DE152803C - - Google Patents

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DE152803C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
    • E05F11/08Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with longitudinally-moving bars guided, e.g. by pivoted links, in or on the frame
    • E05F11/12Mechanisms by which the bar shifts the wing
    • E05F11/24Mechanisms by which the bar shifts the wing shifting the wing by pivotally-connected members (moving) in a plane parallel to the pivot axis of the wing

Landscapes

  • Clamps And Clips (AREA)

Description

PATENTAMT.
KLASSE 686. 2 If
GEORGE FÜRSTENBERG in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1903 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Vorrichtungen, bei denen neben dem Öffnen und Schließen des Fensters vermittels einer Hebelschere gleichzeitig ein Ver- und Entriegeln des Fensters bewirkt wird. Um bei derartigen vereinigten Öffnungs- und Verriegelungsvorrichtungen die notwendige, die Hebelschere nicht beeinflussende tote Führung des Riegels während des Ver- und Entriegelns des Fensters zu erzielen, wendete man bisher meistens eine lose Führung des Riegels in dem einen Scherenschenkel an.
Bei der nachstehend beschriebenen Bauart fällt diese Schlitzführung fort, und zwar bildet das Avesentliche Merkmal hier eine eigenartige, unter regelbarem Federdruck stehende Ein- und Auslösevorrichtung für den Riegel, die den letzteren von der Schere unabhängig macht. Dadurch wird jeder ungünstige Einfluß auf die Schere vermieden und infolgedessen, da auch der mit der Schere verbundene Ein- und Auslöser stets in dichter Berührung mit dem Riegel verbleibt, ständig ein sicherer Zusammenhang zwischen den einzelnen Teilen der gesamten Vorrichtung erzielt, und vor allem das bisherige häufige Wackeln und Überkippen der Schere beim Verriegeln vermieden.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen die Vorrichtung in einer Ausführungsform dar. Fig. ι ist eine Oberansicht bei geschlossenem Fenster,
Fig. 2 die gleiche Ansicht bei entriegeltem Fenster,
Fig. 3 die gleiche Ansicht bei vollständig geöffnetem Fenster,
Fig. 4 zeigt die Riegelaus- und -einlesevorrichtung in der Vorderansicht und
Fig. 5 dieselbe in der Oberansicht mit durchschnittenem Führungsgehäuse für den Auslöser.
Die Vorrichtung zum Öffnen besteht aus der bekannten Hebelschere α, die am Fensterrahmen R und am Fensterflügel F entsprechend befestigt ist; desgleichen dient zur Ver- und Entriegelung des Fensters in bekannter Weise ein Riegel b mit An- und Abdrücklaschen c d für die am Fensterflügel F befindlichen Zapfen e. Der Riegel b steht durch die Stange/ und den Winkel g, welch letzterer auch durch eine Kette ersetzt werden kann, mit der durch einen Handhebel bewegten Zugstange h in Verbindung.
Der Riegel b besitzt einen Stift i oder dergl., der sich an einem mit dem einen Scherenschenkel k gelenkig verbundenen Auslösehebel Z führt. Letzterer ist in einem am Fenstergewände befestigten Gehäuse m gelagert und wird durch eine Blattfeder η ständig gegen den Stift i des Riegels gedrückt. Der Auslösehebel besitzt ferner an der mit dem Stift i in Berührung kommenden Seite zwei entsprechend angeordnete und geformte Anschläge oder Vertiefungen 0 p, von denen 0 zur Aufnahme bezw. Sicherung des Riegelstiftes in der Verriegelungslage dient, während ρ den Riegelstift i nach erfolgter Entriegelung" des Fensters aufnimmt
Und ihn derart umschließt, daß beim weiteren Verschieben der Riegelstange b der Stift i den mit der Schere α verbundenen Auslösehebel / mitnimmt und damit das vollständige Öffnen des Fensters bewirkt. Der Hebel Z ist ferner mit einer Verlängerung q ausgestattet, gegen die während des Verschiebens des Hebels Z ständig eine Stellschraube r wirkt. Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Beim
ίο Öffnen des Fensters wird zunächst der Riegel b mit dem Stift i in der Pfeilrichtung (Fig. i) verschoben. Der Stift i gleitet hierbei an der Vorderfläche des Auslösehebels Z von ο bis ρ entlang. Während dieser Bewegung findet keine Beeinflussung der Schere α durch den Riegel statt, sondern es wird lediglich die Entriegelung des Fensters durch die Abdrücklaschen d des Riegels bewirkt, wobei natürlich das Fenster bezw. die Schere etwas geöffnet wird. Der Riegelstift i schnappt schließlich in die Vertiefung ρ des Auslösehebels Z ein, und damit ist das Fenster vollständig entriegelt. Diese Stellung zeigt Fig. 2. Beim weiteren Verschieben des Riegels durch die Stange h drückt jetzt der Riegelstift i gegen den mit der Schere gelenkig verbundenen Auslösehebel Z und bewirkt eine Verschiebung des letzteren aus dem Gehäuse m heraus, wodurch dann das vollständige Öffnen der mit dem Hebel / gelenkig verbundenen Schere bezw. des Fensters bewirkt wird.
(Fig· 3·) ^
Beim Schließen des Fensters bezw. beim Zurückschieben des Rieg'els nimmt der Stift i, welcher durch die Blattfeder η ständig in sicherem Eingriff mit der Vertiefung ρ des Auslösehebels Z gehalten wird, den letzteren mit und zieht ihn in das Gehäuse m zurück, wodurch gleichzeitig das Schließen der Schere bezw. des Fensters bewirkt wird. Während dieser Bewegung gleitet auch die Stellschraube r an der Verlängerung q des Auslösehebels / entlang, gelangt schließlich auf die Erhöhung χ und drückt dadurch den Hebei Z entgegen der Wirkung der Blattfeder η etwas zurück. Hierdurch wird der an dem einen Ende in der Schere drehbare Hebel / in dem Maße von dem Stift i entfernt, daß in dem Augenblick, in dem das Fenster bezw.
die Schere durch den Auslösehebel nicht noch weiter geschlossen werden kann, bei der weiteren Verschiebung des Riegels der Stift i aus der Vertiefung ρ des Auslösehebels Z und an der Vorderseite entlang bis zu dem Verriegelungsanschlag ο gleiten kann. Hierbei kommen gleichzeitig die Laschen c des Riegels mit den Zapfen e des Fensterflügels in Berührung und bewirken dadurch den vollständigen Schluß bezw. die Verriegelung des Fensters und der Schere a, während ein Einfluß des Riegels auf die Schere nicht mehr stattfindet.
Der Druck der Feder η kann durch die Stellschraube r beliebig geregelt werden, so daß das Ein- und Auslösen des Riegels die leichte Beweglichkeit des die Zugstange h bewegenden Handhebels nicht hindert. Dies ist hauptsächlich bei verzogenen bezw. sich klemmenden Fenstern von wesentlicher Bedeutung.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Oberlichtverschluß mit Hebelschere und einem am Gewände gelagerten, mit An- und Abdrücklaschen versehenen und durch-Handhebel bewegten Riegel, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Riegel und Öffnungsschere ein mit der Schere (a k) gelenkig verbundener, unter Federdruck stehender Ein- und Auslösehebel (I) für den Riegel (b) eingeschaltet ist, an dem der letztere sich während der Ver- und Entriegelung frei und von der Schere (a) unabhängig führt.
2. Oberlichtverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Auslösehebel (I) den Endstellungen des Riegels bei der Ver- und Entriegelung entsprechend Vertiefungen oder dergl. (op) vorgesehen sind, die durch eine gegen den Hebel (I) wirkende Feder (n) in sicherem Eingriff mit einem am Riegel befestigten Stift (i) oder dergl. gehalten werden, derart, daß mittels der einen Vertiefung (p) durch den Riegelstift (i) eine Verschiebung des Auslösehebels (I) und damit das Öffnen und Schließen der Schere (a) bezw. des Fensters (F) bewirkt wird.
3. Oberlichtverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck der gegen den Auslösehebel (I) wirkenden Feder (n) zwecks Regelung der Reibung zwischen Hebel (I) und Riegelstift (i) und leichter Auslösung des letzteren aus der Vertiefung (p) geregelt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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