DE844667C - Wasserzaehler mit axial und radial beaufschlagtem Messrad - Google Patents

Wasserzaehler mit axial und radial beaufschlagtem Messrad

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DE844667C
DE844667C DES22449A DES0022449A DE844667C DE 844667 C DE844667 C DE 844667C DE S22449 A DES22449 A DE S22449A DE S0022449 A DES0022449 A DE S0022449A DE 844667 C DE844667 C DE 844667C
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DE
Germany
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measuring wheel
water meter
axially
water
meter
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DES22449A
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English (en)
Inventor
Rudolf Dipl-Ing Soeding
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F7/00Volume-flow measuring devices with two or more measuring ranges; Compound meters
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/06Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with tangential admission
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/10Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with axial admission

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Gegenstand der erfindung ist ein Wasserzähler, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßrad zwei Flügelsyswme hat, von denen das eine axial, das andere radial heaufschlagt wird. Dabei wird die Wasserführung zu den einzelnen Systemen durch eine Drosselklappe geregelt.
  • Es sind bereits Wasserzähler bekannt, welche zwei getrennte Zähleinrichtungen haben, von denen die eine axial, die andere radial beaufschlagte Flügelsysteme aufweisen. Fließen nur geringe Wasser mengen durch einen derartigen Zähler, so wird, gesteuert durch eine Drosselvorrichtung, wie Kugel, Rückschlagklappe od. dgl., der Flüssigkeitsstrom dem kleineren, radial beaufschlagten Zähler zugeleitet. Dieser ist meistens außerhalb des größeren Zählers an den Zu- und Ableitungsrohren befestigt.
  • Fließt eine größere Wassermenge durch den Zähler, so wird durch den größeren Differentia!druck die Drosselvorrichtung geöffnet, und das Wasser durchströmt den größeren Zähler, dessen Flügelsystem axial beaufschlagt wird. Diese Ausführung setzt erhel>lich bauliche Maßnahmen voraus, und es ergeben sich außerdem höhere Druckverluste.
  • Bei dem Gegenstand der Erfindung fallen diese Nachteile fort. Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, befindet sich in dem Zählergehäuse ein Einsatzgehäuse I, in welchem die Drosselklappe 2 angeordnet ist. Diese besteht aus elastischem Material. Das Meßrad 3 hat zwei Flügelsysteme, welche übereinander angeordnet sind. Das untere (unten im Sinne der Zeichnung) hat propellerartige Flügel, welche axial beaufschlagt werden. Das obere (oben im Sinne der Zeichnung) hat schaufelartige Flügel (mit oder ohne Krümmung), beispielsweise nach Art eines Pelton-Schaufelrades. Diese werden durch den Wasserstrom axial beaufschlagt. Von dem Meßrad 3 führt eine Welle zu dem Triebrad 4, welches in das erste Rad des Zählwerks eingreift, das in dem Zählwerkbecher 5 untergebracht ist. Von der Eintrittseite her führt der Strömungskanal 6 tangential zu dem oberen Flügelsystem des Meßrades 3.
  • Wird an der Entnahmeseite des Zählers eine kleine Wassermenge entnommen, so genügt der geringe Differentialdruck nicht, um die elastische Drosselklappe 2 durchzubiegen. Das Wasser fließt dann ausschließlich durch den Strömungskanal 6 gegen die Flügel des oberen Flügelsystems und versetzt das Meßrad 3 in Drehung. Über die Triebwelle und das Triebrad 4 wird das Zählwerk angetrieben', so daß sich eine laufende Summierung der durchgelaufenen Menge ergibt. Da der Strömungskanal 6 einen kleinen Querschnitt hat, entsteht auch bei sehr kleinen Durchflußmengen vor den Flügeln des oberen Systems ein Freistrahl mit genügend großer Wassergeschwindigkeit, um die Reibung des Zählwerkes zu überwinden. Dabei ist noch zu bedenken, daß das erzeugte Drehmoment groß ist, weil dei Freistrahl den Flügelkran.z an seiner Peripherie be aufschlagt, so daß ein langer Hebelarm wirksam wird. Der Zähler bekommt durch diese Konstruktion eine hohe Anlaufempfindlichkeit und damit einen sehr kleinen unteren Genauigkeitswert. Auch bei sehr geringen Durchlaufmengen ergibt sich eine hohe Meßgenauigkeit.
  • Sobald an der Entnahmeseite des Zählers eine größere Wassermenge entnommen wird, vergrößert sich der Differentialdruck und die Drosselscheibe 2 biegt sich durch. Sie formt den Wasserstrahl so, daß sich dieser in Form eines Glockenmantels gegen das untere Flügelsystem bewegt und somit eine äußerst günstige Beaufschlagung des Meßrades 3 in axialer Richtung erwirkt. Da sich über diesem Meßrad reichlich bemessene Ausströmungsquerschnitte be finden, kann auch eine größere Durchflußmenge den Zähler ohne große Reibungsverluste durchfließen.
  • Dabei werden durch das Zählwerk auch entsprechend größere Durchflußwerte summierend angezeigt.
  • Ein Wasserzähler gemäß vorliegender Erfindung hat einen großen Meßbereich. Die kleinen Durchflußmengen werden durch radial beaufschlagte Flügelsysteme gemessen. Dabei ergibt sich ein günstiger unterer Genauigkeitswert. Die großen Durchflußmengen werden durch axial beaufschlagte Flügelsysteme gemessen, wobei durch die Formung des Flüssigkeitsstrahles gute strömungstechnische Voraussetzungen geschaffen werden. Da beide Systeme ein gemeinsames Meßrad bilden, ergeben sich geringste Reibungsverluste und eine äußerst einfache Bauart. Alle Einbauten sind bei der Reparatur oder bei einer Prüfung leicht aus dem Gehäuse herauszunehmen und wieder einzubauen.
  • PATENTANSPROCHE: I. Wasserzähler, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßrad (3) aus zwei F lügelsystemen besteht, von denen das eine zur axialen Beaufschlagung propellerartige Flügel hat oder solche nach Art der Francis-Turbinenschaufeln, während das andere zur radialen 13eaufschlagung ebene oder hecherförmige hat und nach der Art der Freistrahlturbinenschaufeln.

Claims (1)

  1. 2. Wasserzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Wasserführung vor dem Meßrad (3) in einem zylindrischen Einsatzstück (I) eine Drosselklappe (2) angeordnet ist.
    3. Wasserzähler nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Meßrades (3) durch das Haltestück der Drosselklappe getragen wird.
    4. Wasserzähler nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die L>rosselklappe (2) frei schwingend ausgebildet ist, so daß eine Durchbiegung in zwei entgegengesetzten Durchflußrichtungen möglich ist.
DES22449A 1951-03-22 1951-03-22 Wasserzaehler mit axial und radial beaufschlagtem Messrad Expired DE844667C (de)

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DE844667C true DE844667C (de) 1952-07-24

Family

ID=7476922

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DE (1) DE844667C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITMI20092292A1 (it) * 2009-12-23 2011-06-24 Rpe Srl Dispositivo contatore di portata per un liquido

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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ITMI20092292A1 (it) * 2009-12-23 2011-06-24 Rpe Srl Dispositivo contatore di portata per un liquido

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