DE158685C - - Google Patents

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DE158685C
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Germany
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plate
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DENDAT158685D
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/06Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
    • B65B11/18Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths
    • B65B11/20Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths to fold the wrappers in tubular form about contents
    • B65B11/22Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths to fold the wrappers in tubular form about contents and then to form closing folds of similar form at opposite ends of the tube

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Packaging Of Special Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum Umwickeln von rechteckigen Tafeln, wie Schokoladentafeln, mit Stanniol, Papier o. dgl. In der Maschine werden die Tafeln einzeln auf den Umschlag gelegt, der sich zur Zeit über einem Schlitz befindet, durch welchen die Tafel mit dem Umschlag hilldurchtreten muß, um zwischen zwei Rollen zu gelangen, durch die das Falten der beiden
ίο Seiten des* Umschlages um die Tafel bewirkt wird. Hiernach gelangt die teilweise umwickelte Tafel auf Transportbänder, um von geeigneten Mechanismen weiter behandelt zu werden, die zwar nicht Teile der vorliegenden Erfindung bilden, jedoch insofern in Betracht kommen, als sie die Enden des Umschlages weiter falten.
Nach vorliegender Erfindung kommt an der Maschine eine drehbare Platte in Anwendung, die für gewöhnlich wagerecht liegt, um jeweilig die vorderste der zu umwickelnden Tafeln aufzunehmen. Ist die vordere Tafel auf diese drehbare Platte gelangt, so wird die weitere Bewegung dadurch unterbrochen, daß die Tafel gegen einen festen, als Halbzylinder ausgeführten Anschlagstab stößt, um welchen sie mit der Platte gedreht wird, worauf sie über die schrägstehende gerade Fläche des Stabes hinabgleiten kann.
Mit dieser Einrichtung kommt noch eine federnde Anschlagleiste in Anwendung, welche an der Zuführungsseite der drehbaren Platte liegt und um ein kleineres Stück angehoben wird, wenn die drehbare Platte sich aufwärts bewegt. Diese federnde Anschlagleiste hält die nachfolgenden Tafeln zurück und kehrt selbst wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück, wenn die drehbare Platte zurückgedreht wird, so daß die Leiste wieder bündig mit der Tischebene sinkt und somit die nachfolgende Tafel auf die drehbare Platte geschoben werden kann.
Fig. ι zeigt einen lotrechten Schnitt eines Teiles einer Maschine, und Fig. 2 zeigt den Grundriß dieses Teiles der Maschine, an welcher die Erfindung Anwendung gefunden hat. Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen ähnliche Höhenschnitte wie die Fig. 1, in verschiedenen Stellungen. Die Fig. 6 bis 9 zeigen eine Tafel und einen Umschlag in verschiedenen Umwicklungsstadien.
Zwischen den Gestell wangen 2 und 3, welche auf dem Fundament 1 der Maschine angeordnet sind, ist eine Walzenrolle 4 drehbar gelagert, welche zusammen mit einer nicht dargestellten, am anderen Ende der Maschine gelagerten Walze ein endloses Band 5 trägt, auf welchem die zu umwickelnden Tafeln hintereinander liegen. Das endlose Band 5 wird seiner Länge nach auf wagerechten Stützen 6 und auf Querstäben 7 getragen.
Unter der Ebene des oberen Teiles des endlosen Bandes 5 befindet sich eine feste Platte 8, auf welche die zu umwickelnden Tafeln abgelegt werden sollen. Auf diese
Platte wird mit Hilfe der Walzen 9, die am Ende der Tischplatte 10 gelagert sind, welche einen Teil eines geeigneten Zuführungsapparates bildet, Umschlagpapier gebracht. Dicht neben der Walze 4 befindet sich eine feste Tischplatte n, deren obere Kante bündig mit der oberen Fläche des Bandes 5 liegt. Die durch das Band 5 zugeführten Tafeln gelangen auf die Platte 11. Dicht an der vorderen Kante der Platte 11 befindet sich die anhebbare Anschlagleiste 12, welche von an den Böcken 14 befestigten Federn 13 getragen wird. Die Böcke 14 werden von der Platte 11 getragen. Die obere Fläche der Leiste ist gewöhnlich bündig mit der oberen Fläche der Platte 11, und in dieser Lage können die zu umwickelnden Tafeln über die Leiste geschoben werden.
Zwischen den Wangen 2 und 3 ist noch ein fester Anschlagstab 15 angebracht, um welchen die Platte 16 durch einen mit ihr fest verbundenen Hebel gedreht werden kann. Das freie Ende dieser Platte ruht auf einem Flansch der Anschlagleiste 12, und zwar so, daß ihre Oberfläche unter der Oberkante des Stabes 15, aber für gewöhnlich bündig mit der Oberfläche der Leiste 12 und der Platte 11 liegt.
Die Breite der Platte 16 zusammen mit der Breite der Leiste 12 ist um ein Geringeres kleiner als die Breite einer einzelnen, zu umwickelnden Tafel, so daß, wenn die Tafeln vorgeschoben werden, die vordere Tafel durch den Anschlagstab 15 in ihrer Bewegung begrenzt wird, während die hintere Kante noch nicht bis zu der Anschlagleiste 12 gelangt ist.
Der feste Anschlagstab ist unter einem
Winkel von 60° an der der Zuführungsseite gegenüberliegenden Seite abgeschrägt, und der Schlitz 17 in der Platte 8 liegt in einer Richtung mit der Abschrägung des Stabes 15. Durch diesen Schlitz 17 werden die Tafeln hindurchgeführt.
Unterhalb der Platte 8 sind drei Walzen 18, 19 und 20 aus elastischem Material derart gelagert, daß die durch den Schlitz 17 hindurchtretende Tafel zuerst zwischen die Walzen 18 und 19 gelangt und alsdann von einer Vorrichtung aufgenommen wird, die weiter unten kurz beschrieben ist und die die Tafel derartig umlegt, daß sie zwischen die Walzen 19 und 20 gelangt. Die Walzen 18 und 19 bewirken die erste Falte des Umschlages (Fig. 6), und die Walzen 19 und 20 bewirken die zweite Falte (Fig. 7). Die so umwickelte Tafel gelangt aus den Walzen 19 und 20 zwischen zwei endlose Bänder 21 und 22, die mit Längsrippen ausgerüstet sind, um den Tafeln einen guten Halt zu gewähren.
Diese endlosen Bänder führen die umwickelten Tafeln geeigneten, jedoch nicht zur Erfindung gehörenden Mechanismen zu, welche die Enden des Umschlages weiter falten (Fig. 8 und 9).
Die verschiedenen Walzen und endlosen Bänder erhalten die in den Zeichnungen durch Pfeile angedeuteten Bewegungen. Die Walze ■ 23 wird von der Hauptantriebswelle 24 mit Hilfe der Getriebe 25 (Fig. 2), der Welle 26 und der Kegelgetriebe 27 angetrieben, während sie selbst die Walzen 20, 19, 18, 28 und 4 mit Hilfe des Zahnrades 29 antreibt. Letzteres ist in Fig. 1 in punktierten Linien gezeigt. Von der Walze 23 wird zu der gegenüberliegenden Walze für das Band 22 die Bewegung durch die Kegelräder 30 und die Welle 31 übertragen.
Die oben besprochene drehbare Platte 16 wird um den erforderlichen Winkel um den Stab 15 zu der gewünschten Zeit durch eine Stange 32 gedreht, die an einem Ende mit einem an der Platte 16 befestigten Hebel verbunden ist und mit dem anderen Ende mit einem Hebel 33, der drehbar bei 34 am" Maschinengestell befestigt ist. Etwa in der Mitte des Hebels 33 ist eine Rolle 35 angebracht, auf welche eine Kurvenscheibe 36 einwirkt, die auf der Hauptwelle 24 der Maschine sitzt. Der Hebel 33 steht durch eine Feder 38 mit einem festen Pfosten 37 in Verbindung, wodurch die Rolle 34 stets in Berührung mit der Kurvenscheibe 36 gehalten wird.
Die Wirkungsweise der Maschine ist fol-
Angenommen, es sei ein Umschlag auf den Tisch 8 gelegt, und eine Anzahl von Tafeln 40 sei durch das Band 5 so weit vorgeschoben, daß eine Tafel 40 auf der Platte 16 liegt und mit der vorderen Kante sich gegen den Stab 15 stützt (Fig. 3). Die hintere Kante dieser Tafel ist dann noch nicht ganz bis zu der Leiste 12 gelangt.
Die Platte 16 wird nunmehr, unter Einwirkung der Kurvenscheibe 36 und der angeschlossenen Teile, gedreht, bis sie in die Stellung Fig. 4 gelangt. Gleichzeitig steigt auch die Leiste 12 aufwärts in die in Fig. 4 gezeigte Stellung, unter Vermittlung der Federn 13. Hierdurch werden die nachfolgenden Tafeln in ihrer Weiterbewegung aufgehalten, während die auf der Platte 16 liegende Tafel über den Stab 15 gehoben worden ist und an diesem nunmehr heruntergleitet, um mit dem auf dem Tische 8 liegenden Umschlag in Berührung zu kommen und diesen durch die Öffnung 17 mitzunehmen. Die Tafel fällt zusammen mit diesem Umschlage in den Zwischenraum zwischen den Walzen 18 und 19. Diese beiden Walzen bewirken nunmehr das erste Falten des Umschlages um die Tafel (Fig. 6).
gende:
Von den Walzen 18 und 19 wird die teilweise umwickelte Tafel in eine Aussparung 41 eines gezahnten Rades 42 befördert, welches drehbar auf dem Ende eines auf der Welle 44 sitzenden Rahmens 43 gelagert ist. Infolge des hierbei ausgeübten Druckes schwingt der Rahmen 43 zurück, entgegen der Einwirkung seiner Feder 45, bis die Tafel von den Walzen 18 und 19 freikommt, wie in punktierten Linien (Fig. 4) angedeutet ist. Hierauf drehen sich die Räder 42 um ihre Achse, wodurch das eine Ende des Umschlages an der Walze 19 heruntergleitet, während der Rahmen 43 unter der Einwirkung der Federn 45 sich zurückdreht, wodurch die teilweise umwickelte Tafel nunmehr zwischen die WTalzen 19 und 20 gelangt. Diese beiden Walzen legen das zweite Ende des Umschlages um die Tafel herum und bewirken somit die zweite Falte (Fig. 7).
Die so weit umwickelte Tafel gelangt nun zwischen die beiden endlosen Walzenbänder 21 und 22, welche dieselbe Mechanismen zuführen, die auch die Enden des Umschlages umlegen (Fig. 8 und 9). Das Umlegen dieser Enden bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung und wird hier daher nicht näher beschrieben. Das Umlegen dieser Enden kann auch von Hand erfolgen.
Sobald die drehbare Platte 16 die von ihr aufgenommene Tafel über den Umschlagstab 15 gehoben hat (Fig. 4), kehrt sie sofort wieder in ihre normale Lage (Fig. 5) zurück und drückt hierbei die federnde Anschlagleiste 12 abwärts, bis deren Oberkante bündig mit den beiden Platten 11 und 16 wird, so daß nunmehr die nächstfolgende Tafel über die Leiste 12 auf die Platte 16 vorgeschoben werden kann, um in derselben Weise behandelt zu werden, wie die erst besprochene Tafel.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Maschine zum Umwickeln rechteckiger Tafeln mit Stanniol, Papier u. dgl., bei welcher die Tafeln einzeln je auf ein Umschlagblatt abgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ablegen der Tafeln eine drehbare Platte (16) in Anwendung kommt, welche die Tafeln über einen festen Anschlagstab (15) hebt, während gleichzeitig die Bewegung der Platte (16) einer federnden z\nschlagleiste (12) gestattet, sich aufwärts zu bewegen, um die nächstfolgenden Tafeln zurückzuhalten, wobei die federnde Anschlagleiste wieder niedergedrückt wird, wenn die drehbare Platte (16) zurückschwingt, so daß die nächstfolgende Tafel unbehindert auf die drehbare Platte gelangen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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