DE583338C - Spritzgussmaschine mit Pressluftantrieb - Google Patents
Spritzgussmaschine mit PressluftantriebInfo
- Publication number
- DE583338C DE583338C DEH128735D DEH0128735D DE583338C DE 583338 C DE583338 C DE 583338C DE H128735 D DEH128735 D DE H128735D DE H0128735 D DEH0128735 D DE H0128735D DE 583338 C DE583338 C DE 583338C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- compressed air
- injection molding
- molding machine
- crucible
- air drive
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D17/00—Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
- B22D17/02—Hot chamber machines, i.e. with heated press chamber in which metal is melted
- B22D17/06—Air injection machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Dental Prosthetics (AREA)
Description
- Spritzgußmaschine mit Preßluftantrieb Die Erfindung bezieht sich auf eine Spritzgußmaschine mit Preßluftantrieb. Die bisher bekanntgewordenen Maschinen, bei welchen das Preßgut durch einen im Metall taurchenden Zylinder mittels eines Kolbens in die Gußform gedrückt wird, haben den Nachteil, daß sich der Metallkolben durch die stark auftretende Erhitzung, namentlich beim Anfeuern, übermäßig ausdehnt und somit durch die Berührung mit zinn- und kupferreichen Mischkristallen einer sehr schnellen Abnutzung unterliegt. Unter Umständen ist ein Festfressen des Kolbens nicht zu vermeiden.- Ein weiterer Nachteil ist der, daß bei diesen Kolbenmaschinen kein intensives Durchrühren erfolgen kann, wodurch bei Metallegierungen mit zwei und mehr Legierungskomponenten ein Steigern der spezifisch schwereren Kristalle eintritt, was zur Folge hat, daß das verspritzte Metall entweder zu wenig oder zu viel Kupfer enthält. Diese Ungleichmäßigkeit ist aber von großem Nachteil für die Haltbarkeit und Dauerhaftigkeit der Gußstücke, da ihre Härte und ihr Gefügeaufbau stark beeinträchtigt wird.
- Auch die weiterhin bekanntgewordenen, mit Druckluft arbeitenden Spritzgußmaschinen, bei welchen einerseits das flüssige Metall durch den Luftdruck von unten in eine unter Unterdruck stehende Gießform gedrückt wird und bei welchen andererseits durch komplizierte Vorrichtungen das in einem besonderen Behälter erhitzte und umgerührte Metall nach der Spritzdüse geleitet wird, konnten wegen ihrer wenig einfachen und unzweckmäßigen. Konstruktion in der Praxis keine Anwendung finden.
- Außerdem ist es aber auch bekannt, einen Metalltiegel durch Kraftübertragung von außen in drehende Bewegung zu versetzen sowie andererseits flüssiges Metall mittels eines umlaufenden Flügelrades umzurühren.
- Das Wesen der Erfindung besteht in der Anordnung eines in einen Schmelztiegel tauchenden zylindrischen Gefäßes mit einer in der Nähe des Bodens vorgesehenen Öffnung und mit einem gasdicht eingefügten, in der Mitte des Zylinders und bis zum Boden reichenden Steigrohr zur Zuführung des Preßgutes in die oberhalb des Schmelztiegels angeordnete Form. Weiterhin ist das zylindrische Gefäß außen am unteren Ende mit Rührflügeln ausgerüstet, und der Schmelztiegel ist auf Kugellagern beweglich.
- In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Das Einspritzen des Preßgutes in die Gießform A erfolgt durch Preßlüft mittels des Anschlußrohres B und eines besonders angeordneten Zylinders C, welcher von oben .zentral in das Metallbad eintaucht. Die Betätigung erfolgt derart, daß die durch ein Reduzierventil in den inneren Mantel einströmende und auf einen gewissen Druck vermin derte Preßluft (Niederdruck) auf die Metallschicht ringförmig drückt, wodurch ein Ansteigen in der inneren Druckröhre Z nach oben in die Gießform erfolgt. Der Zufluß neuen Metalls regelt sich durch . einen am unteren Ende des Zylinders angebrachten Hahn, der aus der Zeichnung nicht ersichtlich ist, und .wird durch einen Preßluftkolben automatisch mit der durch Druckluft spannenden Gießform betrieben, so daß keinerlei Wartung dafür entfällt. Der Metalltiegel ist auf Kugeln .laufend drehbar angeordnet und mit einer geeigneten Antriebsvorrichtung D verbunden.
- Sowohl durch den drehenden Metalltiegel als auch durch die am unteren Ende des eintauchenden Metallpreßzylinders angeordneten Rührflügel E erfolgt eine dauernde Durchwirbelung des Preßgutes, was zu einer innigen Vermischung der verschiedenen Legierungskomponenten führt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Spritzgußmaschine mit Preßluftantrieb, gekennzeichnet durch ein in einen Schmelztiegel tauchendes zylindrisches Gefäß mit einer in der Nähe des Bodens vorgesehenen Öffnung und mit einem gasdicht eingefügten, in der Mitte des Zylinders und bis . zum Boden reichenden Steigrohr zur Zuführung des Preßgutes in die oberhalb des Schmelztiegels angeordnete Form.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Gefäß außen am unteren Ende mit Rührflügeln ausgerüstet und der Schmelztiegel auf Kugellagern beweglich ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH128735D DE583338C (de) | Spritzgussmaschine mit Pressluftantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH128735D DE583338C (de) | Spritzgussmaschine mit Pressluftantrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE583338C true DE583338C (de) | 1933-09-01 |
Family
ID=7175695
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH128735D Expired DE583338C (de) | Spritzgussmaschine mit Pressluftantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE583338C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2846740A (en) * | 1956-09-17 | 1958-08-12 | Lindberg Eng Co | Furnace ladling apparatus |
| US2936326A (en) * | 1955-05-02 | 1960-05-10 | Ajax Magnethermic Corp | Method and apparatus for pressure metal dispensing |
-
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- DE DEH128735D patent/DE583338C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2936326A (en) * | 1955-05-02 | 1960-05-10 | Ajax Magnethermic Corp | Method and apparatus for pressure metal dispensing |
| US2846740A (en) * | 1956-09-17 | 1958-08-12 | Lindberg Eng Co | Furnace ladling apparatus |
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