DE239778C - - Google Patents

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DE239778C
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press arm
brake
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arm
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/11Machines or apparatus for cutting or milling leather or hides
    • C14B2700/113Cutting presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239778 KLASSE 28 ö. GRUPPE
V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. August 1910 ab.
An den bekannten Maschinen zum Ausstanzen von Leder und ähnlichen weichen Stoffen mit über den Preßtisch in einer zur Tischfläche parallelen Ebene schwenkbarem Preßarm sind bereits Bremsvorrichtungen vorgesehen, die verhindern sollen, daß der Preßarm über die gewählte Arbeitsstellung hinausschwingt. Zum Ein- und Ausrücken des Bremsgetriebes dient bei diesen Maschinen eine
ίο selbsttätig wirkende Einrichtung.
Gemäß der Erfindung wird die Bremsvorrichtung von dem Handgriff gesteuert, der in üblicher Weise zum Schwenken des Preßarmes benutzt wird. Die Bremsvorrichtung befindet sich für gewöhnlich in wirksames Lage, wenn aber der Handgriff bewegt wird, um den Preßarm in die Arbeitsstellung zu bringen, so wird zunächst die Bremsung ausgelöst, so daß die Schwenkung des Preßarmes in die gewünschte Lage ohne weiteres möglich ist. Beim Erreichen der Arbeitslage des Preßarmes wird der Handgriff stillgehalten, und die Bremsung tritt sofort wieder ein. Es kann dann in gewöhnlicher Weise mittels des gleichen Handgriffes die Maschine eingerückt werden, während die Bremsvorrichtung wirksam ist. Dadurch wird die Handhabung der Presse wesentlich erleichtert.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. ι ist eine Seitenansicht der Maschine, Fig. 2 ein Grundriß derselben, teilweise im Schnitt, Fig. 3 eine Einzeldarstellung.
Der Preßtisch oder Stanzklotz 2 ruht auf dem Träger 4, der am Maschinengestell angeschraubt ist. Die in den Lagern 8 und 10 des Maschinengestelles dreh- und verschiebbar angeordnete Säule 12 trägt den Preßarm 14. Sobald die Riemenscheibe 20 mit der Treibwelle 22 gekuppelt wird, bringt letztere durch eine Exzenterverbindung eine Abwärtsbewegung der Säule 12 mit dem Preßarm 14 hervor. ^ .
Die Bremsvorrichtung besteht aus einem gespaltenen Ring 24, der mit der Säule 12 verbunden ist und gegen einen Bremszylinder 26 gepreßt werden kann. Letzterer hat eine hintere Verlängerung 28, die in einer senkrechten Führung 27 eines Teiles 29 des Maschinengestells gleitbar ist. Der Bremsring 24 wird im Bremszylinder 26 durch eine Muffe 30 gehalten, die mit der Säule 12 durch eine Feder 32 und eine Nut 34 in der Säule verbunden ist. Die Muffe 30 macht die Drehbewegungen und die senkrechten Bewegungen der Säule niit. Die Muffe 30 ist an ihrem unteren Ende mit einem Flansch 36 versehen, auf dem der Bremsring 24 aufliegt. Der Bremsring dreht sich mit der Muffe und der Säule, da ein Vorsprung 38 an einem mit dem Flansch der Muffe fest verbundenen Körper 40 in eine Nut 42 des Bremsringes 24 eintritt.

Claims (5)

  1. Ein Ring 43 ist auf das obere Ende der Muffe 30 geschraubt und verhindert eine senkrechte Bewegung des Bremszylinders 26 gegen die Säule 12. Der Bremsring 24 wird für gewohnlich gespreizt erhalten, indem eine Schraubenspindel 44, die in den Bremsring an einer Seite des Spaltes eingeschraubt ist und an der anderen Seite sich gegen eine Druckfläche des Ringes stützt, durch einen Arm 46 und eine Feder 48 in solcher Richtung gedreht wird, daß der Bremsring gespreizt ist. Mit dem unteren Ende des Armes 46 ist ein Drücker 50 gelenkig verbunden, der in einem Vorsprung 52 des Flansches 36 wagerecht geführt ist. Durch Zurückbewegen des Drückers 50 wird die Bremse gelöst.
    Die Lösung der Bremse wird durch folgende Einrichtung hervorgebracht:
    Die Maschine wird durch den Hebel 54 eingerückt, der um den Zapfen 56 schwingbar ist und durch eine Stange 58 mit der Ausrückvorrichtung 60 verbunden ist. Das vordere Ende des Hebels ist als Ring ausgebildet, der die Säule 12 umfaßt und an den der Einrückhebel 62 angeschlossen ist, der sich mit dem Preßarm 14 bewegt. Die Schwenkung des Preßarmes wird durch den Handgriff 64 hervorgebracht, der um den Zapfen 66 drehbar ist, der am Preßarm angebracht ist und zugleich den Einrückhebel 62 führt. Die Fußplatte 68 des Handgriffes 64 besitzt zwei Schlitze 70,72, die konzentrisch zum Stift 66 liegen. Diese Schlitze 70, 72 nehmen Stifte 74, 76 auf, die an dem abgeflachten Vorderteil des Einrückhebels 62 vorgesehen sind. Mit dem hinteren Ende der Fußplatte 68 ist eine Lenkstange 78 gelenkig verbunden, deren anderes Ende durch den Zapfen 80 mit einem Hebel 82 verbunden ist. Der letztere ist durch einen Zapfen 84 mit dem Ansatz 86 des Hebels 54 gelenkig verbunden und dient zur Bewegung des Drückers 50. Eine Feder 88 hält die Platte 68 und den Handgriff 64 für gewöhnlich in ihrer Mittellage. Eine Einstellung der Säule 12 in ihrer Längsrichtung durch das Handrad 92 bleibt ohne Einfluß auf die Möglichkeit der Verschiebung des Drückers 50 durch den Hebel 82, da letzterer mit einer entsprechend langen Druckfläche versehen ist.
    Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende :
    Der Arbeiter legt das Werkstück 18 auf den Tisch 2 und setzt das Stanzeisen 16 auf die ausgewählte Hautstelle, während der Preßa-rrn 14 beiseite geschwenkt ist. Der Preßarm 14 wird in dieser Lage unbeweglich gehalten, weil die Bremse eine Schwenkbewegung des Armes nicht zuläßt. Der Handgriff 64 befindet sich in seiner Mittelstellung. Nunmehr ergreift der Arbeiter den Handgriff 64, um den Preßarm 14 in die wirksame Lage über das Stanzeisen zu schwenken. Da die seitliche Bewegung des Preßarmes durch die Bremsvorrichtung gehemmt wird, tritt eine Drehung der Fußplatte 68 um den Stift 66 ein. Die Richtung dieser Drehung hängt davon ab, ob der Preßarm 14 nach der rechten oder linken Seite geschwenkt werden muß. Eine Drehung der Platte 68 in dereinen oder anderen Richtung zieht die Stange 78 vorwärts, so daß das obere Ende des Hebels 82 sich gegen den Drücker 50 bewegt. Durch das Zurückschieben dieses Drückers wird die Spreizschraube 44 in solcher Richtung gedreht, daß der Ring 24 sich zusammenzieht und außer Eingriff mit dem Bremszylinder 26 kommt. Nunmehr kann der Preßarm 14 sich frei bewegen, wobei der Einrückhebel 62 mitgenommen wird und in die Arbeitsstellung über das Stanzmesser kommt. Hier angelangt, wird der Arbeiter gewöhnlich die Bewegung des Handgriffes unterbrechen und ihn durch die Feder 88 in die Mittellage bringen lassen, wodurch die Feder 48 die Bremse wieder in Eingriff bringt und die Bewegung des Preßarmes unterbricht. Nunmehr drückt der Arbeiter den Handgriff 64 nieder, wodurch die Maschine, wie gewöhnlich, eingerückt wird.
    Die Bremse kommt also zur Einwirkung auf die Säule 12, ehe die Einrückvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, so daß eine senkrechte Abwärtsbewegung des Preßarmes eintritt. Wenn der Arbeiter den Preßarm nach dem Stanzen zurückschwenkt, wird zunächst durch den Handgriff 64 die Bremse gelöst, bis der Preßarm beiseite geschwenkt ist. Beim Loslassen des Handgriffes verhindert die Bremse eine weitere Bewegung des Preßarmes, selbst wenn die Schwenkbewegung mit großer Geschwindigkeit vorgenommen worden ist.
    Der Arbeiter braucht also, wenn er den Preßarm in die Arbeitslage geschwenkt hat, nur den Handgriff loszulassen, um die Bremse zur Einwirkung zu bringen. Diese Einrichtung ist bei denjenigen Maschinen zum Ausstanzen von Leder erwünscht, bei denen das Einrücken der Maschine durch einen Fußtritt oder einen besonderen Handhebel erfolgt.
    Paten τ-Ansprüche:
    i. Maschine zum Ausstanzen von Leder und ähnlichen weichen Stoffen mit über den Preßtisch in einer zur Tischfläche parallelen Ebene schwenkbarem Preßarm und einer Vorrichtung zum Bremsen der Schwenkbewegung des Preßarmes, dadurch gekennzeichnet, daß der am Preßarm angeordnete, in bekannter Weise zur Schwenkbewegung und zum Einrücken der Preßbewegung des Preßarmes dienende Hand-
    griff (64) in erster Linie auf die Bremsvorrichtung einwirkt und . zur Steuerung der letzteren dient.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung, die sich für gewöhnlich in wirksamer Stellung befindet, vor der Schwenkbewegung des Preßarmes außer Wirkung gesetzt wird und beim Erreichen der Arbeitsstellung des Preßarmes wieder in Wirkung tritt. '
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Bewegen des Einrückhandgriffes (64) in der Richtung, die von der zum Einrücken der Preßbewegung des Preßarmes dienenden Bewegung abweicht, die Bremse gelöst wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, bei der der eine Bremsteil der von einer mit dem Preßarm fest verbundenen, schwingbaren und in der Längsrichtung verschiebbaren Säule getragenen Bremsvorrichtung mit einem ortsfesten Teil des Maschinengestells in loser, gegen Drehung gesicherter Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß der eine als Spreizring ausgebildete Bremsteil für gewöhnlich gespreizt erhalten wird und dadurch die Bremswirkung aufrecht erhält.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Lösen der Bremse bewirkender Hebel (82) mit einer parallel zur Preßbewegung liegenden Angriffsfläche versehen ist, so daß die Wirkung der die Bremse steuernden Vorrichtung durch Verstellung der Säule mit dem Preßarm in ihrer Längsrichtung nicht beeinflußt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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