DE1530552B2 - Beladbares Dach für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Beladbares Dach für Kraftfahrzeuge

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DE1530552B2
DE1530552B2 DE19651530552 DE1530552A DE1530552B2 DE 1530552 B2 DE1530552 B2 DE 1530552B2 DE 19651530552 DE19651530552 DE 19651530552 DE 1530552 A DE1530552 A DE 1530552A DE 1530552 B2 DE1530552 B2 DE 1530552B2
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Bela 7000 Stuttgart Barenyi
Hermann 7031 Magstadt Renner
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Daimler Benz AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R9/00Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like
    • B60R9/04Carriers associated with vehicle roof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/06Fixed roofs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Transportation (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein beladbares Dach für Kraftfahrzeuge, mit einem konkav gewölbten Dachmittelteil, der von zwei auf dem Dach aufliegenden Längsholmen begrenzt ist, die mit dem Dach durch Schrauben verbunden sind.
Bei einer bekannten Bauart (FR-PS 13 30 005) sitzen die Längsholme auf zum Fahrzeuginnern offenen und nach außen über die Dachfläche überstehenden Längsrinnen, die innen zur Aufnahme von Hilfseinrichtungen, wie Griffleisten od. dgl., dienen. Bei dieser Bauart sind die Längsholme mit bekannten Befestigungsmitteln gehalten. In der Praxis bereitet es Schwierigkeiten, die Längsholme sicher zu befestigen und gleichzeitig dafür zu sorgen, daß bei der Verwendung von Befestigungsschrauben keine Undichtheiten im Bereich der Längsholme auftreten, durch die Wasser od. dgl. eindringen könnte.
Es ist auch bekannt (DT-Gbm 17 54 298) ein Dach eines Kraftfahrzeuges mit in Längsrichtung verlaufenden Leisten zu verstärken, die auf in Längsrichtung verlaufenden Profilierungen angebracht sind. Bei dieser Bauart kann zusätzlich eine Kunststoffolie auf das Dach aufgeklebt werden. Die Befestigung der Versteifungsleisten und eines Geländers erfolgt mittels durch das Dach und die Kunststoffolie greifender Befestigungsschrauben. Bei dieser Bauart soll die Dichtheit durch das Anziehen der Schrauben und das dabei erfolgende Andrücken der Kunststoffolie gewährleistet ίο werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das unmittelbar beladbare Dach gemäß der eingangs genannten Gattung mit einfachen Mitteln zu verstärken und gegen Beschädigungen zu schützen, sowie gleichzeitig eine wasserdichte Befestigung der Längsholme vorzunehmen.
Die Erfindung besteht darin, daß der Dachmittelteil durch eine bekannte, ihn abdeckende und verstärkende Platte abgedeckt ist, die durch die Längsholme gehalten ist, deren Befestigungsschrauben durch mit nach außen weisenden Kragen versehene Durchbrechungen hindurchgeführt sind, deren außenliegende Ränder über die Platte überstehen und mit einer zur Dachfläche gerichteten Rippe zur Aufnahme einer am Dach anliegenden elastischen Dichtleiste versehen sind.
Die vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Platte dient dazu, den mittleren Dachteil zu verstärken und vor Verkratzen zu schützen. Da sie nur von den Längsholmen gehalten wird, ist sie sehr leicht auszutauschen, falls sie Beschädigungen erleidet. Die Kunststoffplatte selbst wird nicht als Dichtungselement verwendet, da sonst die Gefahr bestünde, daß durch sogenanntes Kriechen der Kunststoff im Laufe der Zeit nachgibt und ein Undichtwerden zu befürchten ist.
Um die Platte sicher zu halten, ist es vorteilhaft, wenn die Platte mit Ausnehmungen versehen ist, deren Ränder bis dicht an die Kragen reichen.
Zur Gewichtseinsparung sowie zum Festzurren von Ladegut, zum Anfassen bei einem Heraufsteigen auf das Dach od. dgl. ist es vorteilhaft, wenn die Längsholme zwischen den Befestigungsstellen mit vorzugsweise abgerundeten Holmaussparungen versehen sind.
Mit den Befestigungsschrauben od. dgl. für die außenliegenden Längsholme im Innern des Fahrzeuges können die Schraubenköpfe verdeckende Griffleisten befestigt sein, wobei die Griffleisten aus Kunststoff hergestellt sein können. Dadurch bilden dann auch die sonst vorstehenden Schraubenköpfe keine Verletzungsgefahr für die Köpfe der Fahrzeuginsassen. Außerdem werden Einstieghilfen gegeben.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die Draufsicht auf eine Dachhälfte des ersten Ausführungsbeispiels, bei der der Dachrand weggelassen ist,
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie H-II in Fig. 1, bei dem die hinter der Zeichenebene liegenden Verschneidungslinien des Dachrandes weggelassen sind,
Fi g.3 einen Schnitt längs der Linie 1II-III in Fig. 1, bei dem ebenfalls die hinter der Zeichenebene liegenden Verschneidungslinien des Dachrandes weggelassen sind,
F i g. 4 die Draufsicht auf ein halbes Dach des zweiten Ausführungsbeispiels und
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V nach F i g. 4, bei der der Dachrand nur im Schnitt gezeigt ist.
Das Dach 1 nach den F i g. 1 bis 3 hat den nur in den F i g. 2 und 3 dargestel'ten Dachrand 2, der einen von
der Dachstegkante 3 fast senkrecht aufragenden Dachsteg 4 hat. An diesen schließt sich die konkave Dachfläche 5 an, die den größten Teil des Daches 1 einnimmt. An ihren Seiten 6 sind Längsholme 7 befestigt. Zwischen diesen ist die Ladefläche 8 gebildet, die von einer Kunststoffplatte 9 abgedeckt ist. Die Kunststoffplatte 9 reicht mit ihren Rändern 10 bis unter die Längsholme 7 und wird von diesen festgehalten. An den äußeren Kanten 11 der Längsholme 7 sind nach unten ragende Rippen 12 vorgesehen, über die elastische Dichtleisten 13 gezogen sind. Diese reichen auch um die Enden 14 der Längsholme 7 herum, wie es in F i g. 1 angedeutet ist.
Die Längsholme 7 weisen an ihren Enden und in der Mitte Befestigungsstellen 15 auf. Zwischen diesen sind Holmaussparungen 16 gebildet, deren Kanten abgerundet sind. Die Längsholme 7 sind mit drei Befestigungsschrauben 17 am Dach 1 festgeschraubt. Das Dach 1 hat an diesen Stellen Durchbrechungen 18, die mit nach außen ragenden Kragen 19 versehen sind. Diese verhindern, daß unter die Längsholme 7 geratenes Wasser in das Fahrzeuginnere läuft. Die Kunststoffplatte 9 hat Ausnehmungen 20, deren Ränder 21 bis dicht an die Kragen 19 reichen. In den Ecken der Kunststoffplatte 9 sind die Ausnehmungen 20 etwa viertelkreisförmig ausgebildet.
Im Innern des Fahrzeuges liegt unter der Dachfläche 5 auf jeder Seite eine schmale, mit einem ringsum laufenden Wulst 22 versehene Unterlegplatte 23, die auch von den Befestigungsschrauben 17 durchdrungen wird. Innerhalb des Wulstes 22 ist auf die Unterlegplatte 23 eine Griffleiste 24 aufgesetzt, die zwei Griffe 25 bildet und im Bereich der drei Befestigungsschrauben 17 jeweils Auflagestellen 26 hat. Im Bereich dieser Auflagestellen 26 sind Höhlungen 27 gebildet, die jeweils an einer bzw. bei der mittleren an zwei Seiten von den Griffen 25 begrenzt werden, während die beiden anderen Seiten der Höhlungen 27 von durchlaufenden Stegen 27a begrenzt sind. In diesen Höhlungen 27 sind die Schraubenköpfe 28 tiefliegend untergebracht, so daß bei Unfällen die Köpfe der Fahrgäste daran nicht verletzt werden können, sondern gegen die Griffleiste 24, welche vorteilhaft aus Kunststoff gefertigt ist, anschlagen. Die Unterseite der Griffleiste 24 liegt etwa auf der gleichen Höhe wie die Dachstegkante 3 und verhindert so ebenfalls ein scharfes Anschlagen an die Dachstegkante 3.
Das Ausführungsbeispiel nach den F i g. 4 und 5 zeigt einen etwas abgewandelten Dachrand 2 und keine Griffleiste, sondern großflächige, nachgiebige Unterlegplatten 29, auf denen die Schraubenköpfe 28 der Befestigungsschrauben 17 aufliegen. Außerdem sind vor allem zwischen den beiden Enden 14 der Längsholme 7 im Abstand von der Dachfläche 5 und der Ladefläche 8 liegende Querholme 30 vorgesehen. Diese ermöglichen eine bessere Sicherung des Ladegutes und erhöhen die Festigkeit der Gepäckgalerie 31, wobei auch die Sicherheit gegen Unfallschäden erhöht wird. Die Querholme 30 können mit den Längsholmen 7 fest verbunden bzw. einstückig ausgebildet sein oder aber auch getrennt eingesetzt werden.
Die konkave Dachfläche 5 kann auch einen noch größeren oder aber wesentlich kleineren Teil der gesamten Fläche des Daches 1 einnehmen als es in den Beispielen gezeigt ist. An Stelle der Kunststoffplatte 9 kann auch eine Aluminiumplatte oder eine Platte aus nichtrostendem Stahl vorgesehen werden, die allerdings im allgemeinen kostspieliger als eine Kunststoffplatte 9 sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Beladbares Dach für Kraftfahrzeuge, mit einem konkav gewölbten Dachmittelteil, der von zwei auf dem Dach aufliegenden Längsholmen begrenzt ist, die mit dem Dach durch Schrauben verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Dachmittelteil (Dachfläche 5) durch eine bekannte ihn abdeckende und verstärkende Platte (Kunststoffplatte 9) abgedeckt ist, die durch die Längsholme (7) gehalten ist, deren Befestigungsschrauben (17) durch mit nach außen weisenden Kragen (19) versehene Durchbrechungen (18) hindurchgeführt sind und deren außenliegende Ränder über die Platte überstehen und mit einer zur Dachfläche gerichteten Rippe (12) zur Aufnahme einer am Dach (1) anliegenden elastischen Dichtleiste (13) versehen sind.
2. Dach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (9) mit Ausnehmungen (20) versehen ist, deren Ränder (21) bis dicht an die Kragen (19) reichen.
3. Dach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsholme (7) zwischen den Befestigungsstellen (15) mit vorzugsweise abgerundeten Holmaussparungen (16) versehen sind.
4. Dach nach einem oder mehreren der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Befestigungsschrauben (17) od. dgl. für die außenliegenden Längsholme (7) im Innern des Fahrzeuges die Schraubköpfe (28) verdeckende Griffleisten (24) befestigt sind.
5. Dach nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffleisten (24) aus Kunststoff bestehen.
6. Dach nach einem oder mehreren der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenköpfe (28) in tiefen, mit Stegen (27a) umgebenen Höhlungen (27) oder Griffleisten (24) liegen.
7. Dach nach einem oder mehreren der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Griffleisten (24) und dem Dach (1) mit außen ringsum laufenden Wülsten (22) versehene Unterlegplatten (23) aus Blech angeordnet sind.
DE19651530552 1965-03-24 1965-03-24 Beladbares Dach für Kraftfahrzeuge Expired DE1530552C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED0046876 1965-03-24
DED0046876 1965-03-24

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1530552A1 DE1530552A1 (de) 1970-05-06
DE1530552B2 true DE1530552B2 (de) 1975-09-04
DE1530552C3 DE1530552C3 (de) 1976-04-15

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Publication number Publication date
DE1530552A1 (de) 1970-05-06

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