DE498461C - Vergaser mit Druckzerstaeubung - Google Patents

Vergaser mit Druckzerstaeubung

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DE498461C
DE498461C DER71977D DER0071977D DE498461C DE 498461 C DE498461 C DE 498461C DE R71977 D DER71977 D DE R71977D DE R0071977 D DER0071977 D DE R0071977D DE 498461 C DE498461 C DE 498461C
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pressure
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M69/00Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/43Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel
    • F02M2700/4397Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air or fuel are admitted in the mixture conduit by means other than vacuum or an acceleration pump

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Vergaser mit Druckzerstäubung Die Erfindung betrifft,eine Einrichtung, um den flüssigen Brennstoff zur 'Erzeugung des Brenngasgemisches für Brennkraftmaschinen regelbar und selbsttätig zuzuteilen: Die Einrichtung, die sinngemäß an einer Brennkraftmaschine angebracht wird, gestattet zunächst, das allgemeine Bedürfnis zu befriedigen, ein praktisch gleichbleibendes Verhältnis, z. B. i : i o, zwischen dem Gewicht des flüssigen Brennstoffes und dem Gewicht der Luft zu erzielen, die am Ende dies Ansaughubs im Zylinder enthalten ist. Diese Zuteilung findet gleichmäßig bei allen Betriebsarten des Motors statt, d. h. also bei allen üblicherweise vorkommenden Umlaufgeschwindigkeiten, die durch Einstellung der Drossel in. der Gaszuleitung erreicht werden.
  • Die neue Einrichtung unterscheidet sich von den bekannten dadurch, daß sie m wesentlichen eine übliche ZentrifugalpumP;e benutzt, die dauernd mit Brennstoff gefüllt ist und vom zu speisenden Explosionsmotor betrieben wird. Auf diese Wieise liefert die Pumpe dauernd eine Brennstoffmenge, de der MQtorengeschwindigket entspricht. Die gelieferte Menge wird dablei: durch die Regelbewegung einer selbsttätigen, allmählich wirkenden Schütze berichtigt so daß die Brennstofflieferung ständig den Vergasungsbied'iidrfnissen angepaßt wird, nämlich dem jeweils tatsächlich in den Motor tepntretenden Luftgewicht.
  • Die Abbildung stellt eine beispielsweise und schematische Ausführungsart der erfin: dungsgemäßen Einrichtung dar. i ist die Seitenansicht einer Vierzylinder-Viertakt-Brennkraftmaschine mit üblicher Kurbelwelle und gesteuerten Zulaßventilen, ferner mit eigner einzigen Einlaßöffnung z für die miteinander verbrennenden Gase sowie der üblichen Drossel 3. Der Motor saugt die benötigte Verbren.-. nungsluft unmittelbar. aus der freien Luft an, wobei die Brenngase nach einem gleichbleibenden Verhältnis, z. B. i : i o, gemischt werden.
  • Die Kurbelwelle 6 des Motors treibt mittels einer endlosen Kette 5 oder durch ein gleichwertiges Mittel (Zahnradübersetzung usw.) das Laufrad einer Zentrifugalpump:e q.. Ein Rohr 7 setzt außerlch den Druckstutzen der Zentrifugalpumpe mit ihrem Saugstutzen in Verbindung.
  • Der im Behälter 9 durch bekannte Mittel auf einem gleichbleibenden Spiegel gehaltene MQtorenbrennstoff füllt mittels eines Rohres i o den beschriebienen FlüssigkeItskreislauf aus. Das Rohr io'Mündet zhveckniÄl3igerwei:se möglichst nahe dem Ansaugstützen der Zentrifugalpumpe;-. -. -.
  • Von der Rohrleitung 7 wird, vorzugsweise im Scheitelpunkt; - iaih - Rohr i i abgezweigt, das in einer Spritzdüse 12 endet. Die Mündung der Düse 12 liegt iii gleicher Höhe mit dem gleichbleibenden Flüssmgkeitssp@egel B. Der aus der Düse tretende Brennstoffstrahl ist in die Ansaugleitung gerichtet. Der Druck in der Düsenmündung entspricht dem auf den Spiegel 8 des Brennstoffes ixn< BiehäI4er 9 ausgeübten. Um. diese Druckgleichheit zu erzielen, können beliebige bekannte Mittel verwendet werden. Nach ,der Zekhnung tritt beispielsweise der Flüssigkeitsstrahl durch eher Stutzen geringen Durchmessers und in einigen Entfernung von der Düsenmündung im die Ansaugleitung. In diesem Falle herrscht also der natürliche Luftdruck sowohl auf dem Brennstoffspiegel im Behälter 9 wie in der Düsmaustrittsöffnung.
  • Die Leistung der Einspritzdüse wind also im -wesentlichen durch die Druckleistung der Zentrifugalgumpe bestimmt, die ihrerseits.vom Motor getrieben wird.
  • Alle flüssigkeitführenden Rohrleistungen liegen dabei unterhalb des glechbleibiemdieu Flüssigkeitsspiegels, so da:ß sie immer mit Flüssigkeit gefüllt sind.
  • Zu dieser Hauptanordnung treten die folgenden: Zwischen dem Druckstutzen der Zentrifügalpump:e und dem Zweig des Rohres i i wird eine selbsttätige Schütze in das Rohr 7 eingebaut, z. B. -wie folgt: Ein Kolben 13 nnit größerem Durchmesser als dem des Rohres 7 kreuzt das Rohr 7 und kann parallel mit :sich 'selbst in: :einen Zylinder 14 gleiten. Dieser bewlegliche Kolben besitzt eine lichte öfinung 15 von geieägneter Form, die bei Bewegung des Kolbens den Querschnitt der im, Rohr 7_ umlaufenden Flüssigkeiten verschieden stark drossielt. Die lichte Weite der Bohrung 15 wird für jeden Anwendungsfall .erfahrungsgemäß gewählt. Im gewählten Beispiel, bei denn, das Verhältnis von Brennstoff zu Luft g leüchbleiben soll, ist die Form der öffnung derart, daß der Durchtrittsquerschnitt für den, Brennstoff sich in dem Maße verringert, in dein die Umlaufgleschwindigkeit des Explosionsmotors zunün"it. (Diese Form der öffnung hängt vom gewählten Mischungsverhältnis ab.) Die Gleitbewegeng des beweglichen Kolbens. wird bei dieser Einrichtung in folgender Weise .durch einen. vom Brennstoff bewirkten Druck hervorgerufezi. Das eine Zylinderende 14 stellt einen abgeschlossenen Raum, dar; in den zwei Rohre ;i-6 undj 17 :münden. Das andere Ende des Rohres -16, wind in günstiger Richtung in die Nähe ,des Pumpendruckstixtzens geführt. Das: Rohr 17 mündet mit seinem anderen Ende in zweckmäßiger Richtung in der Nähe des Pumpenansaugstutzens: Der Umlauf der vom Explasionsmotor angetriebenen. Zentrifugalpumpeerzeugt zufolge dieser Anordnung im Raum 14 und demgemäß- auf dem zugekehrten Teil des beweglichen Kolbens einen Flüssigkeitsdruck. Das andere Ende des Zylinders 14 bildet gle:chfalls einen geschlossenen Raum, in den in günstiger Richtung das ebenfalls in der Nähe des Ansaugstutzens der Zentxifugalpumpe abgezweigte Rohr 18 mündet. Bei stehendem Motor läuft die Zentrifugalpumpe nicht um, der bewegliche Kolben steht von beiden Seiten unter gleichem Flüssigkeitsdruck.: Im linken Rauren dient eine Feder i 9 dazu, den beschriebenen Flüssigkeitsdruck auf die andere Seite des beweglichen Kolbens auszugleichen.
  • In die Rohrleitung 16 ist eine regelbare Drossel 2o mit einer durch Erfahrung bestimmten geeigneten lichten. Öffnung eingeschaltet. Die Bewegung dieser Drossel wird von derjenigen der Drossel 3 in dien Ansaugleitung des Explosionsmotors zwangshäufig gesteuert. Dazu dient ein Hebiel 21 oder eine andere kraftschlüssige Verbindung, durch dze erreicht wird, daß die Kleinstöffnung der Drossel 2:o der Größtöffnung der Drossel 3 entspricht und umgekehrt .die Klewnstöffnung der Drossel 3 der größten öffnung der Drossel 20. Jeder Zwischenstellung der Drossel 3 entspricht eine entsprechende Einstellung der Drossel: 2ö, derzufolge der .biewegliche Kolb en 13 in :eine :solche Stellung gleitet, da:ß das gewünschte Mischungsverhältnis. mit praktisch- vollkommener Genauigkeit gleichmäßig für den ganzen; Bereich der üblichen Geschwindigkeiten erhalten bleibt, die mitbels der jeweiligen Stellungen dien Drossel 3 erreicht werden können.
  • Es sei. - ausdrücklich betont, daß die verschiedenen Teile der Anordnung ,die für ihre Wirkung günstigste Form haben, also auch anders ausgebildet sein können, ,als es die Abbildung darstellt.
  • Um den Erfindungsgedanken -möglichst zweckmäßig zu verwirklichen und: in allen Fällen ein möglichst genaues. Dosiierungsver: hältns beizubehalten, müssen im einzelnen bei der Zuordnung der verschiedenen Teile folgende Bedingungen erfüRt werden: i. Jede Umlaufleitung -maß in einer bestimmten Raumlage bei versclüedenen Strömumgsgeschwiiidigketen @der-Brenns,tofffl4ssigkeit :eine möglichst konstante Reibungszahl aufweisen. (Da diese Bedüngung bbi-dlerr Anwendung von geraden und glatten. Rohren nicht genügend erfüllt wird; ist es zweckmäßig, an für die Druckentnahme -günstigen Stellen der Umläufe Krümmer, plötzliche Querschnitts- oder Richtungsänderungen u. dgl. anzuordnen, um in bekannter Weise Druckverluste zu erzielen, die für dien Gesamtwiderstand des jeweiligen Umlaufs vorwiegend biestimmend sind. Da ;es sich hierbei uni bekannte Einrichtungen handelt, sind sie nicht in der Zeichnung dargestellt.) 2. Die Rohre müssen einen genügenden Querschnitt besitzen und mit ausreichender Geschwindigkeit durchflössen werden, um, eine Kapillarströmung.zu vermeiden und statt dessen in den Rohrleitungen nur Strömungen nach Torricellischem Prinzip zu haben.
  • 3. Die Zentrifugalpump:e muß im Innern nach bekannten Regeln als Hochleistungspumpe ausgebildet werden, damit zwischen Druck -und Saugöffnung Flüssigkeitsgesamtdrücke erzielt werden, die dem Quadrat der Umlaufgeschwindigket der Zentiifugalpumpie verhältnisgleich sind.
  • q.. Der Flüssigkeitsumlauf in den Röhren 16 und 17 muß. einen möglichst geringen Flüssigkeitswiderstand aufweisen, genügend, damit die größte Umlaufmenge in diesem Fall klein ist im Verhältnis zur Gesamtpumpenleistung.
  • 5. Das Rohr io muß einen geringen Flüssigkeitswiderstand besitzen.
  • Nachdem unter Verwendung hekanater Mittel (Pitotrohr, Gasmesser, Staus h lcibie u. dgl.) die Kennkurven des Luftgewichts: (oder anderer brauchbarer Gase) festgestellt worden sind; die der Motor in Abhängigkeit von seiner Urnlaufgeschwindigke,t benötigt, kann das im voraus gewünschte, gleichbleibende Mischungsverhö.ltnis, ixn vorliegenden Fall i:io; sehr genau auf Grund bekannter hydraulischer Gesetze ermittelt werden, .sobald die Kennziffern jedes Teiles rechnerisch @ermiittelt sind, aus denen die Einrichtung besteht.
  • Wenn zwischen der Abzweigung des Rohres ii vom Rohr 7 und der Einspritzdüse 12 ein Hahn 22 geschaltet ist, so. kann ferner für jede Stellung dieses Hahnes ein besonderes dauerndes konstantes Mischungsverhältnis erzielt werden, z. B. bei einer Halmstellung das dauernde Verhältnis i : 8, bei einer anderen t: 13 usw. Notwendig ist, daß, die größte aus der Düse 12 spritzende Menge im Verhältnis zu der im Rohr 7 umgewälzten Flüssigkeitsmenge klein ist. Der Hahn 22 ermöglicht hauptsächlich i.,einen besonderenleichtenGang des Motors; 2. einen. sicheren Ausgleich zu schaffen, der durch Unterschiede im Heizwert der verschiedenen Brennstoffe nötig stein kann, deren Verwendung möglich ist; 3. die Anpassung an besondere Luftverhältnisse, z. B. bei einer Änderung der Höhe über dem Meeresspiegel. Um eiize Wirkung zu :erzielen, kann der Hahn 22 z. B: durch barometrische oder andere Änderungen gesteuert werden.
  • Mit Bezug auf den gleichbleibenden Spiegel 8 muß bemerkt werden, daß eine völlige Gleichheit schwierig zu erreichen -ist, besonders wenn die erfindungsgemäße Einrichtung bei einer Maschine in Bewiegung gesetzt wird.
  • In üblicher Weise kann man denn Gleichförmtigkeitsgrad des Spiegels b,estzmmen durch die Beziehung zwischen einerseits dem absolut größten Höhenunterschied, der zwischen dem tatsächlichen Spiegel und dem theoretischen Spiegel auftreten kann, und andererseits der durch die Druckhöhe der ZentÄ-fugalpumpe bei einer bestimmten Umlaufgeschwindigkeit der Brennkraftmaschme, z. B. bei iooo n/min. Bei -einer gegebenen Druckhöhe ist dieses Verhältnis um so; kleiner, je mehr sich der tatsächliche Spiegel denn durch die Düsenxn:ündunggehenden theoretischen Spiegel annähert. Da der Wert dieser Beziehung nicht geändert wird, wenn man Meide Paktören des Verhältnisses mit dien gleichen Zahl multipliziert, so wird augenscheinlich, daß, in der Praxis. sehr wesentliche absolute Höhenunterschiede bei der Einrichtung dies Flüssigkeitsspiegels gegenü,bier dem theoretischen an der Brennstoffdüse zu#gelassien werden können, sofern nur die Druckhöhe, die die Zentrifugalpumpe leistet, beiz der betrachteten Geschwindigkeit des Explosionsmotors; in unserem Fall iooo n/min., z. B. durch eine entsprechende Ummfangs!geschwindigkeit der Pumpe erhöht wird.
  • Diese geschilderte und sehr biemerkenswerte Unempfindlichkeit der Einrichtung gegenüber Veränderungen der Höhenlage dies Spiegels 8 gestattet zunächst, diesen Spiegel z. B. durch sehr behelfsmäßige Mittel aufrechtzuerhalten oder ,aber als Spiegel den mittleren Stand eines verhältnismäßig entfernten Speisebehälters zu wählten, wobei dieser mittlere Spiegel nicht notwend%erweise mit dem (theoretischen) Spiegel der Einspritzdüse übereinzustimmen braucht. Des weiteren gestattet diese Unempfindlichkeit dhe erfindungsgemäße Einrichtung ohne nennenswieM Störungen bei wesentlichen Lagemveränderungeneiner Maschine, die im Raum mannigfache Stellungen einnehmen kann, wie z. B> ein Flugzeug. Es sei jedoch ausdrücklich betont, daß die Ausführungen, den Spiegel betreffend, sich nur auf einen: besonderen Anwendungsfall beziehen. Zumr Grundgeidanken der @erfindungsgemäßen Einrichtung gehört die Vorschrift, daß ein konstanter Flüssigkeitsspiegel mit einem anderen im Endquerschnitt der Einspritzdüse zusammenfällt.
  • Die Merkmale der Erfindung werden, nicht verändert, wenn das Rohr 7, längs. lern: Querschnitt 23 abgedrosselt wixU und 'der Rohrteil zwischen diesem .Querscihmitt und dem Ansaugstutzen der Zentrifugalpe wegfällt. In dieses, Fall münden in der Nghe des Ansaugstutzens lediglich die drei Rohre 1o;, 1 7 und 18. Tatsächlich dient das Stück dies Rohres 7. zwischen Querschnitt 23 und An-Saugstutzen nur der besonders gmten Erfüllung der vierten vorerwähnten Bedingung,. die beim Zusammenbau der Einrichtung wohl beachtet werden muuß. Dies sei erinnernd bemerkt, deal, in der Tax ist es ja stets vortep@haft,, mittels des Rohres 7 den @dargestielltei Flüssigkeitsumlauf zu verwirklichen.
  • Ferner bewegt man sich innerhalb. dels Rahmens der Erfindung, wenn die selbsttätige Schütze (13, 14, 15, i9) statt an der gezeichneten Stelle beispielsweise an der strichpunktierten angeordnet wird. In diesem Fall mußebenfalls die Form der den. Flüssigkeitsstrom entgegengerichbeten lichten Öffnung 15 durch die Erfahrung bestimmt wexden. Der Durchtrittsquerschn.tt muß zunehmen, je höher die Umlaufgeschwinegkeit des Explosionsmotors ist. (Die Form des Durchtrittsquerschnitts hängt vom gewählten MI-schungsverbiältnis ab, im besprochenen Fall ist ein konstantes Mischungsverhältnis zugrunde gelegt worden.) Ferner müssen alle übrigen bereits erwähnten Anforderungen an die Ausbildung der-selbsttätigen Schütze erfüllt werden. Es sei beiläufig -erwähnt, daß die Anordnung .des Schützes an der gestrichelten Stelle nur dann .erfolgen kann, wenn, wie in dien Zei;.chnung, das Rohr 7, in voller Länge ausgebildet ist. Ini, zur guten Klärwng wiederholten Fall des Fehlens. von Teil 7 der Rohrleitung kann die selbsttätige Schütze nur an der in ausgezogenen Linien gezeichneten ursprünglichen Stelle der Zeichnung angeordnet werden; wiedierholt spei jedoch betont, da.ß !es besser ist, unter Benutzung von Rohr 7 die zeichaungs<n@e geschlossene Rehrleitung auszubilden.
  • Die Merkmale werden nicht vexändert,_ wenn die Drossel 2o statt an der voll ausgezeichneten Stelle des Rohreis 16 an der;gestrIchelten Stelle des Rohres 17 angebracht wird. Auch in diesem Fall mu@ß die lichte Weite dieser Drossel durch Erfahrung bestimmt werden. An dieser Stelle ist Nebenfalls die Drossel2o mit der Drossel 3 :der Ansaugleitung zwangsläufig verbunden, wie durch die strichpunk# tierte Linse in. der Abbpilclung dargestellt wird. Jedoch entspricht die Mindestöffnung der Drossel 2o in diesem- Fall der Mindestöffnung der Drossel 3. Umgekehrt entspricht die größte Öffnung der Drossel 20 der größten Öffnung der Drossel 3. Jede best'timmfie Stellung der Drossel 2o hat die Wirkungen, die oben für die ursprünglüohe Stellung diesec Drosgelb'es-ch4eb:en-örden sind (voll ausgezogen gezeichnet).
  • Wie betont; kann die erfindungsgemäße Einrichtung für alle Arten von Explosionsmotoren angewendet werden, die ihre Verbrennungsluft unmittelbar oder mittelbar der Atmosphäre entnehmen, oder die ein beliebiges geringwertiges Gas verbmauen, dessen Heizwert durch !den Brennstoff erhöht werden soll. Eine bemerkenswerte Eigenschaft der Einrichtung isst die Leilchd;g'lceit und; Einfachheit, mit der -praktisch die Brennstoffmenge angepaßt werden kann, um, in mannigfachen Misichungsfällen, die im Betrieb vorkommen, -eine Zusam@nensetzung von gutem Heizwert zu erzielen. Dasi Gesetz des konstanten Mischugsverhältnisses ist . zwar das meist zu verwirklichen Gesuchte und daher @n vorstehenden Betrachtete. Es ist jedoch nicht das einzige anwendbiaxe Geeitz; -vielmehr können die Mischungsvorschriften ehenso zahlreich .sein " wie die Vomendungszwecke der Explosxonsmatoren.
  • Allgemein 'besteht ein Inbenesse, im Explo-sonsmotor so zwangsläufig wie möglich gesteuerte Einlaßp.erioden zu haben.
  • Wenn. der Explosionsmotor aus mehreren Zylindern besteht, ist es; zweckmäßig, die Ansaugleitung so- anzuordnen, da:ß jedem Querschnitt des Ansaugres, in das hinein sich der Brennstoff ergießt, wie z. B. der Querschnitt 2q., ein bestimmter Ansaughub einer bestimmten Dauer der Brennstöffhergabe aus der' Düse entspricht, insofern der Motor gleichförmig umlÄuf. Gegebenenfalls sind in der Rohrleitung i 1 mehrere Düsen vorgesehen, die alle den für die einzelne Düse gestellten Bedingungen entsprechen. Der Hahn 22 wird in diesem Fall zweckmAßig rückwärts von den Rohrzwe[igen vorgesehen, die,zu den verschiedenem Düsen führen. Wenn nötig, arbeiten die Eimlaß@drois!seln 3 synchron.
  • . Abschließend wird ausidrwcklich darauf hingewiesen, daß die Pumpe 4 -eine Zentrifugalpumpe :sein muß und nicht .eine beliebige Pumpe sein kann. Diese Bedingung ist grundlegend zur Erreichung :der vorstehend erörterten erfindungsgemäßen Wirkungen.

Claims (3)

  1. PATrtNTANSPRÜcIir: i. Einrichtung zur regelbaren und selbsttätigen Zuteilung des fiügsigen Brennstoffies bei Brennkraftmaschinen mittels ,einer von der Maschine betriebenen Zentrriiugalpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß, durch den Druck -einer üblichen, vom Explosionsmotor gesteuerten Zentrifugalpumpe (4), die ,danemd mit Brenn-Stoff gefüllt ist, der weiser Pumpe durch eine. über ihr liegenden Behlälter (9) mit konstantem Spiegel zugeführt wird, ein Brennstoffstrahl in Richtung der Motoransaugleitung (2) durch eine Düse (i2) erzeugt wird, deren Öffnung .ebenso hoch wie der konstante Spiegel (8) und der Ansaugwirkung des Motors entzogen liegt, wobei der Druck der Zentrifugalpumpe (q.) gleichzeitig zur Steuerung .euer selbsttätigen, allmählich wirkenden Schütze (15) dient, in der gegen idiie Wirkung einer Feder (19) ein den Durchgang verstellender Kolb en (13) verstellt wird;, auf den der Druck der durch (16" 14, 17) unifließenden Flüssigkeit wirkt und wobei gleichzeitig die Durchflußmnge durch Regelorgan (20) in Abhängigkeit von dem Luftregelorgan (3) gesteuert wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i,, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Düse (12) führende Druckrohirleitung (i i) von einer endlosen Flüssigkeitshauptleitung (7) abgezweigt ist, die Eiiltrpütt uuid AuslaB, der gespeisten Zentrifugalpumpe (q.) verbändet und in der idie selbsttätige Schütze (15) angeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach: Anspruch i und 2, dadurch gekannzeiclbmet,, dlaß deir Flüssigkeitsdruck in der Düsie (i2) durch einen Hahn (22) geregelt wird,, um, gemäß den gegebenen Hahnstellungen ein besonders gleichbleäbl'endes Mischungsverhältnis der von der Düse (i2) eingesprä;tzten Brennstoffmenge zu erhalten,, wobei diiesier Hahn (22) gegebenenfalls von Luftdruck- oder anderen Schwankungen gesteuert werden kann und die durch @fe, Düse (12) eingespritzte Menge klein ist hn Verhältnis zur Menge in der endlosen HauptunAatufleitUng (7).
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947032C (de) * 1943-09-28 1956-08-09 Daimler Benz Ag Gemischverdichtende Zweitakt-Brennkraftmaschine mit Kurbelkastenpumpe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947032C (de) * 1943-09-28 1956-08-09 Daimler Benz Ag Gemischverdichtende Zweitakt-Brennkraftmaschine mit Kurbelkastenpumpe

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