DE153103C - - Google Patents

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DE153103C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H33/00Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H33/06Artificial hot-air or cold-air baths; Steam or gas baths or douches, e.g. sauna or Finnish baths
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H35/00Baths for specific parts of the body

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Pain & Pain Management (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Therapy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)
  • Thermotherapy And Cooling Therapy Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
.M 153103 KLASSE 30/.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung gehört zu denen, welche zur Darreichung von Schwitz- bezw. Heißluftbädern im Hause dienen, und kann wegen ihres geringen Umfanges und verhältnismäßig leichten Gewichtes bequem transportiert und auf einem Bett, einem Tisch o. dgl. leicht aufgestellt werden. Diese Vorrichtung zeichnet sich nun gegenüber den bekannten Einrichtungen dadurch aus, daß der Heißluftsammler in den Heizkörper eingebaut ist, so daß einerseits die heiße Luft nicht unmittelbar mit den Körperstellen in Berührung kommen kann, während andererseits der verbrauchten Luft ein durchaus zugfreier Abzug dadurch ermöglicht wird, daß die durch Krankheitsstoffe und Schweiß verunreinigte Luft auf den Boden des Baderaumes sinkt und von dort durch eine im Mantel angebrachte öffnung geht, zwischen diesem und dem Hitzesammler sich erwärmt und in die Höhe steigt, von wo sie ins Freie entweichen kann.
Auf der Zeichnung ist eine derartige Schwitzvorrichtung durch Fig. 1 bis 3 in verschiedenen Ansichten und Schnitten beispielsweise dargestellt, während Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht zeigt.
Die Einrichtung besteht aus einem Heizkörper a, welchem durch einen der Stutzen b b je nach der örtlichen Lage der Vorrichtung erhitzte Luft von einer Heizvorrichtung zugeführt wird. Für Vollscrnvitzbäder wird ein Korb o. dgl. benutzt, wie er in Fig. 4 punktiert dargestellt ist, der an den Heizkörper angeschlossen und mit einer Decke bedeckt Der Kranke kommt
zu liegen.
dann unter den
wird.
Korb
Zur Erzielung einer vom Kranken selbst leicht zu regelnden Luftzirkulation ist die Vorrichtung nun folgendermaßen eingerichtet:
In den halbzylindrischen Heizkörper α ist ein geschlossener Raum, zweckmäßig in Form eines Hitzesammlers c eingebaut, und zwar einerseits mittels der mit ihm verbundenen Stutzen b, andererseits mit den Winkeln d, sowie auch mittels des Auslaßstutzens e befestigt. Dieser Sammler ist völlig frei in den Körper α eingebaut, so daß er durch Luft von ihm isoliert ist. Der Körper α besteht hierbei an seinen Breitseiten zweckmäßig aus Holz und ist durchweg mit Asbest isoliert.
Der Auslaßstutzen e wird von einer Ventilklappe f abgeschlossen, die für gewöhnlich durch eine Feder g geschlossen gehalten wird.
In dem Körper α ist unten in der einen Wand unterhalb des Stutzens e eine öffnung h vorgesehen und oben ein Schlitz i, der von einem Schieber k verschlossen werden kann. Das Ganze kann mittels eines Handgriffes I bequem getragen werden. Jeder Stutzen b kann beliebig von einem Deckel m abgeschlossen werden.
Wird nun in den Sammler c durch einen der Stutzen b heiße Luft eingeleitet und die Klappe f mittels einer Schnur geöffnet, so erhitzt sie allmählich den Raum unter dem Korb, ohne daß die direkte Hitze dem Kranken nachteilig würde. Die verbrauchte Luft, welche abgekühlt und durch den Schweißausbruch verunreinigt ist, kann durch die
Öffnung h in den Körper α treten. Dort erhitzt sie sich an dem Sammler c, steigt aufwärts und zieht durch den Schlitz i ab. Es findet so eine beständige, sehr wirksame und zugfreie Luftzirkulation statt.
Da der Sammler c isoliert in den Körper a eingebaut ist und dieser zum Teil aus Holz besteht, so findet keine derartige Erhitzung des Körpers statt, daß den Kranken eine ίο Berührung, z. B. mit den Füßen, schmerzen würde.
Der Einbau sowie die Form des geschlossenen Raumes bezw. des Sammlers, wie auch die Anordnung der Abzugsöffnungen kann noch auf verschiedene andere Weise erfolgen.
Bei Verabfolgung von Teilschwitzbädern,
wie z. B. an Händen, Füßen usw., kann der eine der Stutzen b zum Anschluß der für das betreffende Teilblatt nötigen Vorrichtung" (Hüllen) 20 dienen, wobei dann die Klappe f geschlossen gehalten wird.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Heißluftbadeeinrichtung mit einem Heißluftsammler, der eine Luftaustrittöffnung besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammler (c) in den Heizkörper (a) eingebaut ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (a) mit einer Öffnung (h) und einem durch Schieber verschließbaren Schlitz (i) ausgestattet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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