DE155258C - - Google Patents

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DE155258C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screen Printers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
KLASSE
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung des Rähmchens am Drucktiegel, vermöge deren das Rähmchen in genauer und zuverlässiger Weise dem jeweiligen Verhältnis entsprechend eingestellt werden kann.
Die vorliegende Anordnung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine in der Pfeilrichtung X gesehene ίο hintere Ansicht der Anordnung.
Die Rähmchenfinger α sind mit der Rähmchenschiene b in der gebräuchlichen Weise, z. B. mittels Schraubenmuttern und Schraubenbolzen c, deren Köpfe in einer Aussparung der Schiene b liegen, verbunden. Die Schiene b ist drehbar in den Seitenstüc.ken d gelagert, welche beiderseits an dem Tiegel A befestigt sind. Die Zapfen e, auf welchen die Rähmchenschiene gelagert ist, sind exzentrische Fortsetzungen des Zapfens f, welche durch in seitlichen Aussparungen der Seitenstücke d vorgesehene Verschraubungen g festgehalten werden.
Durch einfaches Drehen der Zapfen/ kann man die Lage der Finger zwecks Einsteilens derselben auf verschiedene Preßplatten bezw.
Papierbogenstärken nach außen und innen zu bequem verändern.
An der Rähmchenschiene b ist ein Arm h angeordnet und in diesem eine Führungsrinne i vorgesehen, in welcher eine auf dem im Gestell B befestigten Zapfen k exzentrisch sitzende Rolle m läuft. Die Ausbildung der Führungsrinne ist von dem unteren Ende bis zu dem Punkte y derart, daß, wenn der Tiegel nach innen oder außen schwingt, die Finger α gezwungen sind, sich stets in eine annähernd senkrechte Lage einzustellen. Diese Art der Einstellung ist sicher und gestattet, bei dem Ausschwingen den größtmöglichen Raum für das Einlegen und Herausnehmen der Blätter herbeizuführen.
Über den Punkty hinaus ist die Führungsrinne i derart willkürlich gebogen, daß hierdurch der Übergang der schwingenden Bewegung des Tiegels in eine gleitende Bewegung oder umgekehrt nicht behindert wird. So kann beispielsweise der Teil der Führungsrinne von dem Punkte \ (Fig. 1) bis zum äußersten Ende gerade, also senkrecht zur Tiegeldruckfläche, ausgebildet sein. Dreht man den Zapfen k z. B. mittels eines in den Einschnitt ρ eingeführten geeigneten Werkzeuges und legt diese Stellung mittels der Druckschraube s fest, so kann man je nach dem Grade der Verstellung des Zapfens k jeden gewünschten Grad der Anpressung der Rähmchenfinger gegen die Fläche des Druckbogens oder Tiegels herbeiführen. Diese Pressung wird während der Gleitbewegung des Tiegels völlig gleichmäßig gewahrt, ein Vorteil, der bei der Anwendung von Federn und Gelenken nicht erreicht würde.
Der Arm h ist mit der Rähmchenschiene b durch die Achse r verbunden, welche fest in dem Arm h und frei beweglich in Ansätzen der Schiene b oder umgekehrt angeordnet ist. Eine Feder q ist mit diesen Teilen derart verbunden, daß sie im Ruhezustande, d. h. ohne Spannung, ein Anliegen des Schienenansatzes ν gegen den Armvorsprung w bewirkt. Auf diese Weise ist es möglich, die
Finger α, wenn der Tiegel seine äußerste Lage (Fig. ι punktiert) einnimmt, auf den Tiegel gegen die Spannung der Feder niederzudrücken. Man kann so ihre Stellung in bezug auf die Druckfläche der Blätter in bequemer und genauer Weise regeln.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche :
    ίο I. Anordnung des Rähmchens am
    Drucktiegel von Tiegeldruckpressen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rähmchenfinger (a) tragende Schiene (b) auf exzentrischen Verlängerungen (e) und Zapfen (f) derart gelagert ist, daß durch entsprechendes Drehen der Zapfen die Lage der Finger (a) zu der Tiegelfläche beliebig geändert werden kann.
  2. 2. Anordnung des Rähmchens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schiene (b) mittels eines mit geeignet gestalteter Führungsrinne (i) versehenen Armes (h) auf, einer exzentrisch auf dem Zapfen (k) sitzenden Rolle fm) derart führt, daß durch entsprechendes Umstellen des Zapfens (k) jeder gewünschte Grad der Anpressung der auf der Rähmchenschiene (b) sitzenden Finger gegen die Tiegelfläche herbeigeführt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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