DE15533C - Turbinen-Flüssigkeitsmesser - Google Patents

Turbinen-Flüssigkeitsmesser

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DE15533C
DE15533C DENDAT15533D DE15533DA DE15533C DE 15533 C DE15533 C DE 15533C DE NDAT15533 D DENDAT15533 D DE NDAT15533D DE 15533D A DE15533D A DE 15533DA DE 15533 C DE15533 C DE 15533C
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DE
Germany
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turbine
liquid
ring
channel
working space
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DENDAT15533D
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W. GERMUTZ in Wien
Publication of DE15533C publication Critical patent/DE15533C/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/06Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with tangential admission
    • G01F1/07Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with tangential admission with mechanical coupling to the indicating device

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: .Instrumente.
Der Apparat besteht aus einem cylindrischen Qehäuse A, das auf der einen Seite den Einlaufkanal B und den Schlammkästen C mit einem aus gelochtem Blech angefertigten Sieb D, auf der anderen, dem Schlammkasten gegenüberliegenden Seite die theilweise zur Wiedervereinigung des Stromes nach erfolgter Messung, hauptsächlich aber zur Vertheilung und Aufhebung der in den Leitungen stets vorkommenden, auf die Turbine schädlich einwirkenden Rückschläge bestimmte Kammer E mit dem Auslaufkanal F hat.
Im Innern des Gehäuses A, in dem sogenannten Arbeitsraum des Apparates sind zwei Ringansätze α und b angegossen, in die ein Ring G eingelöthet ist, wodurch um diesen Ring ein mit der Einströmung und dem Schlammkasten in Verbindung stehender Ringkanal c gebildet wird. Durch das Einlöthen des Ringes G findet einmal ohne besondere genaue Bearbeitung der Dichtungsfläche zwischen a b G und zweitens ohne besondere Vorrichtung zum Niederhalten des Ringes G ein vollständiger Abschlufs des im Gehäuse A durch den Ring G gebildeten Ringkanals c von dem eigentlichen Arbeitsraum sicher und vollkommen statt.
Von dem Ringkanal c führt eine Anzahl schief durch die Wandung des Ringes G gebohrter Löcher, deren Gesammtquerschnitt dem Durchflufscaliber des Apparates gleich ist, in den Arbeitsraum, was im Schnitt C-D der beiliegenden Zeichnung ersichtlich gemacht ist.
In dem Arbeitsraum des Apparates ist an einer Welle d eine Turbine H aus Hartgummi (Vulcanit) in Form eines Scheibenrades, von dessen breiterem Spurkranz · viereckige Flügel radial abstehen, in der Art angebracht, dafs die Mittellinie der Scheibe mit dem Mittel der in den Ring G gebohrten Löcher zusammenfällt. Unter der Turbine H ist eine Schraube J, deren Kopf nicht nur das untere Lager der Hauptwelle d bildet, sondern auch die in dem unteren Theil des Arbeitsraumes nöthigen Stauchflügel zum Angufs hat. Oberhalb der Turbine H ist der Arbeitsraum durch eine Platte K begrenzt, an welche die oberhalb der Turbine nöthigen Stauchflügel angegossen sind. Ueber der Platte K befindet sich eine Kappe L eingeschraubt, welche die von der Hauptwelle bis zur Stopfbüchsenwelle e in Eingriff stehenden, der schädlichen Oxydation der Metallräder wegen aus Hartgummi (Vulcanit) gefertigten Transmissionsräder aufnimmt.
Die Stopfbüchse besteht aus einer in die obere Wandung der Kappe L eingeschraubten, ihrer Länge nach durchbohrten Hartgummioder Messingschraube /. Die Bohrung dieser Hartgummi- oder Messingschraube ist an der Kopfseite, welche nach unten zu stehen kommt, konisch eingesenkt, und diese Einsenkung schliefst ein genau eingeschliffener gewöhnlicher Ventilkegel aus Packfong, welcher nach oben und nach unten in die Stopfbüchsenwelle e ausläuft und durch eine Packfongfeder emporgehalten wird.
Das eigentliche Zählwerk, das oben auf der Kappe L angeschraubt ist und durch die Stopfbüchse trocken gehalten wird, ist ein gewöhnliches Zahnräderwerk, dessen Wellen zu einander im Stollenverhältnifs des decadischen Zahlensystems stehen. Jede der Zählwerkswellen trägt ein mit zehn Ziffern beschriebenes, je

Claims (6)

durch einen in der Zeigerplatte vorhandenen Ausschnitt sichtbares Zifferblatt, wobei zu bemerken ist, dafs die Stopfbüchsenwelle e, gleichzeitig als Zählwerkswelle dienend, nach rechts zurückgreift und die Zehntel ihrer Tourenzahl registrirt, gleichzeitig aber auch durch die ihr nach links zunächststehende Welle das Zehnfache ihrer Tourenzahl anzeigt. Bedeckt ist das Zählwerk mittelst einer mit einem Glasboden versehenen Staubkappe. Die Function des Apparates ist folgende: Es tritt die zu messende Flüssigkeit durch den Einlaufkanal B, den Schlammkasten C und das Sieb D in den den Ring G umgebenden Ringkanal c ein, strömt von da ab durch die in den Ring G gebohrten schiefen Löcher in den Arbeitsraum des Apparates, bewegt sich hier, da die Löcher alle eine und dieselbe Richtung haben, im Wirbel und überträgt die Drehung, die Turbinenflügel fassend, auf die Turbine H. Nach dieser Arbeit theilt sich die Strömung nach oben und unten, vertheilt sich über und unter der Turbine gleichmäfsig, entlastet dieselbe selbstthätig und vollständig, entweicht aus dem Arbeitsraum durch die über und unter dem Ringkanal c angebrachten Abflüsse in die Kammer E und gelangt von da durch den Auslaufkanal F in die Wasserleitung. Die Drehungen der Turbine H stehen im richtigen Verhältnifs · zum Durcbflufsquantum der Flüssigkeit, und es registrirt sich demnach in dem Zählwerk des Apparates das durch den Apparat gegangene Flüssigkeitsquantum. Paten τ-Ansprüche:
1. Die Einlöthung eines mit den nöthigen Löchern versehenen Ringes G zur sicheren Abdichtung des Ringkanales c vom Arbeitsraum.
2. Die gleichzeitige Verwendung der unteren Lagerschraube zur Stauchung der Flüssigkeit als Flügelschraube J.
3. Die Flügelplatte K mit ihren Stauchflügeln als gleichzeitige Begrenzung des Arbeitsraumes.
4. Die Theilung des Stromes der Flüssigkeit nach der Arbeit und die hierdurch erzielte selbsttätige und vollständige Entlastung der Turbine.
5. Die doppelte, oberhalb und unterhalb der Turbine angebrachte Ausströmung der Flüssigkeit.
6. Die dem Schlammkasten gegenüberliegende, zur Wiedervereinigung des Flüssigkeitsstromes, wesentlich aber zum Schutz der Turbine gegen vorkommende Rückschläge dienende Kammer.
Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
DENDAT15533D Turbinen-Flüssigkeitsmesser Active DE15533C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3247376A1 (de) * 1982-12-22 1984-07-05 Wassermesserfabrik Andrae Gmbh + Co, 7250 Leonberg Durchflussmengenzaehler fuer fluessigkeiten

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3247376A1 (de) * 1982-12-22 1984-07-05 Wassermesserfabrik Andrae Gmbh + Co, 7250 Leonberg Durchflussmengenzaehler fuer fluessigkeiten
US4512201A (en) * 1982-12-22 1985-04-23 Wassermesserfabrik Andrae Gmbh & Co. Flow volumeter for liquids

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