DE15259C - Apparat zum Anfeuchten der Klebflächen von Briefumschlägen - Google Patents

Apparat zum Anfeuchten der Klebflächen von Briefumschlägen

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DE15259C
DE15259C DENDAT15259D DE15259DA DE15259C DE 15259 C DE15259 C DE 15259C DE NDAT15259 D DENDAT15259 D DE NDAT15259D DE 15259D A DE15259D A DE 15259DA DE 15259 C DE15259 C DE 15259C
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Germany
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DENDAT15259D
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B. AMSBERG in Hamburg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M11/00Hand or desk devices of the office or personal type for applying liquid, other than ink, by contact to surfaces, e.g. for applying adhesive

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dieser Apparat soll das Anfeuchten der Klebflächen von Briefumschlägen auf einfache und rasche Weise bewirken. Derselbe kann verstellbar hergerichtet werden, um für Briefumschläge verschiedenen Formats Verwendung finden zu können.
In beiliegender Zeichnung ist der offene Apparat in Fig. 1 in Vorderansicht, Fig. 2 im Querschnitt, Fig. 3 im Längenschnitt und Fig. 4 im Grundrifs, letzterer mit entferntem Druckdeckel, dargestellt. Fig. 5 ist ein Querschnitt durch den Apparat in geschlossenem Zustande während des Anfeuchtens eines Biefumschlages. Fig. 6 und 7 sind Detaildarstellungen, welche die Einrichtung des Apparates zum Verstellen desselben für verschiedenformige Briefumschläge zeigen.
Die Einrichtung ist folgende: A ist ein Kasten aus Metall oder Holz, welcher oben durch Platte c verschlossen ist und einen Behälter B trägt, welcher mit Wasser gefüllt werden kann und durch Stöpsel m geschlossen wird. In diesen Behälter B münden zwei Dochte 0 ox, welche auf Platte c in niedrigen Blechrinnen g g1 aufruhen. Diese Dochte saugen Wasser aus dem Behälter B auf und halten sich stets feucht. Die Rinnen sind winkelig gegen einander gerichtet, so dafs der eingeschlossene Winkel der Form des anzufeuchtenden Briefumschlages entspricht. Da nun diese Form bei verschiedenen Briefumschlägen verschieden ist, so kann der Winkel durch Verstellung der Dochtrinnen verändert werden, wie später weiter erläutert werden wird.
Hinter und parallel den Räumen und durch die verlängerte Auflagefläche derselben hindurch treten zwei Stiftreihen r r1 über die Dochte hinaus. Diese Stifte gehen durch Ausschnitte e, Fig. 7, der Platte c hindurch und sind mit ihren Füfsen in zwei Platten α α1 befestigt, welche unterhalb c ruhen und durch eine darunter angebrachte von Federn s s1 gestützte Platte b getragen werden. Die beiden äufsersten Stifte χ χ1, welche in den Stiftreihen r r1 sitzen, sind nicht in den Platten α a1, sondern in Platte b befestigt und dienen als Drehaxen, um welche die Stiftreihen und die Dochte für verschiedenformige Briefumschläge verstellt werden.
Die Wirkung des Apparates ist folgende: Die gummirte Fläche des Briefumschlages wird nach den Dochten zu von vorn in den Apparat eingeschoben und gegen die Stiftreihen r τΛ gehalten. Darauf wird der Druckdeckel D, welcher sich um ν ν1 dreht, niedergeprefst. Derselbe drückt zunächst die Stiftreihen r r1 in den Kasten A hinein und prefst schliefslich die gummirte Fläche des Briefumschlages fest auf die Dochte nieder, wobei diese Fläche feucht wird und der Briefumschlag nach Entfernen aus dem Apparat sofort zugeklebt werden kann. Der Deckel D geht, sobald der Druck darauf aufhört, wieder in die Höhe, zu welchem Zweck eine Feder zwischen Deckel und Kasten angebracht wird. Sobald der Druck auf den Deckel aufhört, gehen auch die Stiftreihen r r1 wieder in die Höhe infolge der Wirkung der Spiralfedern s s1, welche gegen Platte b wirken. ·
Fig. 5 zeigt den Deckel D niedergeprefst auf die Dochte und die Stiftreihen mit Platte b in den Kasten A hinuntergedrückt.
Um den von den Dochten und den Stiftreihen eingeschlossenen Winkel verstellen zu können, sind die die Stifte r r1 tragenden Platten««1 um χ λ;1 drehbar, und zwar drehen sich diese Platten, sobald der Schieber E nach vorn herausgezogen oder gegen den Kasten A geschoben wird. Die Löcher in der Platte c müssen entsprechend geschlitzt sein, wie Fig. 7 zeigt, um den Stiften die Bewegung zu erlauben. Die Dochtrinnen folgen ohne weiteres den Bewegungen der Stifte, da dieselben durch die verlängerte Auflagefläche der Rinnen ohne grofsen Spielraum hindurchgehen. Fig. 6 und 7 zeigen den Schieber E herausgezogen; der von den Stiftreihen eingeschlossene Winkel ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich, dementsprechend in Fig. 7 ein spitzerer als in Fig. 4.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Anwendung von verstellbaren Dochtrinnen g g1, deren Dochte aus einem Behälter Wasser anziehen und zum Anfeuchten von zwischengelegten Briefumschlägen dienen, sobald ein Deckel des Apparates gegen die Dochte niedergeprefst wird.
  2. 2. Die Verbindung der Dochtrinnen g g1 mit den beiden Stiftreihen r r \ welche zur Anlage des Briefumschlages dienen.
  3. 3. Die Verstellbarkeit dieser Stiftreihen durch Drehung der Fufsplatten α α1, in welche die Stiftreihen eingefügt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT15259D Apparat zum Anfeuchten der Klebflächen von Briefumschlägen Active DE15259C (de)

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