DE1520003B2 - - Google Patents

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DE1520003B2
DE1520003B2 DE19511520003 DE1520003A DE1520003B2 DE 1520003 B2 DE1520003 B2 DE 1520003B2 DE 19511520003 DE19511520003 DE 19511520003 DE 1520003 A DE1520003 A DE 1520003A DE 1520003 B2 DE1520003 B2 DE 1520003B2
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fatty acids
tensile strength
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polyamides
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DE1520003A1 (de
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Edgar R. Minnetonka Minn. Rogier (V.St.A.)
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General Mills Inc
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General Mills Inc
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G69/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic amide link in the main chain of the macromolecule
    • C08G69/02Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids
    • C08G69/26Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids derived from polyamines and polycarboxylic acids
    • C08G69/34Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids derived from polyamines and polycarboxylic acids using polymerised unsaturated fatty acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polyamides (AREA)

Description

Unter polymeren Fettsäuren sind natürlich auftretende oder synthetische, gerad- und verzweigtkettige, gesättigte und ungesättigte (mit einer oder
Die Zeitspanne und Temperatur der Polykonden- 15 Kettenabbrecher wirkenden Fettsäuren neben den als sation bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Vernetzer wirkenden trimeren Fettsäuren werden Polyamide können innerhalb größerer Bereiche variiert Polyamide mit optimalen Eigenschaften erhalten,
werden, belaufen sich jedoch gewöhnlich auf 150 bis Die erfindungsgemäßen Polyamide vereinigen in sich
300° C und 0,5 bis 8 Stünden. Die längeren Zeit- eine hohe Zerreißfestigkeit und Dehnung mit einer spannen werden bei Anwendung der niedrigeren Poly- 20 geringen Wasserabsorption. Ihre Zerreißfestigkeit ist kondensationstemperaturen eingehalten. höher als diejenige der aus der belgischen Patentschrift
626 758 bekannten Polyamide. Im Gegensatz zu den aus der belgischen Patentschrift 630 946 bekannten Produkten, die ebenfalls sehr gute physikalische Eigen-
mehreren Doppel- bzw. Dreifachbindungen) Fett- 25 schäften besitzen und Polyamid-Polyharnstoffe sind, säuren mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen, die in be- haben die erfindungsgemäßen Polyamide keine Harnkannter Weise polymerisiert worden sind, zu verstehen. ~ -. - -
Die Begriffe monomere, dimere und trimere Fettsäuren sind durch das analytische mikromolekulare Destillationsverfahren nach R. F. Paschke et al (J. Am. Oil Chem. Soc. XXXI [Nr. 1] 5 [1954]) definiert. Bei diesem wird im Hochvakuum (unter 5 Mikron) destilliert, und die monomeren Fettsäuren werden auf Grund des Gewichtes des bis 155° C abdestillierenden Anteils, die dimeren Fettsäuren auf Grund des zwischen 155 und 250° C abdestillierenden Anteils und die trimeren (oder noch höheren) Fettsäuren auf Grund des Rückstandes berechnet.
Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Polyamide
verwendete polymeren Fettsäuren weisen neben dem 40 punkt) und unter einem Drück von 2800 kg/cm2 oder genannten sehr hohen Gehalt an dimeren Fettsäuren höher unter Verwendung von Cellophan als Abtrenn-
. mittel in dem Verformungswerkzeug verformt. Aus dieser Folie wurden Prüfstücke entsprechend ASTM wendeten polymeren Fettsäuren an trimeren Fett- D 1708-59 T herausgestanzt. Die Prüfstücke wurden säuren zu Polyamiden mil; zu hohen Schmelzviskosi- 45 in die Backen der Instron-Vorrichtung eingespannt, täten bzw. unlöslichen Gelen führen, während zu hohe Die Zuggeschwindigkeit belief sich gewöhnlich auf Gehalte der verwendeten polymeren Fettsäuren an 1,27 mm/min bei einer Belastung von 45,4 kg. Die monomeren Fettsäuren Produkte mit schlechten Geschwindigkeit des Registrierstreifens belief sich auf physikalischen Eigenschaften (geringe Dehnung, ge- 1,27 cm/min. Die Zerreißfestigkeit (nach ASTM ringe Zerreißfestigkeit)'.'..ergeben. Durch Vorliegen 50 D-638-52 T) wurde wie folgt berechnet:
einer ausreichenden Menge der monomeren, als
Stoffsegmente, die thermisch unter Entstehen von Isocyanaten aufgespalten werden können und Anlaß unerwünschter Vernetzungsreaktionen sind.
In den folgenden Beispielen beziehen sich, soweit es nicht anderweitig vermerkt ist, alle Angaben der Teile und Prozentsätze auf das Gewicht.
Die Zerreißfestigkeit und die Dehnung wurden vermittels der Vorrichtung »Instron Tensile Tester Model TTC« nach ASTM D 1708-59 T gemessen. Hierzu wurde das Polyamid in eine Folie mit den Abmessungen 15,25 · 15,25 cm bei einer Dicke von etwa 1,02 mm bei einer Temperatur etwa bei dem Schmelzpunkt (gewöhnlich einige Grade unter dem Schmelz-
^WAAWAAAA bVAA «ta* VA« Jk A A X^ AJ. W AA ^** W AA«**A V «h*aa \A11ÄÄVÄ VIl Λ. VVWtAlAA. WAJL noch zusätzlich gesteuerte Gehalte an monomeren und trimeren Fettsäuren auf, da zu hohe Gehalte die ver
Zerreißfestigkeit =
Belastung in 0,454 · kg beim Bruch
Querschnittsfläche (6,4 cm2)
Die prozentuale Dehnung wurde wie folgt berechnet:
Meßlänge beim Bruch — Meßlänge bei Nullbelastung
% Dehnung =
Meßlänge bei Nullbelastung
100.
Die Kugel- und Ringschmelzpunkte wurden nach 65 Säureendgruppen erfolgte durch herkömmliche analy-
ASTM E 28-59 T, die Zugfestigkeit nach ASTM tische Titrationsmethoden; die Ergebnisse sind in
D 638-60 T und die Wasserabsorption nach ASTM Milliäquivalenten der Säure oder des Amins pro KiIo-
D 570-59a T bestimmt. Die Erfassung der Amin- und gramm des Produktes (mÄ/kg) ausgedrückt.
Die grundmolare Viskosität — definiert durch die Gleichung η inh = —^p-, in welcher C die Konzentration des Polyamids in Gramm pro 100 ml des Lösungsmittels und lniyrel der natürlichen Logarithmus der relativen Viskosität der verdünnten Polyamidlösung sind — wurde in m-Kresol bei 30°C und einer Konzentration von 1,0 g/100 ml gemessen.
Beispiell
In ein mit Rührer, Thermoelement und Destillationskopf ausgerüstetes Umsetzungsgefäß werden
283,0 g (1,0 Äquivalente) polymerer Fettsäuren (hergestellt aus Tallölfettsäuren) der folgenden Analyse:
% Monomeres (M) 1,1
% Dimeres (D) 98,4
■% Trimeres (T) 0,5
Verseifungsäquivalent (V. A.) 284
Neutralisationsäquivalent (N. A.) 288
und 81,8 g (1,0 Äquivalent) l,4-Bis-(/8-Aminoäthyl)-benzol eingeführt.
Das Gemisch wird 2 Stunden lang auf einer Temperatur von 70 bis 250°C, 2 Stunden bei 25O0C und 2,5 Stunden lang unter Vakuum (etwa <lmmHg) bei einer Temperatur von 2500C gehalten. Das gewonnene Polyamid weist die in der Tabelle I wiedergegebenen Eigenschaften auf.
Beispiel2
Es wird das obige Beispiel unter Anwendung ahnlicher Verfahrensmaßnahmen nachgearbeitet. Das erhaltene Polyamid weist die in der Tabelle I wiedergegebenen Eigenschaften auf.
Beispiel3
In ein Umsetzungsgefäß aus rostfreiem Stahl werden 349 g (1,233 Äquivalente) der polymeren Fettsäure nach Beispiel 1, 83,8 g (0,818 Äquivalente) Sebacinsäure und 168,3 g (2,051 Äquivalente) l,4-Bis-(/S-Aminoäthyl)-benzol eingeführt.
Die Umsetzung wird in ähnlicher Weise wie nach dem Beispiel 1 durchgeführt. Das erhaltene Polyamid weist Eigenschaften auf, wie sie in der Tabelle I wiedergegeben sind.
Tabelle I
Eigenschaften 1 Beispiel 3
des Polyamids 36 1 11
Amin (mÄ/kg) 26 15 34
Säure (mÄ/kg) 0,55 39 0,73
grundmolare Viskosität 0,60
Kugel- und Ring-Er 159 >200
weichungspunkt (0C) 154
Zerreißfestigkeit 301 365
(kg/cm2) 450 315 300
Dehnung (%) 210 450 329
Fließspannung 182
(kg/cm2) 3640 7900
Zugfestigkeit (kg/cm2) 3500
Wasserabsorption, ge 0,27 0,16
sättigt 24 Stunden ..

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Polyamide, erhalten durch Polykondensation bei üblichen Temperaturen von polymeren Fettsäuren, die mehr als 95 Gewichtsprozent dimere Fettsäuren neben monomeren und trimeren Fettsäuren enthalten, mit l,4-Bis-(jS-Aminoäthyl)-benzolj gegebenenfalls unter Mitverwendung von 0,66 Äquivalenten Sebacinsäure auf 1 Äquivalent der polymeren Fettsäuren, wobei die Moläquivalente des in Anwendung kommenden Diamins praktisch gleich den Moläquivalenten der in Anwendung kommenden Carbonsäuren sind und außer den freien Carbonsäuren auch deren Ester mit einwertigen, 1 bis 8 Kohleristoffatome aufweisenden Alkoholen verwendet werden können.
DE19511520003 1951-01-28 1951-01-28 Verfahren zum Herstellen eines hochmolekularen Polyamides Granted DE1520003A1 (de)

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DEG0041509 1964-09-15

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1520003A1 DE1520003A1 (de) 1969-11-13
DE1520003B2 true DE1520003B2 (de) 1974-05-30
DE1520003C3 DE1520003C3 (de) 1975-01-23

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DE (1) DE1520003A1 (de)

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DE1520003C3 (de) 1975-01-23
DE1520003A1 (de) 1969-11-13

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977