim weiteren Verschieben der Riegelstange in der Pfeilrichtung vollständig geöffnet wird (siehe Fig. 4).
Beim Schließen des Fensters findet derselbe Vorgang in umgekehrter Weise statt. Der Stift/ des Gliedes t der Schere gleitet zunächst an den Führungsflächen r des Gehäuses s entlang, bis er mit den vorderen Ansätzen q desselben in Berührung kommt. Mit Hilfe derselben wird er sodann in die Schlitze u des Gehäuses s und gleichzeitig längs des Schlitzteiles η geführt, wobei die Verriegelungswirkung der Riegelstange beginnt und gleichzeitig das festere Anziehen des Fensterflügels durch gemeinsamen Druck des Riegels und der Schere ohne nachteiligen Einfluß auf letztere bewirkt wird. Darauf gleitet der Schlitz ρ an dem in dem Schlitz u befindlichen Stift / entlang, bis er wieder die Ruhestellung Fig. 1 einnimmt. Hierbei findet dann in bekannter Weise die vollständige Verriegelung des Fensters durch die Andrücker der Laschen y \ statt.
Sowohl beim öffnen als auch beim Schließen ermöglicht der Schlitzteil η der Riegelschlitzführung das Ver- und Entriegeln des Fensters und das gleichzeitige, festere An- und Abdrücken desselben. Der Schlitzteil ρ der beschriebenen Ausführung dient nur dazu, die Zapfen k des Fensterflügels in bekannter Weise ohne jeden Einfluß auf die Schere in vollkommener Weise zu verriegeln. Um nun die sichere Führung des Stiftes f des Verbindungsgliedes t in der Schlitzführung η ρ, bezw. von dem einen Schlitzteil in den anderen, durchaus sicher zu gestalten, ist das Gehäuses mit den beschriebenen Führungen qii r für den Stift / angeordnet, welche den letzteren derart zwangläufig führen und mit der Schlitzführung η ρ zusammenwirken, daß der Stift / in jedem Falle die zur sicheren Wirküng der Verschluß vorrichtung notwendigen Bewegungen ausführen muß.
Die Art der Bildung der Führungen qur am Fensterrahmen R kann beliebig sein, und in dieser Beziehung ist die gezeichnete Ausführungsform nur ein Beispiel. Ebenso kann die äußere Form des Ansatzes χ an der Riegelstange h bezw. das Mittel zur Bildung der Riegelschlitzführung jedes geeignete sein. Endlich kann die \^erbindung des Führungs-Stiftes oder Bolzens / mit der Schere in jeder beliebigen, geeigneten Weise ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Fenstern mit einer durch Hebel und Zugstange bewegten Schließvorrichtung und einem durch die Zugstange hin- und herbewegten, mittels Verbindungsstange an der Schere angreifenden, gleichzeitig als An- und Abdrückvorrichtung dienenden Riegel, dadurch gekennzeichnet, daß eine an der Schere angelenkte Kuppelstange t mit einem Stift oder Bolzen (f) in eine mit dem Riegel (h) starr verbundene Schlitzführung eingreift, die aus einem gebogenen Teil (n) und einer an denselben sich winklig ansetzenden, zum Fenstergewände (R) parallel verlaufenden Verlängerung (p) besteht, wobei der Stift · oder Bolzen (f) mittels am Fenstergewände vorhandener, entsprechend gebogener Anschläge (q) in Verbindung mit durch diese und geradlinige Fortsätze (r) der den Anschlägen (q) gegenüberstehenden Führungsflächen gebildeten schrägen, gekrümmten Schlitzen (ic) zwangläufig entsprechend bewegt und beim vollständigen Öffnen bezw. beim Schließen des Fensters (F) an den Fortsätzen (r) geführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087044B (de) * 1957-04-10 1960-08-11 Ver Baubeschlag Gretsch Co Beschlag fuer wahlweise um eine seitliche lotrechte Achse schwenkbare oder um eine untere waagerechte Achse kippbare Fluegel von Fenstern, Tueren od. dgl.
DE1185502B (de) * 1957-06-22 1965-01-14 Wilhelm Weber Ausstellvorrichtung fuer einen um eine waagerechte Achse kippbaren oder um eine lotrechte Achse schwenkbaren Oberlichtfluegel

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087044B (de) * 1957-04-10 1960-08-11 Ver Baubeschlag Gretsch Co Beschlag fuer wahlweise um eine seitliche lotrechte Achse schwenkbare oder um eine untere waagerechte Achse kippbare Fluegel von Fenstern, Tueren od. dgl.
DE1185502B (de) * 1957-06-22 1965-01-14 Wilhelm Weber Ausstellvorrichtung fuer einen um eine waagerechte Achse kippbaren oder um eine lotrechte Achse schwenkbaren Oberlichtfluegel

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