DE152240C - - Google Patents

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DE152240C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0269Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
    • F02D2700/0282Control of fuel supply
    • F02D2700/0297Control of fuel supply by control means in the fuel conduit between pump and injector

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Description

PATENTAMT.
M 152240 KLASSE 466.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Abänderung des Regelungsverfahrens für Explosionskraftmaschinen nach Art des Patents 140352 und hat zum Zwecke den Ersatz der verdünnten Luft durch Druckwasser als Übertragungsmittel in dem Falle, wo die Explosionskraftmaschinen mit einer Pumpe zum Umströmen des Wassers ausgerüstet sind, um den oder die Zylinder zu kühlen. Es kann dieser Ersatz der verdünnten Luft durch Druckwasser manchmal gewisse Vorteile gewähren. Aus diesem Ersatz ergeben sich ganz, natürlich und einfach die Umkehr der Umlaufsrichtung gewisser Organe und die Hinzufügung eines Behälters für das Wasser.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Vorrichtung zur Ausführung des abgeänderten Verfahrens für die Regelung der Explosionskraftmaschinen.
In der in Fig. 1 ersichtlichen Anlage ist der Brennstoffbehälter a mit einem durch Schwimmer erzielten unveränderlichen Flüssigkeitsstand durch ein Zuleitungsrohr mit dem Zerstäubungs- und Mischbehälter b verbunden, von welchem das Rohr c zum Absaugen der karburierten Luft nach dem Arbeitszylinder d abgeht. In der Anlage sind noch e das Austrittsrohr für die verbrannten Gase und f das Schwungrad, von welchem durch Scheibe und Riemen die Drehbewegung für die Kühlwasserpumpe χ abgeleitet wird; letztere kann auch durch Reibung am Kranz des Schwungrades f abgeleitet werden. Das Wasser wird durch den Kühlery hindurchgeleitet und durch das Rohr I nach dem Behälter \ gedrückt. Das Rohr 4 führt aus dem Mantel des Zylinders d nach der Pumpe x, während das Rohr 5 das Wasser aus dem Behälter ^ nach diesem Mantel von d zurückleitet. Das dünne Rohr g ragt mit seinem umgebogenen unteren Ende in das Rohr 1 hinein. In dem von einer biegsamen Membran / (Fig. 2) durchzogenen Behälter h mündet das dünne Rohr g, während von demselben das stärkere Rohr j ab- und nach dem Behälter ^ geführt ist. In dieses Rohr j sind der Dreiwegestutzen n> mit Küken ν und der Wasserabsperrhahn k, der am besten aus einer Schraube mit Spitze besteht, eingesetzt. Von dem Dreiwegestutzen w, der vor dem Hahn k liegt, geht oben das Rohr 3 ab, welches hinter diesem Hahn k am Rohr j endigt. Es kann das Rohr 3 auch unmittelbar nach dem Behälter % geführt sein, wie in gestrichelten Linien angedeutet.
Fig. 2 zeigt im Schnitt den Behälter h nebst Zubehör. Über der biegsamen Mem-
_ I I 's ι
Γ' 1J
bran I desselben münden die Rohre gj; an dieser Membran sitzt die Spindel q mit dem Ventil r, das sich — entgegen der Anordnung des Patents 140352 — von unten nach 5 oben öffnet. Um den unteren Teil dieser Spindel q ist die Schraubenfeder s gewickelt, der gegenüber die Schraubenfeder η zum Ausgleich dient. Der obere Teil der Spindel q ist lose in den mit Außengewinde und gerändeltem Knopf m versehenen Stopfen eingesetzt; durch Drehung dieses Knopfes mit der Hand wird die Differentialspannung der beiden Federn s η in geeigneter Weise geregelt. Durch die Löcher ρ kann die Luft von außen an die Unterseite der biegsamen Membran I treten.
Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen Schnittfiguren des Dreiwegehahnes n>, in welchen die drei Stellungen des Kükens ν ersichtlich sind.
Befindet sich beispielsweise das Küken ν in der Stellung Fig. 3, in welcher die beiden wagerechten Leitungen des Dreiwegehahnes iv miteinander verbunden sind, so strömt das Druckwasser in Richtung der Pfeile in Fig. 1 durch die Leitung j und den Hahn k hindurch, ohne in die Zweigleitung 3 zu gelangen.
Die Wirkungsweise ist dann folgende: Das durch die Pumpe χ im Rohr g nach dem Behälter /; gedrückte Wasser übt auf die Membran / einen Druck aus, welcher nicht nur von der Umlaufsgeschwindigkeit dieser Pumpe χ (infolge der Umlaufsgeschwindigkeit der Kraftmaschine), sondern auch von den Widerständen abhängig ist, welche sich aus dem geringen Durchmesser des genannten Rohres g und der Größe der Öffnung des Hahnes k ergeben. Ist der Hahn k geschlossen, so ist der Druck auf die Membran I genau derselbe, welcher an der Eintrittsöffnung des gekrümmten Teiles des Rohres besteht, weil, da ein Weiterfließen von Wasser nach dem Behälter ^ nicht stattfindet, der Widerstand im Rohr g nicht mehr zur Wirkung kommen kann; überdies wird die Kraftmaschine, wenn die Schraubenfeder η dergestalt geregelt ist, daß die Differentialspannung der Federn η s den obengenannten Druck ausgleicht, mit einer Geschwindigkeit umlaufen, welche als die geringste Geschwindigkeit erachtet werden kann und werden muß; diese geringste Geschwindigkeit ist übrigens für jeden einzelnen Fall eine andere. Wird nun der Hahn k mehr oder weniger geöffnet, so wird der Druck auf die Membran / ein größerer oder geringerer werden. Demzufolge wird einesteils das Ventil r bei seinem Anheben das Abfließen des Brennstoffes mehr oder weniger erleichtern, während andernteils das Wasser in den Rohren gj dergestalt umströmen wird, daß die Kraftmaschine mit einer größeren Geschwindigkeit umlaufen muß, damit trotz des Austretens des Wassers durch den Hahn k und durch die Leitung j der Druck auf die genannte Membran I von neuem die Differentialspannung der Federn η s ausgleicht. Die Kraftmaschine wird also eine größere Geschwindigkeit annehmen, die um so größer werden kann, je mehr der Hahn k geöffnet wird und sich sogar bis zum Durchgehen steigern kann.
Wenn nun in einem gegebenen Augenblick und aus irgendwelchem Grunde die Umlaufsgeschwindigkeit der Kraftmaschine sehr schnell vermindert werden soll, so wird es, ohne den Hahn k zu berühren, der den Grad des Öffnens entsprechend der vorher gewünschten Geschwindigkeit sichert, genügen, das Küken ν in die Stellung Fig. 4 überzuführen , in welcher ein Überströmen von Wasser nach dem Behälter % nicht mehr stattfinden kann. Dabei wird der Druck auf die Membran / ein solcher, daß sich das Ventil r sofort schließt und die Brennstoffzufuhr absperrt. Will man dagegen in einem gegebenen Augenblick und aus irgendwelchem Grunde die Umlaufsgeschwindigkeit der Kraftmaschine sehr schnell erhöhen (und dieselbe sogar bis zum Durchgehen der Maschine steigern), so wird es, ohne auch hier wiederum den Hahn k zu berühren, der immer dem Grad des öffnens entsprechend der vorher gewünschten Geschwindigkeit eingestellt ist, genügen, das Küken ν in die Stellung Fig. 5 überzuführen. Bei dieser Stellung wird die Membran / sofort entlastet, so daß nicht nur das Brennstoffventil r geöffnet bleibt, sondern sich auch sofort anheben wird, wobei das Abfließen des Wassers nach dem Behälter \ durch den vom Rohr 3 dargebotenen Abfluß ganz erheblich erleichtert wird.
Das Rohr g kann, statt dasselbe von sehr geringer lichter Weite zu wählen, einen größeren Durchmesser erhalten, vorausgesetzt, daß man in dasselbe an einer oder mehreren Stellen einen genügenden Widerstand einsetzt, der entweder aus einer Scheidewand mit kleiner Durchgangsöffnung· oder aus einem Hahn oder aus einer geeigneten Verengung des Durchgangsquerschnitts gebildet ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Regelungsverfahren für Explosionskraftmaschinen nach Art des Patents 140352, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran, mittels deren die Brennstoffzufuhr vermindert oder abgestellt wird,
    anstatt durch die Saugwirkung der Luft durch unter Druck stehendes Wasser beeinflußt wird.
  2. 2. Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an die Anlage nach Anspruch 2 des Patents 140352 ein Druckwasserbehälter (^) angeschlossen und in die mit einem Hahn k ausgerüstete Druckwasserleitung ein Dreiwegehahn (n>) eingesetzt ist, welcher diese Druckwasserleitung nach Maßgabe der gewünschten Umlaufsgeschwindigkeiten der Kraftmaschine absperrt oder anstellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
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