DE152004C - - Google Patents

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DE152004C
DE152004C DENDAT152004D DE152004DC DE152004C DE 152004 C DE152004 C DE 152004C DE NDAT152004 D DENDAT152004 D DE NDAT152004D DE 152004D C DE152004D C DE 152004DC DE 152004 C DE152004 C DE 152004C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0057Accessories for arc lamps
    • H05B31/0075Incandescent mantles

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  • Discharge Heating (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 152004 KLASSE 21/.
LOUIS J. MAGEE in BERLIN.
zweiter Klasse.
Die gewöhnlichen Bogenlampen haben Kohlenelektroden, zwischen denen der Lichtbogen gebildet wird. Das Licht geht außer von dem Bogen selbst von der glühenden positiven Elektrode aus. Nach der hier näher erläuterten Erfindung soll um oder an der glühenden Elektrode ein Leiter zweiter Klasse so angeordnet sein, daß der Strom zur Speisung des Lichtbogens zwischen den
ίο Leitern erster Klasse auch den Leiter zweiter Klasse durchfließen muß.
Die Ausnutzung eines Lichtbogens zwischen zwei Leitern erster Klasse und zwischen ζλνεϊ Leitern zweiter Klasse ist bekannt. Es ist auch bekannt, zwischen zwei Elektroden erster Klasse, die durch Leiter zweiter Klasse getrennt sind, einen Lichtbogen zu bilden, welcher diese Leiter zweiter Klasse erwärmt und zum Glühen bringt.
Im vorliegenden Falle wird der Lichtbogen zwischen den Leitern erster Klasse gebildet und erhalten. Die Lampen brennen bei Inbetriebsetzung zunächst wie eine gewöhnliche Bogenlampe mit zwei Kohlenelektroden. Die glühende Elektrode, in der Zeichnung die positive, erhitzt einen Leiter zweiter Klasse, welcher dadurch leitend und leuchtend wird und weiterhin unter Vermittlung eines zweiten Leiters erster Klasse entweder in Parallelschaltung mit der positiven Elektrode oder für sich allein den Strom der Kohlenelektrode zuführt.
Fig. i, 2 und 3 zeigen Ausführungsbeispiele der vorstehend erläuterten Erfindung.
In Fig. ι wird der Bogen zwischen den beiden Elektroden c und f gebildet, denen der Strom über die Leitungen ax und gl durch die Klemmen α und g zugeführt wird. Es bildet sich ein Lichtbogen zwischen den Kohlen c und f. Die glühende Kohlenspitze von c erwärmt sehr schnell den Leiter zweiter Klasse e an seinem unteren Ende so hoch, daß er leitend wird und einen Stromübergang nach der Kohle d bildet, welche über Klemme b und Leitung b[ mit demselben Pol verbunden ist wie a1. Man kann nun durch Einschalten von Widerstand von Hand oder automatisch in den durch a1 fließenden Stromkreis das' Verhältnis des durch a1 und b1 der Elektrode c zugeführten Stromes in beliebiger Weise regulieren, oder man könnte auch den nach a] führenden Stromzweig von Hand oder automatisch ganz abschalten. Es wird dann dauernd der Lichtbogen zwischen c und f übergehen und gleichzeitig der Leiter zweiter Klasse als Stromleiter glühen.
Fig. 2 zeigt eine andere Ausführung. Hier wird der Lichtbogen zwischen f und c hergestellt, indem über a1 der Strom zugeführt wird. Sobald durch die
Kohlenspitze von c der Leiter zweiter Klasse e ausreichend erwärmt ist, bildet er einen Leiter über die Kohle d und die Zuleitung b[ zum gleichen Pol wie αλ. Auch hier kann wieder durch Regelung von Vorschaltwiderständen in al die Verteilung des Stromes durch a1 und b1 beliebig geregelt werden.
In Fig. 3 wird der Bogen wieder zwischen f und c hergestellt und nach Erwärmung von e auch über d zugeführt. Um zu
glühende

Claims (1)

  1. verhindern, daß der Lichtbogen zwischen f und d sich bildet, wird ein Elektromagnet angeordnet, welcher den Lichtbogen immer zwischen f und c hält.
    Die vorliegende Anordnung ist' von den bekannten Anordnungen, bei denen die Elektroden aus zwei parallel geschalteten Kohlenplatten mit dazwischen gelegenem Leiter zweiter Klasse bestehen, wesentlich verschieden. Während nämlich nach den letzteren der Leiter zweiter Klasse stets parallel zu den Leitern erster Klasse geschaltet ist, befindet sich derselbe nach der Erfindung während des Betriebes, wenn der Widerstand in
    15, der Leitung α α1 groß, gemacht wird, in Hintereinanderschaltung mit den Leitern erster Klasse. Infolgedessen werden auch die Wirkungen beider Anordnungen ganz verschiedene sein. In den bereits bekannten Anordnungen wird den Leiter zweiter Klasse nur ein ganz geringer Strom durchfließen, da sein Widerstand auch in erhitztem Zustande immer noch viel größer als derjenige des Leiters erster Klasse ist; in der vorliegenden Erfindung dagegen kann der Strom gezwungen sein, ganz oder zum größten Teil den Leiter zweiter Klasse zu passieren. Im einen Falle wird also letzterer nur infolge der Wärmeausstrahlung des Leiters erster Klasse mitglühen, im anderen Falle wird er aber tatsächlich Träger des Hauptstromes sein.
    Pate nt-A ν SPRU CH :
    Bogenlampe mit Elektroden aus Leitern erster Klasse und mit Glühkörper aus einem Leiter zweiter Klasse, dadurch gekennzeichnet, daß die positive Elektrode aus zwei durch den Glühkörper getrennten, mit der Zuleitung verbundenen Kohlen besteht, von denen die eine hinter einen veränderlichen Widerstand oder eine Unterbrechervorrichtung geschaltet ist, zu dem Zweck, den Glühkörper in Hintereinanderschaltung zu den beiden Kohlen vom Strom durchfließen lassen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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