DE151007C - - Google Patents

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DE151007C
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diffuser
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schnitzel
circulation
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B10/00Production of sugar juices
    • C13B10/08Extraction of sugar from sugar beet with water

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Non-Alcoholic Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung" besteht in einem Diffusionsverfahren und einer neuen Anordnung1 der Ventile an den Diffuseuren.
Fig. ι zeigt einige Gefäße der Batterie im Grundriß,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Diffuseur und die Rohrleitung.
Fig. 3 und 4 veranschaulichen das vorliegende Verfahren schematisch, -
Fig. 5 und 6 den Arbeitsvorgang nach der Patentschrift 46023, Kl. 89.
Beim Einmaischen eines Diffuseurs, z. B. C (Fig. i, 3 und 4), wurden nach der bisherigen Arbeitsweise die Saftventile B2 und C2 geöffnet. Die Einmaischung, d. h. das Füllen des mit frischen Schnitzeln beschickten Diffuseurs C mit Saft, erfolgte also durch den zugehörigen Kalorisator C1. Der Weg des Saftes, welcher nun im Diffuseur C mit den frischen Schnitzeln in Berührung kam, ging durch das Ventil B.2, die Rohrleitung Z bis zum Ventil C2, durch das Ventil C2, den zugehörigen Kalorisator C1 von oben nach unten durchfließend, und trat von unten in den Diffuseur C ein. War der Diffuseur C eingemaischt, d. h. mit Saft gefüllt, so wurde derselbe und das Ventil U2 geschlossen, sodann das Ventil C3 geöffnet. Durch das Öffnen des Ventils C3 erhielt nun der Diffuseur C den üblichen Batteriedruck, und zwar von oben. Der Saft, welcher nun mit den frischen Schnitzeln im Diffuseur C in Berührung gekommen war, wurde nun durch den zugehörigen Kalorisator C1 von unten
nach oben durch das Ventil C2 in die Leitung Z nach den Meßgefäßen gedrückt. Der aus dem Diffuseur C abgedrückte Saft, welcher, also mit den frischen Schnitzeln in Berührung gekommen war, fand aber im zugehörigen Kalorisator den vom vorhergehenden Diffuseur stammenden Einmaischsaft vor. Das Saftquantum in einem dem Diffuseur zugehörigen Kalorisator ist nicht gering. Die bisherige Einrichtung gestattete nicht, dieses Saftquantum mit den frischen Schnitzeln in Berührung zu bringen.
Diesen Übelstand beseitigt das neue Verfahren , und zwar bleibt die Einmaischung bezw. das Füllen des Diffuseurs C mit Saft dieselbe wie bisher. Ist die Einmaischung des Diffuseurs C durch das Öffnen der Ventile A2 C, vor sich gegangen, so werden diese beiden Ventile wieder geschlossen und ν das Zirkulationsventil C4 geöffnet, welches zwischen dem oberen Kopf des zum Diffuseur C gehörigen Kalorisators oder Standrohres C1 und dem, Rohrstück C0 sitzt (Fig. 3 und 4).
Gleichzeitig findet nun eine Heizung im Kalorisator C1 statt. Die Folge dieser Heizung ist, daß jetzt ein Auftrieb des wärmeren Saftes in dem Kalorisator C1 stattfindet. Der heißer gewordene Saft geht durch das Zirkulationsventil C4, passiert das Gußstück C0 und tritt von oben in den Diffuseur C ein. Der Lufthahn auf dem Diffuseurdeckel C bleibt hierbei geöffnet. Diese Erwärmung des ganzen im Diffuseur befindlichen Saftes kann bis auf 70 bis 8o° C. gesteigert werden. Der Austausch der Wärme geht durch die natürliehe Zirkulation des Saftes vor sich. Bei dieser nicht unter irgend einem Drucke stehen-
deri Zirkulation gerinnen die Eiweißstoffe. Sollte der Saft im Diffuseur C die gewünschte Temperatur noch nicht erlangt haben, so bleibt der Diffuseur C so lange Zeit in der Zirkulationsperiode, bis der nächstfolgende Diffuseur ebenfalls mit seinem Safte zirkuliert und der darauffolgende Diffuseur nach der bisherigen Einmaischmethode mit Saft . gefüllt worden ist. Es soll hier ausdrücklich
ίο betont werden, daß also der Saft nicht nur in einem Diffuseur C, sondern in zwei oder mehreren Diffuseuren C, D usw. zu gleicher Zeit zirkulieren kann. Den Einmaischsaft liefert stets der bereits abgedrückte Diffuseur, wie dies nach der bisherigen Weise üblich war, in dem oben angenommenen Falle also Diffuseur B.
In der Patentschrift 46023 geschieht die Zirkulation mittels einer mechanischen Vorrichtung, d. h. der Abgang des Saftes vom Diffuseur sowie der Zugang des Saftes zum Diffuseur geschieht mittels Pumpe. Die Druckleitung der Pumpe führt aber erst nach dem Kalorisator und dann nach dem Diffuseur zurück. Die Folge dieser zwangsweisen mechanischen Zirkulation des Saftes vom Diffuseur durch die Anwärmestation ,und wieder zurück nach dem Diffuseur, in welchem die auszulaugenden Schnitzel sich befinden, ist aber, daß, wenn die Temperatur des Saftes im Vorwärmer erhöht wird und der stets wärmere Saft den Schnitzeln zugeführt wird, ein ständig steigender Druck entsteht. Die Pumpe, welche anfangs in der Druckleitung und im Diffuseur keinen Widerstand durch die Schnitzel fand, muß infolge des Quellens der Schnitzel durch die stetige Zuführung des heißen Saftes einen Druck bis zu 5 Atmosphären überwinden. Die frischen Schnitzel im Diffuseur werden, wie die Praxis ergeben hat, durch die immer heißer werdenden Säfte und den höher werdenden Druck mehr und mehr zusammengekeilt, so daß ein technischer Effekt nicht erreicht wird, was selbstverständlich als Nachteil anzusehen ist. Das Quellen der Schnitzel und das Zusammenpressen derselben läßt eine Filtration überhaupt nicht mehr stattfinden.
Dagegen kommt bei vorliegendem Verfahren der Diffuseur nicht unter Druck und die Schnitzel werden nicht zusammengepreßt. Die frischen Schnitzel im eingemaischten Diffuseur liegen locker und es kann die Temperatur bis auf 8o° C. getrieben werden. Erst nachdem die Zirkulation beendet ist, bekommt der Diffuseur im vorliegenden Falle den üblichen Batteriedruck.
Soll der Diffuseur abgedrückt werden, so wird das Zirkulationsventil C4 und der Lufthahn am Diffuseur geschlossen und das Übersteigventil C3 und das Saftventil C2 geöffnet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Diffusionsverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß der Saft einen Kreislauf vom Diffuseur, welcher oben mit der Atmosphäre in Verbindung gesetzt ist, durch den zugehörigen Kalorisator und zurück macht, und zwar lediglich mit Hilfe des Auftriebes durch Wärmezufuhr im Kalorisator oder Standrohr, event, gleichzeitig in zwei oder mehreren Diffuseuren.
  2. 2. Eine Anordnung zwecks Ausführung des unter 1. genannten Verfahrens, gekennzeichnet durch eine Rohrverbindung mit einem Zirkulationsventil (C4, Fig. 4) zwischen dem Safteinlaß am oberen Mannloch des Diffuseurs (C) und dem zugehörigen Kalorisator (C1).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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