DE155136C - - Google Patents

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DE155136C
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curved
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/32Friction members
    • F16H55/52Pulleys or friction discs of adjustable construction
    • F16H55/54Pulleys or friction discs of adjustable construction of which the bearing parts are radially adjustable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

KAISERLICHE^
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Treibscheibe veränderlichen Durchmessers von derjenigen Art, bei der der Scheibenkranz aus einzelnen Teilen besteht, die in Kurvenschlitze von lose auf der Welle sitzenden Scheiben eingreifen, durch deren Drehung sie strahlig verstellt werden können.
Bisher war die Anordnung der Kurveffschlitze in den Stellscheiben derart, daß durch
ίο die Verstellung der Scheiben behufs Vergrößerung oder Verkleinerung des Durchmessers des Kranzes das Bestreben hervorgerufen wurde, die Welle in einer Richtung zu drehen, und es mußten daher besondere Mittel vorgesehen werden, um während der Verstellung die Welle gegen Drehung zu sichern.
Gemäß der Erfindung sind nun die Stellscheiben miteinander entgegengesetzt gerichteten Kurvenschlitzen mit gleichen Krümmungshalbmessern versehen und erhalten zum Verstellen der Kranzteile eine entgegengesetzte Drehung, so daß auf die Welle zwei entgegengesetzt gerichtete Drehbestrebungen ausgeübt werden, die einander aufheben. Es bedarf also besonderer Einrichtungen zum Festhalten der Welle beim Einstellen des Scheibendurchmessers nicht mehr.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht einer gemäß der Erfindung gebauten Treibscheibe.
Fig. 2 ist in der oberen Hälfte eine Ansicht und in der unteren Hälfte ein Schnitt nach der Linie 2-2 von Fig. 1.
Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen Einzelheiten.
Die auf der Zeichnung dargestellte Treibscheibe besteht zweckmäßig aus zwei Seitenrahmen ι zur Führung der Kranzteile. Jeder dieser Seitenrahmen hat eine fest damit verbundene Nabe 2, und beide Naben greifen zur Verbindung der Rahmen ineinander, wie bei 3 in Fig. 2 gezeigt ist. Jeder Rahmen 1 besitzt eine Anzahl strahlig verlaufender Führungsnuten oder Schlitze 4. In den Rahmen liegen die Stellscheiben 5, von denen jede mit einer Anzahl von gebogenen Kurvenschlitzen 6 versehen ist, die so verlaufen, daß die strahligen Schlitze 4 der Rahmen 1 in einer Ebene verlaufen, die die Kurvenschlitze schneidet. Die Kurvenschlitze der einen Stellscheibe 5 verlaufen dabei aber in entgegengesetzter Krümmung, aber mit gleichen Krümmungshalbmessern wie diejenigen der anderen Scheibe. In Fig. 1 ist dies durch ausgezogene und punktierte Linien ersichtlich. Zwischen den Rahmen liegen die Kranzstücke 7, die seitliche Vorsprünge besitzen, mit denen sie durch die strahligen Schlitze 4 in die Kurvenschlitze 6 eingreifen. In den strahligen Schlitzen sind die Kranzstücke 7 mit Ansätzen 8 (Fig. 3 und 4) geführt und gegen Drehung um ihre Zapfen 9 gesichert, mit denen sie bis in die Kurvenschlitze 6 hineinragen.
Es ist für Treibscheiben der beschriebenen Art wichtig, die Kranzstücke so anzuordnen, daß sie einen möglichst fortlaufenden Umfang besitzen. Dies kann dadurch erreicht werden,
daß die einzelnen Kranzstücke einen kleinen Querschnitt erhalten und sich deshalb in größerer Anzahl anordnen lassen, wodurch die Zwischenräume zwischen je zwei benachharten Kranzstücken geringer werden.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind 16 Kranzstücke e vorgesehen, und es sind je zwei zu beiden Seiten in nur einem Kurvenschlitz gelagert. . Infolge dieser An-Ordnung ist es nicht nötig, die Zahl der Kurvenschlitze in den Stellscheiben so groß zu machen wie die Zahl der Kranzstücke. Es genügt vielmehr die Hälfte der Kurvenschlitze. Selbstverständlich können auch noch mehr als zwei Kranzstücke in jedem Kurvenschlitz geführt werden. Es ist selbstverständlich erforderlich, die in die Kurvenschlitze eingreifenden Zapfen der Kranzstücke so anzuordnen, daß die Außenfläche aller und auch in demselben Kurvenschlitz geführten Kranzstücke stets auf einem und demselben Umfangskreis gleichachsig zur Welle liegt. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind die in den Kurvenschlitzen der Mitte am nächsten geführten Kranzstücke so ausgebildet, wie Fig. 4 zeigt, wobei die Zapfen 9 ganz am Grunde der Führungsansätze 8 sitzen, während, wie Fig. 3 zeigt, die weiter nach dem Umfange zu in die Kurvenschlitze eingreifenden Kranzstücke die Zapfen an einer höheren Stelle tragen. Hierbei können die Zapfen aus den Enden eines längs durch die Kranzstücke hindurchgesteckten Bolzens 10 bestehen. Durch diese Anordnung wird außerdem die Sicherung der Treibscheibe erleichtert, da die Bolzen 10 an dem einen Ende mit Gewinde versehen werden können, das eine Mutter aufnimmt, die nach Einstellen der Kranzstücke auf den gewünschten Durchmesser fest angezogen werden kann, so daß die Treibscheibe zu einem starren Ganzen wird.
Auf einem der Zapfen 9 sitzt, wie Fig. 1 zeigt, ein Zeiger 11, der an einer auf der Stellscheibe 5 angebrachten Teilung 12 das richtige Einstellen des gewünschten Durchmessers anzeigt. Der Zeiger kann indessen auch auf dem Kranz eines der Rahmen 1 oder auf der Scheibe 5 in der Nähe des Umfanges angebracht sein, wobei dann die Teilung je auf dem anderen Teil sich befindet.
Um den Durchmesser der Treibscheibe zu verstellen, ist es nur nötig, die Bolzen 10 zu lockern und dann mittels eines Schlüssels die mit den Stellscheiben ' 5 fest verbundenen Köpfe 1J3 in entgegengesetzter Richtung zu drehen, ohne daß es erforderlich ist, dabei die Welle gegen Mitdrehen zu sichern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Treibscheibe veränderlichen Durchmessers , bei der einzelne Kranzabschnitte durch Verdrehen zweier Stellscheiben mit entgegengesetzt gekrümmten Schlitzen vor- und zurückgeschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmten Schlitze gleiche Krümmunghalbmesser haben und die Kranzabschnitte in strahlig verlaufenden geraden Linien geführt werden, zum Zwecke, bei der Verdrehung der Stellscheiben eine Drehwirkung auf die Welle zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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