DE658587C - Schleudervergaser - Google Patents

Schleudervergaser

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DE658587C
DE658587C DEK124389D DEK0124389D DE658587C DE 658587 C DE658587 C DE 658587C DE K124389 D DEK124389 D DE K124389D DE K0124389 D DEK0124389 D DE K0124389D DE 658587 C DE658587 C DE 658587C
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DE
Germany
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carburetor
centrifugal
fuel
wheel
valve
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DEK124389D
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JULIUS HERMANN KLEMT
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JULIUS HERMANN KLEMT
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M17/00Carburettors having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of preceding main groups F02M1/00 - F02M15/00
    • F02M17/16Carburettors having continuously-rotating bodies, e.g. surface carburettors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Schleudervergaser Es ist bereits seit längerer Zeit und öfters vorgeschlagen worden, Zerstäuber- und Vergaserapparate mit Schleuderrädern zu betreiben; aber alle diese Vorschläge haben zu keiner praktisch brauchbaren Lösung geführt, weil das Wesen des Turbovergasers bisher weder physikalisch noch technisch erkannt wurde.
  • Physikalisch hat der Kreiselvergaser vor dem Strahldüsenvergaser den Vorteil, daß sich die Brennstoffmenge bei wechselnder Luftgeschwindigkeit proportional der durchstreichenden Luftmenge ändert. Der Kreiselvergaser muß also, was bisher nie klar erkannt wurde, wie ein Durchflußmengenmesser für die durchstreichende Verbrennungsluft gebaut sein, damit sich die Fliehkraft stets im Ouadrat der Luftmenge ändert. Andererseits muß die Fliehkraft als die auf die Brennstoffflüssigkeit wirkende Beschleunigung in ihrer Unterdruck erzeugenden Wirkung bis zur Regulierdüse ungestört rückwirken, da sich nach T o r i c e 11i (i6.14) nur so ihre Austrittsgeschwindigkeit (und somit die Brennstoffmenge) proportional der Wurzel der auf die Flüssigkeit wirkenden Beschleunigung ändert. Bei Sicherung dieser physikalischen Grundsätze eriibrigt sich am Kreiselvergaser also jede Korrekturvorrichtung, während andererseits die Möglichkeit gegeben ist, durch eine einzige Regulierschraube das Gemisch zu steuern, d. h. jede beliebige Gemischzusammensetzung für das ganze Drehzahlbereich mit einem einzigen Handgriff einzustellen. Die konstruktive Erfüllung dieser Forderung zeigt sofort, daß man mit sehr hohen Drehzahlen arbeiten muß, so daß also das Kreiselvergaserproblem mit der Lagerfrage beginnt. Gerade die Lagerfrage ist aber bei den bisher gemachten Vorschlägen, Vergaser mit Schleuderrädern zu betreiben, nicht einwandfrei gelöst worden.
  • Entsprechend den oben aufgestellten theoretischen Forderungen erübrigt es sich zunächst, die Vorschläge zu erwähnen, bei denen der durch die Fliehkraft entstehende Unterdruck sich- nicht bis zur Regulierdüse fortpflanzt. Weiterhin scheiden auch alle Vorschläge aus, bei denen die Kreiselmasse nicht auf ein Minimum reduziert ist, da durch die Kreiselträgheit das Verhältnis von Luftgeschwindigkeit und Kreiselgeschwindigkeit gestört wird. Schließlich scheiden alle Vorschläge mit Spitzenlagerung aus, da hier eine einwandfreie Brennstoffzufuhr zum Kreisel nicht möglich ist. Außerdem ist die Spitzenlagerung den auftretendenAxialdrücken nicht gewachsen. Der Axialdruck ist aber unverineidlich, da alle Laufräder mit zu weiten Schlitzen oder gar Propellerflügeln bei geringer Luftgeschwindigkeit, z. B. Motorleerlauf, nicht mitlaufen.
  • Es bleibt als annähernd brauchbar ein Vorschlag, die Kreiselwelle als Hohlwelle auf einen zum Zwecke des Brennstoffdurchflusses durchbohrten Zapfen zu setzen. Die Propellerflügel dieser Bauart sind zwar unbrauchbar und auch die Ausbildung der Schleuderkanäle nicht vollkommen, jedoch ergibt die lange Zapfenlagerung eine zweckentsprechende Dichtung, außerdem wird der Axialdruck abgefangen, wenn auch in einer bei dieser.:: Drehzahlen unmöglichen Kugellageruttg;@ (Kugellagerung scheidet deswegen beim Kfe selvergaser aus, weil die Kugeln bei Benzin-: schinierung rasch und unter großem Geräusch innerhalb weniger Stunden ablaufen, mit Öl aber nicht geschmiert werden können, da hierdurch eine zu große Bremswirkung entsteht.) Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es nun, die Radachse auf der Lufteintrittsseite in einem Halslager zu führen und mit einer Bohrung sowie mit einem den Brennstoffzufluß zu dieser Bohrung freigebenden Ventil zu versehen, auf der anderen Seite aber gegen eine Feder äbzustützen.
  • Dabei sei erwähnt, daß die Axialbewegung eines Schleuderrades an sich bekannt ist. Auch wurde vorgeschlagen, diese Axialbewegung zur Betätigung eines Brennstoffventils zu benutzen, und zwar vermittels eines auf der verschiebbaren Achse angeordneten Kegels, der das quer zu diesem liegende Brennstoffventil durch einen auf dem Kegel schleifenden Stift steuert. Bei diesem Vorschlage tritt der Brennstoff nicht durch das Schleuderrad aus und wird auch nicht durch die Fliehkraft angesogen, sondern er fließt aus einem seitlichen Ventil auf eine der doppelseitig gelagerten Schleuderradwelle aufsitzende, mit dem Kegel verbundene Schleuderscheibe.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der neuen Anordnung. Das Schleuderrad wird gebildet aus der Achse 6, welche das zwischen den beiden Preßscheiben io vermittels der Mutter 7 festgehaltene Flügelblech 9 trägt. Die Schleuderkanäle befinden sich im Blech 9. Die Achse des Schleuderrades wird nur einseitig, und zwar in der dem Gehäusedeck-C1 2 eingepreßten Buchse 5 geführt; auf der anderen Seite tanzt das Rad kreiselartig auf dem pilzförmigen Gegenteller 21, welcher vermittels der Druckfeder 22 abgefedert ist. Im Ruhezustand drückt die Feder 22 die Achse des Schleuderrades gegen die Ventilkugel q.. Hierdurch wird sowohl der Weg des Kraftstoffes in die hohle Achse 6 hinein als auch gleichzeitig aus der Züflußleitung über die Regulierschraube 15 heraus abgeschlossen. Beim Anlaufen des Motors wird das Schleuderrad unter Zusammendrückung der Feder 22 angesaugt, es bewegt sich einige Millimeter mit in Richtung des Luftstromes, wodurch das Ventil 4 geöffnet wird. Beim Schließen eler Drosselklappe 29 wird die Achse von der Feder wieder angehoben und schließt das Kugelventil selbsttätig. Am Federteller2i befindet sich die ` Zugvorrichtung 24., um zum Zwecke des Startens den Vergaser bei Stillstand zum Überlaufen zu bringen. Die Teile i i sind Leitbleche, welche außerdem den Zweck der Luftreinigung haben. Sie setzen die in den Vergaser eintretende Luft in schraubenförmige Bewegung, wodurch in bekannter Weise eine Schleuderreinigung der Luft erzielt wird. Der Schmutzfang für diese Luftreinigung befindet sich hinter dem Schauglas 2ö, welches zu diesem Zwecke unter Zusammendrückung der Druckfeder i9 verschiebbar angeordnet ist. Das Sieb 25 ist mir als weitere Sicherheit vorgesehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vergaser, bei welchem ein vom Ansaugeluftstrom angetriebenes Schaufelrad und ein mit diesem verbundenes Schleuderrad in Umdrehung versetzt werden, welches den Brennstoff in die an dieseln vorbeistreichende Luft schleudert und bei welchem das Schleuderrad axial entgegen einer Federkraft verstellt und entsprechend der Verstellung ein Brennstoffventil gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Radachse auf der Lufteintrittsseite in einem Halslager geführt und mit einer Bohrung sowie mit einem den Brennstoffzufluß zu dieser Bohrung freigebenden Ventil versehen ist, während sie auf der anderen Seite der Feder abgestützt ist. -
  2. 2. Vergaser nach Anspruch i mit einem Leitrad vor dem Laufrad, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusewand zwischen den beiden Rädern unterbrochen ist und die Unterbrechung zu einem Staubsammelbehälter führt.
  3. 3. Vergaser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Umgrenzungswand des Staubsammelraumes aus durchsichtigem Material besteht.
DEK124389D 1932-02-25 1932-02-25 Schleudervergaser Expired DE658587C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE394405D BE394405A (de) 1932-02-25
DEK124389D DE658587C (de) 1932-02-25 1932-02-25 Schleudervergaser
DEK125782D DE674718C (de) 1932-02-25 1932-06-08 Schleudervergaser

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK124389D DE658587C (de) 1932-02-25 1932-02-25 Schleudervergaser

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE658587C true DE658587C (de) 1938-04-06

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ID=7245604

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DEK124389D Expired DE658587C (de) 1932-02-25 1932-02-25 Schleudervergaser

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BE (1) BE394405A (de)
DE (1) DE658587C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2418342A1 (fr) * 1978-02-22 1979-09-21 Bosch Gmbh Robert Dispositif de preparation de melange pour un moteur a combustion interne

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2418342A1 (fr) * 1978-02-22 1979-09-21 Bosch Gmbh Robert Dispositif de preparation de melange pour un moteur a combustion interne

Also Published As

Publication number Publication date
BE394405A (de) 1933-02-16

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