DE112683C - - Google Patents

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DE112683C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/40Softening or making skins or leather supple, e.g. by staking, boarding, or crippling machines, by dry mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Druckveränderungsvorrichtung für die Werkzeuge von Lederbearbeitungsmaschinen nach dem Patent 100615. Die bisher bekannten Druckveränderungsvorrichtungen für Lederbearbeitungsmaschinen hatten den Nachtheil, dafs zur Veränderung des Druckes der Drehpunkt des einen Werkzeughalters verlegt werden mufste, wobei sich sehr leicht dieser Drehpunkt durch den Druck, der bei den betreffenden Maschinen während ihrer Thätigkeit auf den verstellten Werkzeughalter ausgeübt wird, in seine Anfangsstellung verschob. Hierdurch sowohl als auch aus dem Grunde, dafs man die Druckveränderungsvorrichtung nur an einem Werkzeughalter anbrachte, konnte eine Verstärkung des Druckes der Werkzeuge auf das Leder nur in geringem Mafse und sehr unbestimmt vorgenommen werden.
Um nun bei einer Maschine nach dem Patent 10061 5 eine sicher wirkende Druckveränderungsvorrichtung zu erhalten, werden die Kniehebel ϋ, welche an den um feste Drehpunkte schwingbaren Werkzeughaltern Cö C8 befestigt sind und an deren Drehzapfen E die das Zusammendrücken der Werkzeughalter bewirkende Stange .B4 angreift, drehbar auf einem excentrischen Theil des Drehzapfens E so angebracht, dafs durch Drehung des letzteren der senkrechte Abstand zwischen den Mittellinien der Gelenkverbindungen der Kniehebel und Werkzeughalter und der Mittellinie des Drehzapfens E kleiner wird. Wenn dann durch die Stange B* die sich in ihrer Ausschlaggröfse stets gleichbleibende Schwingung der Werkzeughalter ausgeführt wird, so werden die Werkzeuge dichter zusammengebracht, ohne dafs hierbei irgend welche Drehwirkung auf den Zapfen E ausgeübt werden könnte.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Endansicht und Fig. 3 den Grundrifs der Maschine, während die Fig. 3 und 4 Einzelheiten derselben darstellen.
Die Maschine ist im Wesentlichen derjenigen des obenerwähnten Patentes gleich. Es sind die mit Werkzeugen C C12 bezw. C9 C10 versehenen Arme C6 Cs an dem Gleitblock C5 drehbar gelagert und werden in bekannter Weise mittelst des auf der Welle Bs aufgekeilten Schwungrades B7, der Stangen 51I?4, sowie der Excenterverbindung B3BsB6 hin- und herbewegt, um bei der Auswärtsbewegung geöffnet und bei dem Rückgang zur Bearbeitung der Häute oder Felle geschlossen zu werden. Der Gleitblock C5 bewegt sich in den Führungen C4, und zwar geschieht die Hin- und Herbewegung durch -die Pleuel-, stange B1, während das Oeffnen und Schliefsen der Arme durch die an dem Zapfen E angreifende, in der Länge verstellbare Stange J54 in bekannter Weise bewirkt wird.
Der Hebel E1, der an seinem unteren Ende eine Rolle E2 trägt, die beim Hin- und Her-

Claims (1)

  1. bewegen des Gleitblockes C5 auf einem senkrecht verstellbaren Tisch Z)4 läuft, ist an einem im Auge der Hebelstange J34 drehbar gelagerten Zapfen E befestigt. Dieser Zapfen E ist mit einem excentrisch zu ihm versetzten Zapfen F (Fig. 4 und 5) fest verbunden, der in einem Stück F1 einer unter Federdruck F2 stehenden und im Gleitblock C5 horizontal geführten Stange Bla drehbar angeordnet ist. An dem Block F1 ist ferner ein Kniegelenk B15 angelenkt, das zur Bethätigung der Druckarme C6C* dient. Wird der Hebel E1 aus der Stellung der Fig. 4 in die in Fig. 5 veranschaulichte Stellung gehoben, so nehmen die Zapfen E und F die Stellung ein, wie die punktirt gezeichnete Linie in Fig. 5 veranschaulicht. Infolge dessen wird die Stange Bu) nach hinten gedrückt, die Feder F'2 zusammengedrückt und die Arme Cβ Cs einander genähert. Wird der Tisch Z)4 wieder gesenkt, so senkt sich ebenfalls der Hebel F,1, dessen Rolle E'2 durch den Druck der Feder F2 in Berührung mit dem Tisch D* bleibt, und die Arme Ca C& gehen wieder etwas aus einander. Die Druckstärke der Arme ist. von der Verstellung des Tisches D4 abhängig. Die Verstellung des Tisches Z)* in senkrechter Richtung geschieht vermittelst seiner keilförmigen Untersätze Z)5, mit welchen die verstellbaren Keile Z)3 Z)3 zusammenwirken. Letztere sind auf einem verschiebbaren Schlitten -D2 befestigt, welcher durch das Segment Z)fl.und Hebelverbindung D10 Z)11 hin- und hergeschoben werden kann. Wird beispielsweise der Schlitten D2 nach aufsen (Fig. 1) geschoben, so hebt sich der Tisch Z)4, dreht dabei den Hebel E1, wodurch die Arme C6 C8 fester angezogen werden und ein schärferes Bearbeiten der Häute durch die Werkzeuge bewirken. Das Segment Z)9 ist an seiner Peripherie mit abgerundeten Ausschnitten versehen, so dafs dasselbe vermittelst des Knies oder des Beins des Arbeiters bethätigt werden kann, so dafs die Hände desselben nicht in Anspruch genommen werden. Der Hebel JD11 wird bei D12 mit dem Schlitten D2 verbunden, während der Tisch JD4 mittelst nach unten ragender, durch Schlitze des Maschinengestells hindurchgehender Zapfen Z)" an einer Längsbewegung verhindert wird.
    Pa tent-Α n'spruch:
    Eine Maschine zum Weichmachen von Leder der in dem Patent 100615 gekennzeichneten Art, bei welcher ein genau regelbarer Druck auf das Leder dadurch ausgeübt wird, dafs die Winkelstellung der beiden Werkzeughalterarme C β C 8 durch die Drehung des auf einem excentrischen Theil die an den Armen C6 Ca angelenkten Kniehebel (Bli) tragenden Zapfens (E) geändert wird, an welchem die die Werkzeuge bethätigende Stange (B*) angreift und ein zur Drehung des Zapfens dienender Hebel (E1) befestigt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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